Masterstudium Jüdische Kulturgeschichte

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesMit dem interdisziplinären Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte gibt es in Salzburg etliche Spezialisierungen in verschiedensten Bereichen der jüdischen Kulturgeschichte, etwa der Religionsgeschichte, der jüdischen Traditionsliteratur, der deutsch-jüdischen und jiddischen Literatur, der Antisemitismusforschung sowie den Holocauststudien u.a. Diese Ressourcen sind seit dem Wintersemester 2010 zu einem Studiengang gebündelt worden. Es bestehen Kooperationen mit in-und ausländischen Partnern. Der spezifische Ansatz des Salzburger Masterstudiums „Jüdische Kulturgeschichte" besteht in der interdisziplinären Vernetzung der Judaistik/Jüdischen Studien mit anderen kulturwissenschaftlichen Fragestellungen und Forschungsfeldern. Ziel des Studiums ist der Erwerb von Wissen und analytischen Kompetenzen, jüdische Kulturen und Identitäten der verschiedenen Epochen und Regionen betreffend. Gesellschaftspolitische Debatten um politische und religiöse Identitäten, um Integration und Migration sowie zum Thema Antisemitismus, Erinnerungspolitik und Diskriminierungen sind in diesem Studium ständig im Blick; es geht darum, die damit verbundenen Fragestellungen zu analysieren und ihre historischen und kulturellen Spuren zu verfolgen. Dazu sind sprachliche Grundlagen in Hebräisch und Jiddisch unerlässlich. Das Masterstudium befähigt dazu, jüdische Kulturgeschichte als wichtigen Baustein europäischer Kultur und Identität zu begreifen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen kultur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, aber auch mit der Theologie, ist dabei unverzichtbar und soll wechselseitige Impulse geben. Nicht zuletzt stellt dieses Masterstudium eine fundierte Initiative gegen Antisemitismus und sonstige Diskriminierungen dar; es trägt durch vertiefte und detaillierte Kenntnis zur Aufklärung bei und legt Grundlagen für gesellschaftliche Praxis.

 

Fragen zum Studium und Studienberatung:

Univ.-Prof. Dr. Susanne Plietzsch

email: susanne.plietzsch@sbg.ac.at,

Tel: +43-662-8044-2962.

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    Ausgangspunkt des Gastvortrags im Rahmen der Philosophischen Gesellschaft in Salzburg in Kooperation mit dem Salzburger Arbeitskreis für Psychoanalyse (SAP) ist eine simple Feststellung und eine komplexe Frage.
    Der Universitätskammerchor Collegium Musicum Salzburg lädt am FR 7.4.17, 19.30 Uhr, zum Passionskonzert in die Stadtpfarrkirche Itzling ein.
    Daniel Hebenstreit hält am 10. April 2017 um 16 Uhr im Grünen Hörsaal (403) der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "The modern single life: stochastic modelling of individual cells and molecules". Der Fachbereich Molekulare Biologie lädt herzlich dazu ein!
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