WTZ WEST - Wissens und technologietransferzentrum West

Förderprojekt mit Pioniercharakter

Die Kooperation Österreichischer Universitäten im Bereich Wissens- und Technologietransfer ist derzeit nur schwach ausgeprägt. Ein Förderprogramm des Bundes soll dies nun ändern und die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten verbessern. Mittels regionalem Zusammenschluss von Universitäten zu Konsortien wurden konkret drei zentrale regionale Wissenstransferzentren gebildet: WTZ Ost, Süd und West.

Die Universität Salzburg beteiligt sich am WTZ West mit universitären Partnern aus Linz und Innsbruck. Das Projekt ist in 5 Teil-Projekte aufgeteilt:

  • Entwicklung und Erschließung der Künste und Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften
  • Informationstechnologie
  • Biomedical Science
  • Physical Science
  • Begleitmaßnahmen & Awareness


Die Universität Salzburg ist bei dem Teil-Projekt „Begleitmaßnahmen & Awareness“ für die Projektkoordination verantwortlich, wird sich aber auch an den anderen Teil-Projekten beteiligen. Da die Teilnehmer des WTZ West auf drei Standorte verteilt sind, wird der gemeinsame Außenauftritt durch eine virtuelle Plattform (Website) gestärkt, welche von der Universität Salzburg erstellt werden soll. Es ist geplant, im Zuge des Projektes die internen Arbeitsabläufe in der Administration zu optimieren, aber auch die Forschungstätigkeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch entsprechende Anreizsysteme zu verstärken. Die Tätigkeiten werden dabei vorwiegend vom Personal der Forschungsservices durchgeführt.

Eckpunkte des Programmes:

  • Förderungshöhe: max. € 650.000 pro Wissenstransferzentrum und pro Programmjahr
  • Programm-Laufzeit: 01.08.2014 bis 31.07.2015, jährliche Verlängerung des Programmes bis voraussichtlich 2019 geplant
  • Förderquote: 100%
  • Förderungsgebendes Ressort: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

www.wtz-west.at

www.wtz.ac.at

  • News
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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