Ausschreibung des Kurt-Zopf-Förderpreises der Universität Salzburg - 2020

Im Andenken an Herrn Kurt Zopf, einen großzügigen Förderer der Universität, schreibt die Universität Salzburg jährlich den mit 10.000,- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für Angehörige der Universität aus. Mit dieser Auszeichnung sollen hochrangige und international beachtete wissenschaftliche Publikationsleistungen von bereits renommierten Wissenschaftler*innen der Universität honoriert und deren weitere wissenschaftliche Karriere an der Universität Salzburg gefördert werden.   

Der Fokus liegt hierbei jährlich alternierend auf jeweils anderen Organisationseinheiten der Universität Salzburg und richtet sich demnach an die entsprechenden Fachgebiete. Damit verbunden ist ein ebenso alternierender Wechsel der jeweils anvisierten Publikationsmedien.

 

Die Ausschreibung des Jahres 2020 zielte auf jene Organisationseinheiten der Universität Salzburg ab, welche folgende Fachgebiete umfassen (verbunden mit dem möglichen Publikationsmedium):

Fachgebiet: Naturwissenschaften, Humanmedizin und Technische Wissenschaften

Mögliches Publikationsmedium: Journalbeitrag (Letzt-, Hauptautorenschaft)

 

Grundlage für die Auswahl des Preises war eine wissenschaftliche Originalpublikation, die innerhalb der drei der Ausschreibung vorangegangenen Kalenderjahre erschienen ist (d.h. 2017, 2018, 2019; damit bestand die Möglichkeit, eine Publikation des letztmöglichen Veröffentlichungsjahres (in diesem Fall 2019) auch erst bei der übernächsten Ausschreibung im Jahr 2022 einzureichen. Die Entscheidung des optimaleren Zeitpunktes der Einreichung oblag d. Bewerber*in).

 

Für die Begutachtung der Anträge wird als Jury, um eine facheinschlägige und objektive Beurteilung zu gewährleisten, eine hochrangige und erfahrene, uni‑externe Expertenkommission eingesetzt.

 

Für die Auswahl der zu prämierenden Publikation geht die Jury von folgenden Kriterien aus: :

  • Reputation des Publikationsmediums (Verlag, etc.) innerhalb der Forschungsdisziplin
  • Originalität der Zielsetzung der Publikation (Hypothesen, Theorien, Modelle)
  • Neuartigkeit und wissenschaftliche Bedeutung der Ergebnisse in der Forschungsdisziplin
  • Qualität der Ausarbeitung des Themas (Methoden, Analysen, Schlussfolgerungen)
  • Präsentation des Inhalts und der Form der Arbeit
  • Bei  einer Mehrautorenschaft: Beitrag d. Bewerber*in an der Publikation (Erläuterungen dazu können z.B. im Rahmen des Bewerbungsschreibens vermerkt werden; maximal 2 Seiten)
  • Publikationen, die überwiegend in Salzburg entstanden sind, werden favorisiert

 

Der Preis kann auch geteilt werden. Von dem Preisgeld (z.B. 10.000,- Euro (brutto)) sind 80% (im Beispiel: 8.000,- Euro (brutto)) für die eigene wissenschaftliche Arbeit d. Preisträger*in an der Universität Salzburg  bestimmt. 20% (brutto) (im Beispiel: 2.000,- Euro (brutto)) stehen d. Preisträger*in zur freien Verfügung bzw. gelten diese als letztendliches Preisgeld für den Fall, dass d. Preisträger*in die weitere wissenschaftliche Karriere außerhalb der Universität Salzburg fortsetzt. Die Vergabe des Kurt-Zopf-Förderpreises findet in kleinem Rahmen statt. Alle Bewerber*innen werden über die getroffene Entscheidung benachrichtigt.

bewerbungsbedingungen:

Für eine Bewerbung mussten folgende Kriterien erfüllt sein:  

