ZINES ARCHIV - SAMMLUNG ELKE ZOBL

Selbstproduzierte, oft in kleinen Auflagen und von Hand zu Hand vertriebene Zines (als Kurzform für fanzine oder auch magazine) erlauben es jungen Frauen und Mädchen, Lesben, Queers und Transgender selbst aktiv zu werden.

Sie treten der eigenen stereotypisierten Darstellung oder auch Marginalisierung in den Mainstream-Medien entgegen; drücken ihren Ärger über patriarchale, homophobe, sexistische, rassistische, etc. Strukturen aus und kämpfen gegen diese an; präsentieren ihre eigene Sicht der Dinge und stellen diese zur Diskussion; sprechen mit eigener Stimme.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Der Aspekt des Selbermachens (DIY Do-It-Yourself) und der direkte Kontakt zur eigenen Leser*innenschaft spielen dabei oft eine weitaus wichtigere Rolle als grafisch-layouterische und journalistische Perfektion oder gar kommerzielle Verwertbarkeit.

Die derart produzierten grrrl, fem, trans und queer Zines erlauben die Diskussion und Verbreitung von Themen wie feministische Theorie und Aktivismus, stereotypisierte Geschlechterbilder und Körpernormen, Sexualität, sexuelle Gewalt und Missbrauch, Abtreibung, Popkultur, Ethnizität und Rassismus, LGBT und queere Perspektiven, etc.  

Hervorgegangen aus einer Schenkung von Dr.in Elke Zobl, umfasst das Zines-Archiv im gendup über 2.000 queer-feministische Zines sowie weiterführende Forschungsliteratur zu Zines- und Medienkultur. Es steht zur wissenschaftlichen Recherche, aber auch allen Interessierten zur Auseinandersetzung und zum Schmökern offen.

  • Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag / 9.00 Uhr bis 12 Uhr / und nach Vereinbarung
Abbildung 1861178.JPG

Foto: Elke Zobl

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      Vom 27. - 29.9. gibt es an der Universität Salzburg die Orientierungstage für StudienanfängerInnen mit allgemeinen Informationen zum Studium. Veranstaltungsort ist die Große Universitätsaula.
      In der wechselvollen und durch Völkermord gezeichneten Geschichte Armeniens wird nun ein weiteres dunkles Kapitel beleuchtet. Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut verfolgt als erste Forscherin die Spuren von 200 armenischen Kriegsgefangenen, die in den Gefangenenlagern der k.u.k. Monarchie während des Ersten Weltkriegs inhaftiert waren. Darunter auch im Lager in Grödig/Salzburg.
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