Der Wahlerfolg von Frauen auf verschiedenen Regierungsebenen

Es ist eine weitverbreitete Hypothese, dass der Frauenanteil in repräsentativen Organen auf den untersten Regierungsebenen am höchsten ist und mit steigender Regierungsebene sinkt. Nach dieser These sollten mehr Frauen politisch weniger einflussreiche Posten innehalten, als Posten auf der prestigeträchtigeren nationalen Ebene. Erste empirische Befunde für Deutschland weisen jedoch auf einen genau umgekehrten Zusammenhang hin: Auf der lokalen Ebene ist meist eine geringere Anzahl von Frauen vertreten, als auf allen anderen, höheren Regierungsebenen. Diese Beobachtung stellt die gängige Literatur und die bekannten Theorien zu den maßgeblichen Einflussfaktoren der Repräsentation von Frauen infrage. Eine systematische und umfangreiche Überprüfung dieser Beobachtung war jedoch bisher aufgrund mangelnder Daten bezüglich der sozio-demografischen Hintergründe der KandidatInnen nur begrenzt möglich. Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt, ist es daher Ziel des Projektes, Daten über die Zusammensetzung der repräsentativen Organe für alle Regierungsebenen in Deutschland über einen Zeitraum von zwanzig Jahren zugänglich zu machen und auszuwerten.

Das Projekt wird in Kooperation mit Dr. Christina Eder am GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim im Zeitraum vom 01.08.2014 bis 31.07.2015 durchgeführt und von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung finanziert.

Projektkoordinatorin: Univ.-Prof. Jessica Fortin-Rittberger, PhD
Mitwirkende MitarbeiterInnen: Dr. Zoe Lefkofridi (Assistenzprofessorin), Dr. Corinna Kröber, MA, Dingler, MA (Doktorandin)

 

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    Zum zweiten Mal beteiligt sich die Universitätsbibliothek Salzburg mit einer Führung durch das Universitätsarchiv an der Wissensstadt Salzburg.
    In einer Festveranstaltung im Wissenschaftsministerium wurde der Fachdidaktik Geographie und Wirtschaft am 18.5.2018 das Qualitätslabel RECC (Regional educational Competence Center) im Bereich GW & Geomedien verliehen - als einem von insgesamt 14 RECC's in Österreich und von nur zwei mit dem Fachbezug Geographie und Wirtschaft.
    Wang, Jiaxin, der Pekinger Dichter des Menschen, und sein deutscher Übersetzer Wolfgang Kubin, der Dichter des Verlorenen, sprechen und lesen gemeinsam zum Thema, was durch das Schreiben und Übersetzen gerettet werden kann. Das Gespräch findet auf Deutsch und Chinesisch statt.
    Die Digitalisierung der Wirtschaft und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Die kapitalistische Gesellschaft ist im Wandel und zugleich bleibt sie kapitalistisch. Was ist neu? Inwiefern lebt das Alte im Neuen fort? Wie können wir alle die technologischen Entwicklungen so gestalten, dass sie dem Wohl der gesamten Gesellschaft dienen? Die Referenten und Referentinnen sprechen diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven an.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Michael Hochgeschwender (München) spricht am 30. Mai um 18h im Unipark Nonntal im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung AUFKLÄRUNG UND GEGENAUFKLÄRUNG: RELIGIÖSE POLEMIK GEGEN KUNST - KÜNSTLERISCHE POLEMIK GEGEN RELIGION über das Kunstverständnis des US-amerikanischen Fundamentalismus und untersucht das Verhältnis des Evangelikalismus zur modernen Musik und seine Stellung in der durch Hollywood geprägten Populärkultur. www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
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    29.05.18 Was bedeutet freie Kultur-, Medienarbeit und Projektarbeit?
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