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Der mit 100 000 Euro dotierte Medida-Prix 2005 für Mediendidaktik ist am Donnerstag dem 15. September 2005 in Rostock für drei Projekte vergeben worden. Wie die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft mitteilte, wurde der Preis für beispielgebende Nutzung digitaler Medien in Lehre und Hochschulentwicklung unter drei Siegern aufgeteilt. 50 000 Euro erhielt das Projekt «Prometheus» der Universitätsklinik Tübingen. Das System schafft im Computer eine virtuelle Klinik, in der simulierte Krankheitsbilder behandelt werden können.
25 000 Euro gingen an die Initiative «Flexibles Lernen» der Universität Salzburg (Österreich). Diese stellt Studierenden und Lehrenden eine einfach zu nutzende Lernplattform und ein umfangreiches Serviceangebot in Fort- und Weiterbildung zur Verfügung. Die Nutzer können dabei selbst über Form und Ausmaß ihrer Arbeit mit dem System entscheiden. Ebenfalls 25 000 Euro erhielt das E-Learning- Programm «Campus online» der Universität Stuttgart, das auf eine möglichst große Verbreitung setzt. Inzwischen sind daran bereits 470 Lehrende und drei Viertel aller Institute der Hochschule beteiligt.
Zehn Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren aus 121 Projekten für das Finale ausgesucht worden. Der Medida-Preis wird abwechselnd von den Bildungsministerien der drei teilnehmenden Länder ausgerichtet. In diesem Jahr kam das Geld aus Berlin. |
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PROST!!! Die stolzen Gewinner in Rostock (v.l.n.r. Martin Mader, Barbara Schober, Günter Wageneder, Othmar Weiskirchner, Franz Herzog) |
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