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Bild Moosmüller

Sylvia Moosmüller (1954-2018)

Am 17. April 2018 ist Doz. Dr. Sylvia Moosmüller nach schwerer Krankheit gestorben.
Sie war von Beginn an Mitglied des SFBs „Deutsch in Österreich“ und seit Anfang 2016 nationale Forschungspartnerin im Teilprojekt PP02 „Variation und Wandel dialektaler Varietäten in Österreich (in real und apparent time)“. In dieser Funktion leitete sie den Zweig des Teilprojekts, der am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien beheimatet ist und sich auf die akustisch-phonetischen Untersuchungen im Rahmen des Teilprojekts konzentriert. Auf diesem Gebiet war Sylvia Moosmüller die führende Expertin. Über viele Jahrzehnte forschte und lehrte sie über die Lautstrukturen und den Lautwandel von Varietäten des Deutschen in Österreich, aber auch von Varietäten anderer Sprachen. Mit Sylvia Moosmüller verlieren wir nicht nur eine national und international renommierte Wissenschaftlerin, die immer auf die Sache konzentriert war, deren breites Wissen wir sehr geschätzt und deren fachlichen Rat wir gesucht haben. Wir verlieren vor allem auch eine gänzlich uneitle, unprätentiöse, liebe Kollegin und Freundin, mit der wir gern zusammengearbeitet haben; ihr Weggang hinterlässt eine schmerzhafte Lücke in unserem Projektteam.

Wir werden sie sehr vermissen.

Nähere Informationen zum Gemeinschaftsprojekt SFB "Deutsch in Österreich" finden Sie auf dioe.at.

Über DiÖ

Bei dem vom FWF finanzierten SFB F60 handelt es sich um ein geisteswissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt, bei dem erstmals gleich fünf Institute österreichweit gemeinsam an der Erforschung und Dokumentation des Deutschen in Österreich ("DiÖ") beteiligt sind.

Gegenstand des SFB ist das Gesamtspektrum der Variation und Varietäten des Deutschen in Österreich ("DiÖ"), das aus den Perspektiven der Variationslinguistik, der Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeitsforschung sowie der soziolinguistisch basierten Perzeptions- und Spracheinstellungsforschung umfangreichen Analysen unterzogen wird.

Der SFB hat sich zwei zentrale Aufgaben gestellt: Zum Ersten gehören dazu umfangreiche und detaillierte Analysen zu DiÖ mit seinen vielfältigen Varietäten- und Sprachkontakten, die - den wissenschaftlichen Schwerpunkten der Forschergruppe entsprechend - aus verschiedensten linguistischen Teildisziplinen heraus entstehen, nämlich Variationslinguistik, Soziolinguistik, Dialektologie, Sprachgeschichts-, Sprachkontakt-, Mehrsprachigkeits- und Spracheinstellungsforschung, Perzeptionslinguistik, Korpuslinguistik, Computerlinguistik und Sprachtechnologie. Zum Zweiten werden die im SFB erhobenen und aufbereiteten Daten über eine online verfügbare Forschungsplattform bzw. digitale Forschungsinfrastruktur zu DiÖ verfügbar gemacht, die - mittelfristig - auch mit anderen bereits existierenden bzw. im Entstehen befindlichen Forschungsplattformen verknüpft werden kann.

Der SFB ist in mehrfacher Hinsicht interdisziplinär angelegt: Er ist erstens philologien- und disziplinenübergreifend, indem neben Germanist/inn/en auch Slawist/inn/en, Angewandte Linguist/inn/en, Phonetiker/innen sowie Computerlinguist/inn/en Teil der Forschergruppe sind. Vertreter/innen der genannten Fachdisziplinen arbeiten dabei auch innerhalb von Teilprojekten aufs Engste zusammen und tragen dabei ihre vielfältigen theoretischen und empirischen Expertisen bei. Darüber hinaus setzt sich der SFB zum Ziel, zu einer theoretischen und method(olog)ischen Annäherung der verschiedenen Disziplinen beizutragen. Im Sinne des FWF-Programms "Spezialforschungsbereiche" sollen dabei in der Verknüpfung von außerordentlich leistungsfähigen, eng vernetzten Forschungseinheiten die entstehenden Synergien der inter- und multidisziplinären Kooperation für die Bearbeitung eines komplexen Schwerpunktthemas genutzt werden.

Teilprojekte des SFB "DiÖ" in Salzburg

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