Das Projekt Ö1-Hörsaal

Wissen der Gesellschaft an die Universitäten bringen

 

Der Ö1-Hörsaal ist eine neue Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Die Open-Innovation-Inititive, getragen von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), dem ORF-Hörfunksender Ö1 und dem Innovation Service Network (ISN), soll interessierte Personen und Instituionen die Möglichkeit bieten, an Österreichs Universitäten zusätzliche Inpulse zu setzten, die von gesellschaftlicher Relevanz sind.

Die Ö1-Projekt-Plattform

 

 

Wir freuen uns und gratulieren herzlich!

Die Gewinnerprojekte:

Sandra Peham-Nagovnak - Essbare Gemeinden/Essbare Firmengärten

Einfach Essbar- Kostbares gemeinsam genießen!

Online Plattform zur Vernetzung und Unterstützung essbarer Projekte Ausgehend von ihrer Initiierung und Umsetzung der „1. Essbaren Gemeinde Österreichs/Übelbach“ gründete Sandra Peham 2015 das Online Portal „Einfach Essbar“, dass im Juni 2015 online gehen wird. „Einfach Essbar“ gibt Menschen und Initiativen Mut und Kraft essbare Gärten und Landschaften zum Wohle der Öffentlichkeit zu gestalten und zu betreuen. Gemeinschafts- und  Firmengärten sowie „Essbare Städte“ und „Essbare Gemeinden“ unterstützen einander in der Organisation, im Austausch von Erfahrungen und durch Vernetzungstreffen. Jedes einzelne Projekt hat die Möglichkeit, mittels individuellen Account, sich in Wort und Bild vorzustellen und einen Ernte- und Eventkalender zu befüllen. Die Betreiber des Portals unterstützen die Projekte in Planung und Umsetzung und in der Medienarbeit. Im März 2016 erscheint das Buch zum Portal: „Einfach Essbar-Eine bessere Welt ist pflanzbar!“. 20  „essbare“ Plätze stellen sich und ihre Idee vor,  bekannte Köchin, Eva-Maria Lipp, liefert vollkommen neue Rezepte zu den einzelnen Projekten, welche natürlich, regional, gesund und wohlschmeckend sind! Der internationale Permakulturpraktiker und Wildnisberater, Johann „Johnny“ Peham, stellt Pflanzenraritäten vor und gibt wertvolle Tipps rund um natürliche  Bepflanzung!

Weitere Infos:www.permavitae.org , www.uebelbach.gv.at

 

Eunike Grahofer - Pflanzenwissen, Brauchtum, Familienüberlieferungen

Vor allem in den ländlichen Streusiedlungen ist aus der Kriegs- und Nachkriegszeit sehr viel an praktischem, einfachen Pflanzenwissen erhalten. Ein Wissen das jetzt nicht durch die zahlreichen erhältlichen Bücher angeeignet ist, sondern im Familienverband zumeist mündlich weitergegeben wird. Ein Wissen, dass Überlebensnotwendig war und aus Pflanzen und ihren Anwendungen besteht, die in den Wiesen, in den Waldrändern, im Wald in den Feldern - überall um uns herum wachsen. Dieses Wissen beinhaltet die Familiengeschichten, beinhaltet das erhaltene Brauchtum, die Lebensphilosophie und die Zeitgeschichte. Ich gehe zu den Leuten hinaus, befrage sie und dokumentiere mit einem Aufnahmegerät ihr Wissen, ihre Pflanzenkenntnisse, ihre Rezepturen, ihr Brauchtum, ihre Lebensphilosophie, ihr Leben. Dies übertrage ich elektronisch, hinterfrage/verarbeite die Daten, dokumentiere auch die Krankheitsgeschichten die genauen verwendeten Rezepturen und die jeweiligen örtlichen Benennungen der Pflanzen.

Weitere Infos: www.danuspirit.com

 

Petra Kaltenbeck - Wissen über Generationen/Kulturwissen

Wissen, das über Generationen weitergegeben wird, wird nicht mehr weiter kommuniziert. Beispiel: wie überlebt man in der Wildnis, wie zerlegt man ein Fleischstück, wie orientiert man sich im freien Gelände, wie hat man Geschichte erlebt, Handwerkwissen, Kleidung, Kräuterwissen ... was wissen unsere Omas und Opas? Auf jeden Fall haben sie einen großen Erfahrungsschatz. Daher ist es ein Anliegen dieses Wissen der jungen Bevölkerung weiter zu geben.

 

 

 

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    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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