Der Wahlerfolg von Frauen auf verschiedenen Regierungsebenen

Es ist eine weitverbreitete Hypothese, dass der Frauenanteil in repräsentativen Organen auf den untersten Regierungsebenen am höchsten ist und mit steigender Regierungsebene sinkt. Nach dieser These sollten mehr Frauen politisch weniger einflussreiche Posten innehalten, als Posten auf der prestigeträchtigeren nationalen Ebene. Erste empirische Befunde für Deutschland weisen jedoch auf einen genau umgekehrten Zusammenhang hin: Auf der lokalen Ebene ist meist eine geringere Anzahl von Frauen vertreten, als auf allen anderen, höheren Regierungsebenen. Diese Beobachtung stellt die gängige Literatur und die bekannten Theorien zu den maßgeblichen Einflussfaktoren der Repräsentation von Frauen infrage. Eine systematische und umfangreiche Überprüfung dieser Beobachtung war jedoch bisher aufgrund mangelnder Daten bezüglich der sozio-demografischen Hintergründe der KandidatInnen nur begrenzt möglich. Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt, ist es daher Ziel des Projektes, Daten über die Zusammensetzung der repräsentativen Organe für alle Regierungsebenen in Deutschland über einen Zeitraum von zwanzig Jahren zugänglich zu machen und auszuwerten.

Das Projekt wird in Kooperation mit Dr. Christina Eder am GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim im Zeitraum vom 01.08.2014 bis 31.07.2015 durchgeführt und von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung finanziert.

Projektkoordinatorin: Univ.-Prof. Jessica Fortin-Rittberger, PhD
Mitwirkende MitarbeiterInnen: Dr. Zoe Lefkofridi (Assistenzprofessorin), Dr. Corinna Kröber, MA, Dingler, MA (Doktorandin)

 

  • News
    Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg