Das Masterstudium Political Science

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zum Masterstudium Political Science, das seit dem Wintersemester 2016/17 in englischer Unterrichtssprache angeboten wird.

 

Einblick in die Studieninhalte

Lehrveranstaltungsangebot MA Politikwissenschaft 2019/2020

 

Das Studium auf einen Blick

Folder MA Political Science 2016
Systematic Overview Curriculum MA Political Science 2016
Curriculum MA Political Science 2016
Examination Record MA Political Science 2016 (pdf)
Examination Record MA Political Science 2016 (xls)
Recommended Plan of Study MA Political Science 2016

 

Aufbau des Studiums

Das Masterstudium, das den Abschluss des Bachelorstudiums Politikwissenschaft oder eines gleich zu haltenden Studiums voraussetzt, dauert 4 Semester und umfasst 120 ECTS-Punkte, die sich wie folgt verteilen:

Module Inhalte ECTS-Punkte
WM1-4 Wahlmodule: 2 aus 4 Themenbereichen
(jeweils 1 PS Grundlegende Texte, 2 themenspezifische SE)
36
WPM1-2 Wahlpflichtmodul: Weiterführende Methoden oder Praxisorientierte LV
(1 SE)
6
P1 Pflichtmodul: Vertiefung/Erweiterung der Politikwissenschaft
(2 SE)
12
P2 Pflichtmodul: Methoden
(2 SE)
12
P3 Pflichtmodul: Masterseminar 6
Masterarbeit 30
Masterprüfung 6
Freie Wahlfächer 12

 

Wahlmodule

In seiner Struktur unterscheidet sich das Masterstudium vom Bachelorstudium, indem die Studierenden aus nunmehr vier Themenbereichen zwei Schwerpunkte auszuwählen haben. Im Unterschied zum Bachelorstudium, das die Disziplin Politikwissenschaft in ihrer ganzen Breite abdeckt, sind die Studierenden des Masterstudiums damit gehalten, sich auch im Sinne einer stärkeren Berufsfeldorientierung inhaltlich zu spezialisieren (die Spezialisierung kann durch die Masterarbeit noch weiter vertieft werden).

Die vier Themenbereiche sind:

  • Demokratie und Legitimität,
  • Vergleichende Politikwissenschaft,
  • Politik auf mehreren Ebenen: Österreich und Europa sowie
  • Internationale Beziehungen.

In jedem der beiden gewählten Schwerpunkte sind ein Proseminar Grundlegende Texte und zwei themenspezifische Seminare zu besuchen.

 

Wahlpflichtmodul

Im Rahmen eines Wahlpflichtmoduls haben sich die Studierenden zwischen einem Seminar, das weiterführende Methoden der Politikwissenschaft behandelt, und einem Seminar, das stärker praxisorientiert ist, zu entscheiden.

 

Pflichtmodule

Schließlich müssen die Studierenden drei Pflichtmodule absolvieren: 

  • Im ersten Pflichtmodul können sie zwei Seminare zur Vertiefung oder zur Erweiterung der Politikwissenschaft frei wählen.
  • Das zweite Pflichtmodul setzt sich aus zwei Übungen mit Vorlesung zusammen, die – aufbauend auf den entsprechenden Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums – die Ausbildung in den Methoden der Politikwissenschaft vertiefen bzw. erweitern.
  • Das dritte Pflichtmodul beinhaltet das Masterseminar in demjenigen der beiden gewählten Schwerpunkte, in dem die Studierenden ihre Masterarbeit schreiben wollen. Das Seminar soll sie bei der Erstellung dieser Arbeit begleiten.

 

Freie Wahlfächer

Die freien Wahlfächer können grundsätzlich frei aus dem Lehrveranstaltungsangebot aller anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen gewählt werden. Sie können jedoch auch – zur zusätzlichen Vertiefung und Erweiterung – aus dem Lehrangebot der Politikwissenschaft zusammengestellt werden.

Wie beim Bachelorstudium werden Schwerpunktbildungen in folgenden Bereichen empfohlen:  

  • European Union Studies,
  • Gender Studies,
  • Geografie und Raumordnung,
  • Kommunikationswissenschaft,
  • Rechtswissenschaft (z. B. Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht),
  • Regional Studies,
  • Soziologie,
  • Sprachen,
  • Sustainability Studies,
  • Wirtschaftswissenschaften und
  • Zeitgeschichte.

