2. Projektrunde des WTZ WEst
VON 2019 bis 2021

Wissenstransfer: (Third) Mission Possible!

 

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Illustration: Stefan Binder für das WTZ West

 

Forschung, Lehre und die Bereitstellung von Wissen, das sind die wesentlichen Aufgaben – missions - von Hochschulen. Um diese dritte, sogenannte „Third Mission“ kümmert sich auch das Wissenstransferzentrum West (WTZ West), ein Netz aus elf westösterreichischen Hochschulen.

Im Wissenschaftsbetrieb sind die Forschung und die Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs von jeher Kernaufgaben jeder Hochschule. Wie aber die Bereitstellung von Wissen nach außen professionalisiert werden kann und vor allem, wer sich dieser Aufgabe widmet, wirft anspruchsvolle Fragen auf. Vor allem, da die Bereitstellung und der Transfer von Wissen und Technologien immer komplexer und zeitintensiver werden.

Umso wichtiger ist es, das Thema Wissenstransfer in der akademischen To-Do-Liste hoch nach oben zu schieben und der Wissenschaftswelt hier Unterstützung anzubieten. Die Universität Salzburg hat sich deshalb im Jahr 2014 mit fünf Hochschulen inklusive assoziierte Partner in Oberösterreich, Salzburg und Tirol zusammengetan, um gemeinsam das Wissenstransferzentrum West zu bilden. Nach einer äußerst produktiven und erfolgreichen ersten Projektphase bis 2018 wurde der Weiterführung des Zentrums von den Fördergebern aws, aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (Österreich –Fonds) nun grünes Licht gegeben.

In dieser zweiten Phase ist die Partnerschaft des WTZ West sogar weiter gewachsen

Zu den ursprünglich sechs Universitäten kamen fünf Fachhochschulen hinzu. An den Standorten Dornbirn, Innsbruck, Kufstein, Salzburg, Linz, Hagenberg, Wels und Steyr arbeitet das Team intensiv an den zahlreichen Herausforderungen der Third Mission.

Hauptaugenmerk in der zweiten Phase liegt zum einen auf der weiteren Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie. Das Ziel dabei ist, die Ergebnisse hervorragender Forschung noch mehr aus der akademischen Ecke zu locken und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Auch beschäftigt sich das WTZ West weiterhin mit Urheberrechten und anderen sogenannten „IPR“ (Intellectual Property Rights). Nicht zu kurz kommen sowohl die Bereiche effektive Wissenschaftskommunikation als auch Kunst & Wissenschaft. Eine neue Form der Wissenschaftskommunikation will mittels elementarpädagogisch geprüften Bilderbüchern Kleinkindern naturwissenschaftliche Themen (MINT) altersgerecht vermitteln

Wie der Name WTZ West schon vermuten lässt, gibt es auch noch weitere Zentren, namentlich das WTZ Ost sowie das WTZ Süd. Allgemeines Ziel der Zentren bleibt, das Thema Wissens- und Technologietransfer stärker in den Vordergrund zu rücken und so die Attraktivität des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Österreich zu erhöhen. 

 

Das Projekt WTZ West ist in 5 Teil-Projekte aufgeteilt:

  • Kommunikations.Hub.West mit dem Fokus auf Projekt- und Wissenschaftskommunikation
  • Wirtschafts- und Industriekooperationen
  • Neue Wege im Wissens- und Technologietransfer
  • Kraftwerk | Generator
  • MINT Region West

Die Universität Salzburg fokussiert sich vornehmlich auf das Teil-Projekt Kommunikations.Hub.West mit dem Fokus Wissenschaftskommunikation, beteiligt sich aber auch an anderen Teil-Projekten. Da die Teilnehmer des WTZ West auf mehrere Standorte verteilt sind, wird der gemeinsame Außenauftritt durch eine virtuelle Plattform (Website) gestärkt, welche von der Universität Salzburg erstellt und gepflegt wird. Die Tätigkeiten werden dabei vorwiegend von den MitarbeiterInnen der Forschungsservices durchgeführt.

 

Eckpunkte des Programmes:

  • Programm-Laufzeit 1. Phase: 2014-2018
  • Programm-Laufzeit 2. Phase: 2019-2021
  • Förderquote: 100%
  • 1. Phase: gefördert durch das aws, aus Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
  • 2. Phase: gefördert durch die aws, aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (Österreich-Fonds)


www.wtz-west.at

www.wtz.ac.at

 

Das war die 1. Projektrunde des WTZ WEst
VON 2014 bis 2018

Förderprojekt mit Pioniercharakter

Die Kooperation Österreichischer Universitäten im Bereich Wissens- und Technologietransfer ist derzeit nur schwach ausgeprägt. Ein Förderprogramm des Bundes soll dies nun ändern und die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten verbessern. Mittels regionalem Zusammenschluss von Universitäten zu Konsortien wurden konkret drei zentrale regionale Wissenstransferzentren gebildet: WTZ Ost, Süd und West.

Die Universität Salzburg beteiligt sich am WTZ West mit universitären Partnern aus Linz und Innsbruck. Das Projekt ist in 5 Teil-Projekte aufgeteilt:

  • Entwicklung und Erschließung der Künste und Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften
  • Informationstechnologie
  • Biomedical Science
  • Physical Science
  • Begleitmaßnahmen & Awareness


Die Universität Salzburg ist bei dem Teil-Projekt „Begleitmaßnahmen & Awareness“ für die Projektkoordination verantwortlich, wird sich aber auch an den anderen Teil-Projekten beteiligen. Da die Teilnehmer des WTZ West auf drei Standorte verteilt sind, wird der gemeinsame Außenauftritt durch eine virtuelle Plattform (Website) gestärkt, welche von der Universität Salzburg erstellt werden soll. Es ist geplant, im Zuge des Projektes die internen Arbeitsabläufe in der Administration zu optimieren, aber auch die Forschungstätigkeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch entsprechende Anreizsysteme zu verstärken. Die Tätigkeiten werden dabei vorwiegend vom Personal der Forschungsservices durchgeführt.

  • News
    Auf der Webseite der Universität Salzburg gibt es jetzt neu die Rubrik "The Rector's Column". Sie finden hier Statements und Informationen von Rektor Prof. Dr.Lehnert zum aktuellen Geschehen an der Paris Lodron Universität Salzburg.
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    Die Theologische Fakultät der Universität Salzburg bietet interessierten StudienanfängerInnen zum Wintersemester 20/21 einen neuen Lehrplan der Katholischen Fachtheologie mit einer Verkürzung der Präsenzzeit in Lehrveranstaltungen und einer Beschleunigung etwa des Bachelorstudiums von acht auf sechs Semester.
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