Willkommen zum Studium der Politikwissenschaft!

 

Das Studium der Politikwissenschaft bietet eine fundierte Ausbildung, um die komplexe Welt der Politik zu verstehen und sich in ihr zurechtzufinden. Politikwissenschaft wird als moderne Sozialwissenschaft begriffen, die sich mit politischen Akteuren, Institutionen und Prozessen, mit der politischen Kultur verschiedener Länder und ihrer BürgerInnen sowie mit einzelnen Politikfeldern (Bildungs-, Wirtschafts-, Umweltpolitik u. v. m.) auseinandersetzt. Sie versucht herauszuarbeiten, welches Rollenverständnis und welche Motive politische Akteure prägen, wie ihr Handeln durch politische Institutionen beschränkt wird, wer politische Macht innehat und wie sie ausgeübt wird oder welche normativen Einstellungen politisches Handeln steuern. Das Studium richtet seinen Fokus daher auf moderne politikwissenschaftliche Theorien und theoriegeleitete empirische Forschung. Dementsprechend wird der Vermittlung solider methodologischer Kenntnisse hohe Bedeutung zugemessen.

Inhaltlich gliedert sich das Studium in fünf Kernfächer, die dem internationalen Kanon der Politikwissenschaft entsprechen:

  • Politische Theorie und Ideengeschichte
  • Vergleichende Politik
  • Österreichische Politik
  • Internationale Politik und
  • Politik der Europäischen Union.

Dazu kommen allgemeine Einführungen in die Politikwissenschaft und die sozialwissenschaftliche Methodik, grundlegende Kurse aus Nachbardisziplinen (Recht, Wirtschaft, Geschichte, Soziologie) sowie freie Wahlfächer. Besondere Forschungsschwerpunkte der MitarbeiterInnen der Abteilung Politikwissenschaft, die auch in die Lehre einfließen, betreffen die Themen Populismus, Wohlfahrtsstaat, Demokratie und Wahlen, Regionalpolitik, Fragen der europäischen Integration sowie internationale Handelspolitik.

Die angebotenen Kurse sind entweder Pflichtlehrveranstaltungen oder frei wählbare Lehrveranstaltungen, die inhaltliche Spezialisierungen erlauben. Die Unterrichtssprache der meisten Lehrveranstaltungen ist Deutsch; zum Teil werden Lehrveranstaltungen auch in Englisch abgehalten. In vielen Fächern bzw. Lehrveranstaltungen bildet englischsprachige Literatur die Basis des Unterrichts; manche LehrveranstaltungsleiterInnen bieten auch die Möglichkeit, mündliche Präsentationen oder schriftliche Arbeiten in Englisch abzuliefern. Überschaubare Gruppengrößen (von selten über 30 Studierenden) erlauben es zumeist, die Lehrveranstaltungen interaktiv, mit reger Beteiligung der Studierenden, zu gestalten.

Da unser aller Leben von politischen Entscheidungen und Handlungen abhängt, ist es wichtig, diese zu studieren, um sie besser verstehen zu können. Das Studium der Politikwissenschaft an der Universität Salzburg vermittelt dafür die inhaltlichen Grundlagen sowie die benötigten analytischen und methodologischen Instrumente – sowohl für diejenigen, die eine berufliche Karriere im öffentlichen Bereich anstreben, als auch für diejenigen, die ihr Hauptstudium ergänzen wollen oder einfach als politisch Interessierte einen profunderen Einblick in moderne Politik erwerben wollen.

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Hier finden Sie die jüngste Präsentation für StudienanfängerInnen vom 2.10.2017, mit Informationen zum Studienplan und zu Berufsperspektiven.