  • Habilitierte*r Angehörige*r der Universität Salzburg in aktivem Dienststand
  • Wissenschaftliche Originalpublikation innerhalb der drei der Ausschreibung des Förderpreises vorangegangenen Kalenderjahre (d.h. 2017/2018/2019).
  • Falls für eine Publikation sowohl eine Online‑Publikation als auch eine Druckausgabe existiert und eines der Erscheinungsdaten außerhalb des Bezugszeitraums für eine Bewerbung liegt, bleibt es d. Bewerber*in überlassen, in welchem Ausschreibungsjahr die Bewerbung erfolgt.
  • Ein und dieselbe Publikation kann nur 1x für den Kurt-Zopf-Förderpreis eingereicht werden.
  • Es kann nur eine Arbeit eingereicht werden.
  • Die Bewerbung bzw. der Erhalt eines Preises an/von einer anderen Stelle für ein und dieselbe Publikation ist in jedem Fall anzugeben.

 

Bewerbungsmodalitäten:

Anträge mussten folgende Unterlagen beinhalten (bevorzugt in elektronischer Form):

  • Formloses Anschreiben (mit Kontaktdaten)
  • Der Bewerbung zugrundeliegende wissenschaftliche Publikation;
  • Ein Abstract der Publikation
  • Eventuell vorliegende Rezensionen oder vergleichbare Einschätzungen oder Stellungnahmen zur eingereichten Arbeit (inklusive der Information über ein etwaiges Naheverhältnis zu d. Verfasser*in (z.B. Ko‑Autorenschaft, Gastprofessur, gleiche Organisationseinheit))

 

Bewerbungen konnten bis zum 15.01.2021 bei Frau Mag. Elisabeth Egger (Forschungsservice und Technologietransfer, Tel. 0662-8044-2453, E-Mail e.egger@sbg.ac.at) eingereicht werden, die auch für Informationen und bei Rückfragen zur Verfügung steht.

Auf die Zuerkennung des Preises besteht kein Rechtsanspruch.

 

Jurymitlieder für die Vergabe des Kurt-Zopf-Förderpreises 2019 waren:

  • Univ.-Prof. Dr. Gabriele ANDERST-KOTSIS
  • Univ.-Prof. Dr. Ludwig AIGNER
  • Hofrat i.R. Hon.Prof.Dr. Lorenz MIKOLETZKY
  • Dr. Georg POSCH
  • Priv.-Doz. Dr. Alexander EGLE
  • News
    In Zeiten fehlender Zuschauer in den heimischen Fußballstadien sind in TV-Übertragungen teils tiefe akustische Einsichten in das Innenleben von Trainern und Co mangels Geräuschkulisse klar vernehmbar. Trotzdem haben emotionale Ausbrüche und Streit in den coronabedingten "Geisterspielen" bei Spielern und Betreuern insgesamt messbar abgenommen, errechneten Salzburger Forscher am Beispiel von Spielen des FC Red Bull Salzburg. Im Gegensatz dazu fielen österreichweit mehr Tore.
    Videoaufzeichnung der Veranstaltung mit einem Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Klaushofer, Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht (ab 1h33min).
    Herausforderungen, Prozesse und Ambivalenzen - Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik, Band 6
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Daran interessiert, Lehrer*in zu werden? Informiere dich am virtuellen Tag der offenen Tür der Paris Lodron Universität Salzburg zu deinem Lehramtsstudium in Salzburg!
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Soeben ist die neue Ausgabe der Zeitschrift für Praktische Philosophie online erschienen, die – am Puls der Zeit - auch dem einen Thema Rechnung trägt, das uns derzeit prägt wie kein anderes: die Corona-Pandemie. Ihr ist einer der beiden Schwerpunkte der Ausgabe gewidmet; in seinem beachtlichen Umfang spiegelt sich nicht nur die Wichtigkeit dieses Themas, sondern auch das große Bedürfnis, die vielfältigen Folgen dieser Pandemie philosophisch und ethisch zu reflektieren.
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
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  • 27.01.21 Music, Entrainment and the Mind–Body Connection: Implications for Health and Physical Activity
    28.01.21 Making Art Modern? Views from the Italian Renaissance.
    28.01.21 Kunstgeschichte und Umweltgeschichte im Dialog. Die Darstellung von Wald und Bäumen bei Albrecht Altdorfer und Wolf Huber
    28.01.21 Performing under pressure: Mechanisms and interventions.
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