The Choice for Europe since Maastricht - Forschungsprogramm

Fragestellungen

Welche Mitgliedsstaaten drängten auf monetäre, wirtschaftliche und fiskalische Integration, und warum? Welche Modelle der Integration wurden propagiert, und von welchen Mitgliedsstaaten? Wie und in welchem Ausmaß bestimmten wirtschaftspolitische Interessen die Präferenzen der Mitgliedstaaten? Wie haben internationaler Druck  und konstitutionelle Zwänge die Bildung von Regierungspräferenzen beeinflusst? Was können wir von zukünftigen Integrationsschritten erwarten? Gehen die Interessen der Mitgliedstaaten eher in Richtung einer weiteren Vertiefung, oder zielen sie eher auf intergovernmentale Kooperation unter Einbeziehung der Kommission, des Gerichtshofs und der EZB ab? Ist das Ziel noch die Einbindung aller Mitgliedsstaaten oder sehen wir immer stärker eine Strategie, die auf eine differenzierte Integration abzielt?

Die Forschungsstrategie

Um diese Fragestellungen zu analysieren untersucht das Projekt die Positionen der Mitgliedsstaaten im Hinblick auf Fragen der wirtschaftlichen und fiskalischen Integration - so zum Beispiel Vorschläge im Hinblick auf eine gemeinsame Wirtschaftsregierung, Maßnahmen der fiskalischen Kontrolle oder einem permanenten Transfersystem. Zu diesem Zweck werden ca. 165 Interviews mit Entscheidungsträgern in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und den Europäischen Institutionen geführt, aber auch Primär- und Sekundärquellen zu intergovernmentalen Verhandlungen analysiert. Unser Hauptargument baut auf der Literatur der Politischen Ökonomie und dem liberalen Intergovernmentalismus auf und geht davon aus, dass nationale politische, ökonomische und fiskalische Charakteristika die Präferenzen von Regierungen im Hinblick auf weitere Integrationsschritte prägen. 

Die empirische Untersuchung des Projekts baut auf einer gemischten Methode auf und wird in drei Stufen durchgeführt. Zunächst werden intergovernmental Verhandlungen zu Fragen der ökonomischen und fiskalischen Integration analysiert, um so die Positionen der einzelnen Mitgliedsstaaten festlegen zu können. Zweitens wird quantitativ evaluiert, inwieweit diese Positionen die jeweils nationalen politischen, ökonomischen und fiskalischen Charakteristika widerspiegeln. Diese quantitative Analyse wird bereichert durch Einzelfallanalysen, um ein besseres Verständnis für die kausalen Zusammenhänge der Präferenzbildung zu erzielen. 

Ergänzt wird das Projekt durch eine politische Durchführbarkeitsstudie, in der zukünftige Integrationsszenerien dargestellt und ihre Wahrscheinlichkeit auf Basis der Projektergebnisse eingeschätzt wird. Dies wird weiter vertieft durch eine rechtliche Studie, die sowohl die europäische, wie auch die mitgliedsstaatliche Ebene einbezieht. Dies ist von besonderer Bedeutung, da rechtliche Fragen für die erfolgreiche Implementierung von Integrationsschritten mit zu berücksichtigen sind. 

Bild Horizon 2020
  • News
    Am 22. Jänner 2019 um 19 Uhr wird im Literaturarchiv Salzburg diese bemerkenswerte Korrespondenz, der dritte Band der im Literaturarchiv entstehenden Salzburger Bachmann Edition, präsentiert. Der Eintritt ist frei.
    Univ.-Prof. Dr. Nicola Hüsing wurde für ihre bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet und für die EURASC nominiert.
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe Ferreira im Fachbereich Biowissenschaften, ist Gewinner des AK-Wissenschaftspreises der Arbeiterkammer Salzburg.
    Become an expert in EU politics, law and economics
    Mo 21.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Dr. Louise Hecht (Wien, Potsdam) - Inklusions- und Exklusionsstrategien der jüdischen Aufklärung (Haskalah)
    Gastvortrag von Frau PD Dr. Katharina Meinecke (Deutsches Archäologisches Institut, Abt. Rom) am Dienstag, 22.1.2019, 18:30 Uhr, Residenzplatz 1, Abguss-Sammlung SR E.33
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
  • Veranstaltungen
  • 22.01.19 Knöchelspielende Kinder und streitende Knaben. Die Londoner Beißergruppe und ihr Umfeld
    23.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    23.01.19 Lesung: Kathrin Röggla ('Revision')
    24.01.19 Pflege und Betreuung – Who cares?
    24.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    24.01.19 "Go International" - Praktikum im Ausland
    24.01.19 W&K Forum: Podiumsdiskussion - Documentality!? Realitäten im Theater der Gegenwart
    24.01.19 8. Nachtschicht@UBS - Zurück zum Schreibtisch!
    25.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    25.01.19 Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen. Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla
    26.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
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