Der Fachbereich Geschichte

  Der „Fachbereich Geschichte“ an der „Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät“ der Universität Salzburg wurde 1964 als "Institut für Geschichte" gegründet. Er behandelt in Forschung und Lehre das Fach Geschichte in seiner zeitlichen Erstreckung vom Mittelalter über die Neuzeit bis zur Zeitgeschichte sowie in seiner räumlichen Ausdehnung von der Regionalgeschichte über die österreichische und europäische Geschichte bis zu den Bereichen der außereuropäischen und Globalgeschichte. Kulturgeschichte sowie die Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte bilden zeitliche und räumliche Querschnittsmaterien. Einen eigenen Bereich stellt die Geschichtsdidaktik im Rahmen des Lehramtsstudiums dar. Spezielle Forschungsfelder und Lehrangebote konzentrieren sich – z.T. in Kooperation mit benachbarten Fachgebieten – auf die Bereiche Food Studies, Habsburg Studies, Umwelt – Nachhaltigkeit – Ressourcen, Interkulturelle Religionsgeschichte, Geschichte und Medien, Migration, Vergleichende Faschismus-, Diktatur- und Genozidforschung sowie die Subjektorientierte Geschichts- und Politikdidaktik. Genereller Gegenstand von Forschung und Lehre ist die historische Dimension politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Strukturen und Entwicklungen. In diesem Sinne wird Geschichte als historische Gesellschafts- und Kulturwissenschaft verstanden.

Das Studium der Geschichte vermittelt geschichtswissenschaftliche Bildung und Kenntnisse, die vor allem für Berufe im Bereich der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften qualifizieren. Die Kombination mit Zusatzqualifikationen wie Fremdsprachen, sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Kenntnissen, Fertigkeiten auf dem Gebiet der (neuen elektronischen) Medien, im Bereich der Museumsdidaktik oder im Kulturmanagement erhöhen die Chancen am Arbeitsmarkt. Generell bietet das Studium der Geschichte die Qualifizierungsmöglichkeit im Bereich der so genannten „soft skills“, die in verschiedenen Arbeitsbereichen in Wirtschaft, Kultur, öffentlichen Institutionen, internationalen Organisationen usw. nachgefragt werden.

Derzeit (Stand Wintersemester 2012/13) sind insgesamt 1.144 Studierende für das Bachelorstudium Geschichte, das Masterstudium Geschichte, das Lehramtsstudium (Unterrichtsfach "Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung") sowie das Doktoratsstudium inskribiert.

  • News
  • Naturwissenschaftler/innen der Universität Salzburg entwickelten eine Methode, das Verhältnis zwischen heimischer Flora und Fauna und neuen, eingeschleppten Arten zu bestimmen. Das ermöglicht neue Einsichten in ökologische Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels für Tiere und Pflanzen.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden in diesem Jahr wieder in der Großen Aula sowie in den Hörsälen der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg statt.
    Dichter bei den Festspielen: Thomas Bernhard – Peter Handke
    Muskelverletzungen spielen für den Freizeitsportler, aber vor allem für den Leistungssportler eine nicht zu unterschätzende Rolle. Besonders für AthletenInnen ist es von essentieller Bedeutung, dass Verletzungen möglichst rasch ausheilen, um das Trainingspensum wieder absolvieren zu können und für Wettkämpfe gerüstet zu sein.
    Von 7. bis 14. August findet eine Lehrveranstaltungskooperation des FBs Kommunikationswissenschaft/Uni Salzburg und des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft/Uni Wien statt. Teilnehmen können Studierende beider Universitäten nach erfolgreich absolviertem Bewerbungsverfahren. Detailinformationen zu den Zugangsvoraussetzungen und dem Lehrveranstaltungsprogramm...
    In der wechselvollen und durch Völkermord gezeichneten Geschichte Armeniens wird nun ein weiteres dunkles Kapitel beleuchtet. Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut verfolgt als erste Forscherin die Spuren von 200 armenischen Kriegsgefangenen, die in den Gefangenenlagern der k.u.k. Monarchie während des Ersten Weltkriegs inhaftiert waren. Darunter auch im Lager in Grödig/Salzburg.
    Die ERÖFFNUNG zur diesjährigen Sommeruni findet am Montag, 22.08.2016 um 12:30 Uhr im Unipark Nonntal statt.
    Ob Krebs, Diabetes oder Autoimmunerkrankung – Arzneimittel, die mit moderner Biotechnologie hergestellt werden, sind oft die einzige Hilfe bei lebensbedrohlichen Krankheiten. Solche Biopharmazeutika sind allerdings auch besonders teuer. Wie also können lebensrettende Medikamente für uns alle leistbar bleiben?
  • Veranstaltungen
  • Uni-Shop
  • PRESSE
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg