Überblick über das Studium der Politikwissenschaft

Gemäß dem sog. Bologna-Prozess, mit dem ein einheitlicher Europäischer Hochschulraum geschaffen werden soll, gliedert sich das Studium der Politikwissenschaft in ein Bachelorstudium, das mit dem akademischen Titel "Bachelor of Arts" (BA) abschließt, sowie ein Masterstudium, das mit dem akademischen Titel "Master of Arts" (MA) abschließt.

 

Dauer und Arbeitsaufwand

Das Bachelorstudium dauert 6 Semester, das Masterstudium 4 Semester. Der dafür erforderliche Arbeitsaufwand (Workload) wird nach dem sog. European Credit Transer System (ECTS) berechnet, das ebenfalls dem Bologna-Prozess entstammt. 1 ECTS-Punkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 Stunden, für ein ganzes Semester wird ein Arbeitsaufwand von 30 ECTS-Punkten angenommen. Das Bachelorstudium umfasst also insgesamt 180 ECTS-Punkte, das Masterstudium 120 ECTS-Punkte.

 

Lehrveranstaltungstypen

Es gibt folgende Haupttypen von Lehrveranstaltungen:

  • Eine Vorlesung (VO) gibt einen Überblick über ein Fach oder eines seiner Teilgebiete sowie dessen theoretische Ansätze und präsentiert unterschiedliche Lehrmeinungen und Methoden. Die  Inhalte werden überwiegend im Vortragsstil vermittelt. Eine Vorlesung ist nicht prüfungsimmanent und hat keine Anwesenheitspflicht.
  • Eine Vorlesung mit Übung (VU) verbindet die theoretische Einführung in ein Teilgebiet mit der Vermittlung praktischer Fähigkeiten. Eine Vorlesung mit Übung ist nicht prüfungsimmanent und hat keine Anwesenheitspflicht.
  • Eine Übung mit Vorlesung (UV) verbindet die theoretische Einführung in ein Teilgebiet mit der Vermittlung praktischer Fähigkeiten, wobei der Übungscharakter dominiert. Die Übung mit Vorlesung ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung mit Anwesenheitspflicht.
  • Ein Konversatorium (KO) dient der wissenschaftlichen Diskussion, Argumentation und Zusammenarbeit, der Vertiefung von Fachwissen bzw. der speziellen Betreuung von wissen-schaftlichen Arbeiten. Ein Konversatorium ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung mit Anwesenheitspflicht.
  • Ein Proseminar (PS) ist eine wissenschaftsorientierte Lehrveranstaltung und bildet die Vorstufe zu Seminaren. In praktischer wie auch theoretischer Arbeit werden unter aktiver Mitarbeit seitens  der Studierenden Grundkenntnisse und Fähigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt. Ein  Proseminar ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung mit Anwesenheitspflicht.
  • Ein Seminar (SE) ist eine wissenschaftlich weiterführende Lehrveranstaltung. Sie dient dem Erwerb von vertiefendem Fachwissen sowie der Diskussion und Reflexion wissenschaftlicher Themen anhand aktiver Mitarbeit seitens der Studierenden. Ein Seminar ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung mit Anwesenheitspflicht.
  • Eine Exkursion (EX) dient der Vermittlung und Veranschaulichung von Fachwissen außerhalb des Universitätsortes. Eine Exkursion ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung mit Anwesenheitspflicht.

 

Für die einzelnen Lehrveranstaltungstypen ist ein unterschiedlicher Arbeitsaufwand (Workload) zu leisten, der sich außerdem zwischen den verschiedenen Curricula unterscheiden kann. Vorlesungen werden durchgehend mit 3 ECTS-Punkten bewertet, Vorlesungen mit Übung mit 4 ECTS-Punkten, Konversatorien und Exkursionen mit 6 ECTS-Punkten, Proseminare und Seminare mit 6 oder 8 ECTS-Punkten.

 

Doktoratsstudium

Bei Vorliegen spezieller wissenschaftlicher Interessen und Forschungsambitionen ist es nach Abschluss des Masterstudiums möglich, im Rahmen eines Doktorratsstudiums eine Dissertation zu verfassen. Informationen dazu (Curriculum, Handbuch, Prüfungspass) können der Seite des Prüfungsreferats der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät entnommen werden.

 

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