Konsequenzen des Wahlsystemwandels in modernen Demokratien: Eine Analyse der Effekte politischer Institutionen 

Was passiert, wenn sich Wahlgesetze ändern? Ziel dieses Projektes ist es, zu untersuchen, wie sich der Wandel von Wahlsystemen auf politisch relevante Faktoren wie beispielsweise die Größe und Zusammensetzung des Parteiensystems, die politische Repräsentation und die Demokratiequalität ausübt. Ein zentraler Aspekt des Projektes ist es daher, in etablierten Demokratien Daten bezüglich politischer Institutionen und deren Effekte auf der nationalen, der Wahlkreis- sowie der individuellen Ebene zu erheben. Basierend auf dieser Datengrundlage können dann systematische, quantitativ-vergleichende Analysen durchgeführt werden, um die Gültigkeit zentraler Grundannahmen der Wahlforschung zu überprüfen. Darüber hinaus liefert das Projekt Antworten auf die politiktheoretisch wie auch für die Praxis relevante Frage, in welchem Maße politische Institutionen das Handeln politischer Akteure tatsächlich strukturieren.

Das Projekt wird in Kooperation mit Prof. Dr. Philipp Harfst an der Universität Greifswald im Zeitraum vom 01.03.2015 bis 31.03.2017 durchgeführt. Das österreichische Teilprojekt wird durch den österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert, das deutsche Teilprojekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Projektkoordinatorin: Univ.-Prof. Jessica Fortin-Rittberger, PhD
Projektmitarbeiterin: Sarah Dingler, MA (Dissertantin)
Am Projekt beteiligte MitarbeiterInnen: Dr. Zoe Lefkofridi (Assistenzprofessorin), Dr. Corinna Kröber, MA

Projekthomepage: http://effectsofelectoralsystemchange.jimdo.com
Twitter-Account: @ElectSystProj

 

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