Ausschreibung des Kurt-Zopf-Förderpreises der Universität Salzburg - 2017

Im Andenken an Herrn Kurt Zopf, einen großzügigen Förderer der Universität, schreibt die Universität Salzburg jährlich den mit 10.000,- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für Angehörige der Universität aus. Mit dieser Auszeichnung sollen hochrangige und international beachtete wissenschaftliche Publikationsleistungen von bereits renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität honoriert und deren weitere wissenschaftliche Karriere gefördert werden.

Der Fokus liegt hierbei jährlich alternierend auf jeweils anderen Organisationseinheiten der Universität Salzburg und richtet sich demnach an die entsprechenden Fachgebiete. Damit verbunden ist ein ebenso alternierender Wechsel des jeweils anvisierten Publikationsmediums.

Die Ausschreibung des Jahres 2017 zielte auf jene Organisationseinheiten der Universität Salzburg ab, welche folgende Fachgebiete umfassen (verbunden mit dem möglichen Publikationsmedium):

  • Fachgebiet: Geistes-, Kultur- und/oder Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft, Theologie
  • Publikationsmedium: Monographie 

 

Grundlage für die Auswahl der Preisträgerin bzw. des Preisträgers ist eine wissenschaftliche Originalpublikation, die innerhalb der beiden der Ausschreibung vorangegangenen Kalenderjahre erschienen ist.

Für die Beurteilung der Anträge wird, um eine facheinschlägige und objektive Beurteilung zu gewährleisten, eine Jury bestehend aus hochrangigen und erfahrenen, vorwiegend uni externen Fachexpertinnen und Fachexperten eingesetzt. 

Die Jury geht bei der Auswahl einer Preisträgerin bzw. eines Preisträgers von folgenden Kriterien aus:

  • Reputation des Publikationsmediums (Verlag, etc.) innerhalb der Forschungsdisziplin
  • Originalität der Zielsetzung der Publikation (Hypothesen, Theorien, Modelle)
  • Neuartigkeit und wissenschaftliche Bedeutung der Ergebnisse in der Forschungsdisziplin
  • Qualität der Ausarbeitung des Themas (Methoden, Analysen, Schlussfolgerungen)
  • Präsentation des Inhalts und der Form der Arbeit
  • Bei mehreren Autorinnen und Autoren: Beitrag der Bewerberin bzw. des Bewerbers an der Publikation (Erläuterungen dazu können z.B. im Rahmen des Bewerbungsschreibens vermerkt werden; maximal 2 Seiten)
  • Publikationen, die überwiegend in Salzburg entstanden sind, werden favorisiert

 

Von dem Preisgeld in Höhe von 10.000,- Euro sind 8.000,- Euro für die eigene wissenschaftliche Arbeit der Preisträgerin bzw. des Preisträgers an der Universität bestimmt. 2.000,- Euro (brutto) stehen zur freien Verfügung der Preisträgerin bzw. des Preisträgers. Der Preis kann auch geteilt werden. Die Vergabe des Kurt-Zopf-Förderpreises findet in kleinem Rahmen statt. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden über die getroffene Entscheidung benachrichtigt.

bewerbungsbedingungen:

Für eine Bewerbung müssen folgende Kriterien erfüllt sein:  

  • Habilitierte Angehörige bzw. habilitierter Angehöriger der Universität Salzburg in aktivem Dienststand
  • Wissenschaftliche Originalpublikation innerhalb der beiden der Ausschreibung des Förderpreises vorangegangenen Kalenderjahre.
  • Falls für eine Publikation sowohl eine Online Publikation als auch eine Druckausgabe existiert und eines der Erscheinungsdaten außerhalb des Bezugszeitraums für eine Bewerbung liegt, bleibt es den BewerberInnen überlassen, in welchem Ausschreibungsjahr sie sich bewerben.
  • Ein und dieselbe Publikation kann nur 1x für den Kurt-Zopf-Förderpreis eingereicht werden.
  • Es kann nur eine Arbeit eingereicht werden.
  • Die Bewerbung bzw. der Erhalt eines Preises an/von einer anderen Stelle für ein und dieselbe Publikation ist in jedem Fall anzugeben.

 

Bewerbungsmodalitäten:

Anträge müssen folgende Unterlagen beinhalten (bevorzugt in elektronischer Form):

  • Formloses Anschreiben (mit Kontaktdaten)
  • Der Bewerbung zugrundeliegende wissenschaftliche Publikation (falls diese nicht in elektronischer Form verfügbar ist, bitten wir um 7 gedruckte Exemplare; diese werden Ihnen nach Abschluss des Verfahrens wieder retourniert)
  • Ein Abstract der Publikation
  • Eventuell vorliegende Rezensionen oder vergleichbare Einschätzungen oder Stellungnahmen zur eingereichten Arbeit

 

Für das Jahr 2017 konnten Bewerbungen bis zum 14.07.2017 bei Frau Mag. Elisabeth Egger (DLE Forschungsservice, Tel. 0662-8044-2453, E-Mail e.egger(at)sbg.ac.at; eingereicht werden. Das Begutachtungsverfahren ist noch im Laufen.

Auf die Zuerkennung des Preises besteht kein Rechtsanspruch.

 

Jurymitlieder für die Vergabe des Kurt-Zopf-Förderpreises 2016 waren:

  • Univ.-Prof. Dr. Gabriele ANDERST-KOTSIS
  • Dr. Daniel WESELKA (BMWFW)
  • Univ.-Prof. Dr. Ludwig AIGNER
  • News
    Wie gefährlich sind Nanopartikel? Nanotechnologie und Nanosicherheit
    Demokratie & (Des-)Informationsgesellschaft. Zur Funktion und Verbreitung von Big Data, Fake News und Verschwörungstheorien. 26. April 2018 | Unipark Nonntal - 27. April 2018 | Haus der Gesellschaftswissenschaften
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    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
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    Bernd Auerochs (Kiel) spricht am 2. Mai um 18h im Unipark Nonntal im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung AUFKLÄRUNG UND GEGENAUFKLÄRUNG: RELIGIÖSE POLEMIK GEGEN KUNST - KÜNSTLERISCHE POLEMIK GEGEN RELIGION über das existentialistische Argument gegen die Kunst. www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
  • Veranstaltungen
  • 24.04.18 Habilitationskolloquium Dr. Mark Rinnerthaler ("Zellbiologie" und "Genetik")
    24.04.18 Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive
    24.04.18 Kanonische Texte
    25.04.18 Literarische Strategien der Religionspolemik bei Voltaire
    25.04.18 Moving Pictures
    25.04.18 Lesung mit Burgschauspieler Joseph Lorenz
    26.04.18 Erfinder - Erforscher - Erneuerer
    26.04.18 „Kunst trotz aller" statt „Kultur für alle"
    26.04.18 Info-Veranstaltung Psychotherapeutisches Propädeutikum
    26.04.18 Ringvorlesung Migration, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik, (Felten/Brameshuber) Soziale Rechte für UnionsbürgerInnen
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    27.04.18 Demokratie & (Des-)Informationsgesellschaft Zur Funktion und Verbreitung von Big Data, Fake News und Verschwörungstheorien.
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