Arbeitskreis Gleichbehandlungsfragen
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AKTUELL!

FORMULAR ZUR ÜBERPRÜFUNG DER 40%-QUOTE

vom Senat eingesetzte Kollegialorgane:
_ Curricular-Kommissionen
_ Berufungskommissionen
_ Habilitationskommissionen

 

 INFORMATION ÜBER DIE VORGANGSWEISE ZUR EINHALTUNG 
DER 40%-FRAUENQUOTE IN KOLLEGIALORGANEN 

... INFORMATION UND VERFAHRENSVORSCHLAG
... FORMULAR

aus: Der Standard
aus: der Standard

Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen an der Universität Salzburg (AKG)

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen hat die Aufgabe, Diskriminierungen auf Grund des Geschlechtes durch Organe der Universität entgegenzuwirken und unterstützt die Universität bei der Umsetzung ihres  gesetzlichen Auftrages zur Gleichbehandlung der Geschlechter.  Entsprechend dem UG 02 und den Frauenförderplänen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie der Universität Salzburg handelt der Arbeitskreis unabhängig und weisungsfrei und ist zu sämtlichen personalpolitischen Fragestellungen beizuziehen. 

Durch die UG-Novelle 2009 wird der Zuständigkeitsbereich des AKG auf weitere Diskriminierungstatbestände ausgeweitet: Diskriminierung auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung.

Als neue Aufgabe für den AKG sieht die UG-Novelle 2009 die Überprüfung der 40%-Frauenqote in allen universitären Kollegialorganen vor.

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist Anlaufstelle für alle Angehörigen der Universität. Bei begründetem Verdacht einer Ungleichbehandlung besteht das Recht, Einspruch gegen die anstehende Entscheidung bei der Schiedskommission zu erheben.

Ein weiterer vorrangiger Auftrag an den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen besteht darin, bei der Erarbeitung und Umsetzung von frauenfördernden Maßnahmen mitzuwirken, um eine tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen auf allen universitären Ebenen zu erreichen.

Genderschere an österreichischen Universitäten Zahlen 2006

2,7 beträgt laut einer Studie der EU-Kommission aus dem Jahr 2006 die Stärke des sogenannten „Glass Ceiling Index“ in Österreich. 
Damit wird ermittelt, wie schwer es Frauen haben, eine Professur zu bekommen.

Diese gläserne Decke ist hier damit wesentlich dicker als in den meisten 
anderen Ländern der EU. Im Schnitt der EU-25 beträgt der Index 2,1. 
Neuere Zahlen sind erst für 2009 angekündigt.

Der Glasdecken-Index

Definition
Professorinnenanteil in Relation zum Frauenanteil des wissenschaftlichen 
und künstlerischen Personal.

Interpretation
Ein Wert von 1 bedeutet, dass die Aufstiegschancen von von Frauen und Männern 
auf Professuren gleich sind.Je höher der Wert, desto geringer sind die Aufstiegschancen, bzw. desto dicker ist die Gläserne Decke.



Quelle: heureka, Wisseschaftsmagazin im Falter 
Gr
afik: Hackl, APA; rot = weiblicher Anteil, blau = männlicher Anteil


Beratungsstelle bei sexueller Belästigung

Die Beratungsstelle wurde 2005 gegründet. Sie steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Studierenden der Universität Salzburg un des Mozarteums offen.

Beratungsstelle bei sexueller Belästigung


Das Beratungsangebot ist anonym und kostenlos und vertraulich und umfasst

  • Unterstützung und Klärung der aktuellen Situation bzw. des bisherigen Verlaufs
  • Abklärung der weiteren Vorgangsweise und Entscheidungshilfe
  • Information über mögliche Schritte und spezifische Weitervermittlung an Beratungseinrichtungen
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