 

Masterarbeit

Mit der Masterarbeit sollen Studierende den Nachweis erbringen, dass sie in der Lage sind, wissenschaftliche Themen selbständig, inhaltlich fundiert und methodisch durchdacht zu bearbeiten. Als BetreuerInnen kommen in erster Linie die ProfessorInnen an der Abteilung Politikwissenschaft in Frage, bei speziellen Themen auch - in Absprache mit dem/der ProfessorIn des jeweiligen Themenbereichs - weitere promovierte MitarbeiterInnen (AssistenzprofessorInnen, Senior Scientists).

Die Masterarbeit soll innerhalb von 6 Monaten abgeschlossen werden und (ohne Anhänge und Verzeichnisse) einen Umfang von 25.000-30.000 Wörter aufweisen.

 

Abschluss des Masterstudiums

Zum Abschluss des Masterstudiums sind der Nachweis über die Ablegung aller im Curriculum vorgesehenen Lehrveranstaltungsprüfungen, die Vorlage der Masterarbeit sowie die Ablegung einer kommissionellen Prüfung über die zwei gewählten Schwerpunkte notwendig. Als PrüferInnen bzw. Prüfungsvorsitzende kommende folgende MitarbeiterInnen der Abteilung in Frage:

 

Masterprüfung: PrüferInnen und Prüfungsvorsitzende

A. PrüferInnen für die gewählten Schwerpunktfächer:
Blauberger Michael, Dr., Assoz.-Prof.
Dolezal Martin, Dr., Senior Scientist
Dür Andreas, Dr., Univ.-Prof.
Fortin-Rittberger Jessica, Dr., Univ.-Prof.
Heinisch Reinhard, Dr., Univ.-Prof.
Miklin Eric, Dr., Assoz.-Prof.
Puntscher-Riekmann Sonja, Dr., Univ.-Prof.
Spilker Gabriele, Dr., Assoz.-Prof.

B. PrüferInnen für einschlägige Prüfungsfächer:
Fallend Franz, Dr., Senior Scientist (für die Fächer Österreichische Politik, Föderalismus)
Lefkofridi Zoe, Dr., Ass.-Prof. (für die Fächer Vergleichende Politikwissenschaft, Politische Repräsentation, Politische Parteien)
Mühlböck Armin, Dr., Senior Scientist (für die Fächer Österreichische Politik, Regionalismus, Lokalpolitik)
Wydra Doris, Dr., Senior Scientist (für die Fächer Europäische Union, Europäische Nachbarschaftspolitik, Russland)

Alle PrüferInnen können auch als Prüfungsvorsitzende ausgewählt werden.

 

Begleitmaßnahmen für den Umstieg vom deutschsprachigen in das englischsprachige Curriculum 

Um Studierenden, die sich noch im deutschsprachigen Curriculum inskribiert haben und ihr Studium nicht mehr rechtzeitig vor der Umstellung auf Englisch als Unterrichtssprache am 30.09.2017 abgeschlossen haben, dennoch einen Abschluss zu ermöglichen, sind folgende Begleitmaßnahmen vorgesehen:

  • Grundsätzlich werden alle Lehrveranstaltungen im MA Political Science in Englisch abgehalten.
  • Auch im neuen, englischsprachigen Curriculum können Sie jedoch schriftliche Arbeiten (z. B. Reflexionen, Proseminar-, Seminararbeiten, ja auch die Masterarbeit) weiterhin auf Deutsch verfassen, wenn Sie das möchten.
  • Darüber hinaus gibt es weiterhin die Möglichkeit, sich Lehrveranstaltungen (Proseminare, Seminare, Konversatorien) aus dem BA-Studium – die auf Deutsch abgehalten werden – für die 2 Lehrveranstaltungen des Compulsory Module "Advanced Thematic Courses in Political Science" (zwecks Vertiefung/Erweiterung gedacht) anrechnen zu lassen.
  • Selbstverständlich verfallen auch die von Ihnen bereits absolvierten, auf Deutsch abgehaltenen Lehrveranstaltungen nicht, sondern werden Ihnen für das neue, englischsprachige Curriculum angerechnet.
  • Da bei uns schon jetzt viele Lehrveranstaltungen auf Englisch abgehalten werden und die zu lesende wissenschaftliche Literatur, manchmal zur Gänze, jedenfalls aber überwiegend, in Englisch gehalten ist, hoffen wir, dass Sie – auch dank der skizzierten begleitenden Maßnahmen – keine größeren Umstellungsschwierigkeiten haben werden.

 

Studierendenberatung

Haben Sie dazu Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an:

Dr. Franz Kok, stv. Vorsitzender der Curricularkommission Politikwissenschaft
(an der Abteilung zuständig für Studierendenberatung und Anrechnungen)
Sprechstunde: Di, 10-12 Uhr
Tel.: ++43(0)662/8044-6613
Email: franz.kok(at)sbg.ac.at

  • News
    Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
  • Veranstaltungen
  • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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