 

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  • News
    Rund 200 Vertreter/innen aller österreichischen Universitäten und Hochschulen trafen an der Universität Salzburg zusammen, um Entwicklungen der internationalen Zusammenarbeit zu diskutieren.
    Das Universitätsfitnesszentrum präsentiert sich in neuem Kleide. Sechs Jahre nach seiner Eröffnung wurde es jetzt über den Sommer ausgebaut und deutlich vergrößert.
    Dr. Thomas Berger wurde im Rahmen der 17. Österreichischen Chemietage, die vom 25.-28. September 2017 an der Universität Salzburg stattfanden, von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCh) ausgezeichnet.
    Am Samstag, den 11. November wurde an Rektor Heinrich Schmidinger der Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis 2017 in der Kategorie „Geisteswissenschaft“ verliehen.
    Am Do 23.11., 19 Uhr, spricht Alt-Bundespräsident Dr. Heinz Fischer über "Demokratie im Wandel". Veranstaltungsort der 38. Salzburger Vorlesung ist die Große Universitätsaula am Max-Reinhardt-Platz. Bitte um Anmeldung: hier
    Do 23.11.2017, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer (Wien) - Dämonen in persischen und talmudischen Texten
    Die Forschungsgruppe Medienwandel organisiert zum Thema Fake News eine Veranstaltung mit zwei Podiumsdiskussionen im SN-Saal.
    ICANN gilt als die “Regierung” des Internet. Diese NGO stellt sicher, dass Zugriff und Abruf reibungslos funktionieren und sie vergibt die so genannten Top Level Domains. Ihre zentrale Position im weltweiten Netzwerk hat ICANN aber auch Kritik eingetragen – vor allem die Politik der Berücksichtigung einschlägiger zivilgesellschaftlicher Organisationen gibt zu reden.
    Dr. Maddalena Barenghi, Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte, hält am 22.11. am Chinazentrum einen Vortrag über „Writing of Events Past to Understand the Ages to Come: An Introduction to History Writing in Imperial China“.
    Die achte Tagung der "Salzburger interdisziplinären Diskurse" zum Thema Von "schöner Vielfalt" zu prekärer Heterogenität. Bildungsprozesse in pluraler Gesellschaft findet am 30. November und 1. Dezember 2017 im HS 2.407 der School of Education im Unipark Nonntal (Erzabt-Klotz-Straße 1, Salzburg, 2. OG) statt.
    Ingrid Gilcher-Holtey, Uni Bielefeld, hält am 1. Dezember, 19.30 Uhr, einen Gatvortrag über den Künstler als Intellektuellen in der Tradition der Avantgarde (KunstQuartier, W&K-Atelier, Bergstr. 12a, 1. OG).
    Symposium - Freitag, 1. Dezember 2017, 14.00 - 19.30 Uhr, W&K Atelier, Bergstraße 12a, Salzburg. Flucht ist ein zentrales Thema in der medialen Berichterstattung Österreichs, findet aber seit einiger Zeit - und insbesondere seit Sommer/Herbst 2015 - auch in der zeitgenössischen Kunst und Kulturarbeit verstärkt Eingang.
    Ein Lernprozess, der Mut erfordert. Mut neue Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen, in Kontakt zu treten und sich zu öffnen. Mit Nadja Al-Masri-Gutternig und Monika Daoudi-Rosenhammer - Dienstag, 21. November 2017, 10.30 - 12 Uhr, Salzburg Museum, Mozartplatz 1
    In der Frühen Neuzeit etabliert sich eine Vielzahl von Vermittlungsfiguren – zwischen Machtblöcken, Staaten, Konfessionen, Sprachen, Kulturen, Statusgruppen, Gattungen, Geschlechtern, Wissenschaften und Künsten.
  • Veranstaltungen
  • 20.11.17 Fragmentary Latin and low literary laughter
    22.11.17 Sozialpädagogische Blicke
    22.11.17 „Writing of Events Past to Understand the Ages to Come: An Introduction to History Writing in Imperial China“
    23.11.17 The dual Minkowski problem
    23.11.17 Vermittlungsfiguren und Vermittlungskonflikte im 17. und frühen 18. Jahrhundert
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