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Nähere Informationen zum Gemeinschaftsprojekt SFB "Deutsch in Österreich" finden Sie auf dioe.at.

Über DiÖ

Bei dem vom FWF finanzierten SFB F60 handelt es sich um ein geisteswissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt, bei dem erstmals gleich fünf Institute österreichweit gemeinsam an der Erforschung und Dokumentation des Deutschen in Österreich ("DiÖ") beteiligt sind.

Gegenstand des SFB ist das Gesamtspektrum der Variation und Varietäten des Deutschen in Österreich ("DiÖ"), das aus den Perspektiven der Variationslinguistik, der Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeitsforschung sowie der soziolinguistisch basierten Perzeptions- und Spracheinstellungsforschung umfangreichen Analysen unterzogen wird.

Der SFB hat sich zwei zentrale Aufgaben gestellt: Zum Ersten gehören dazu umfangreiche und detaillierte Analysen zu DiÖ mit seinen vielfältigen Varietäten- und Sprachkontakten, die - den wissenschaftlichen Schwerpunkten der Forschergruppe entsprechend - aus verschiedensten linguistischen Teildisziplinen heraus entstehen, nämlich Variationslinguistik, Soziolinguistik, Dialektologie, Sprachgeschichts-, Sprachkontakt-, Mehrsprachigkeits- und Spracheinstellungsforschung, Perzeptionslinguistik, Korpuslinguistik, Computerlinguistik und Sprachtechnologie. Zum Zweiten werden die im SFB erhobenen und aufbereiteten Daten über eine online verfügbare Forschungsplattform bzw. digitale Forschungsinfrastruktur zu DiÖ verfügbar gemacht, die - mittelfristig - auch mit anderen bereits existierenden bzw. im Entstehen befindlichen Forschungsplattformen verknüpft werden kann.

Der SFB ist in mehrfacher Hinsicht interdisziplinär angelegt: Er ist erstens philologien- und disziplinenübergreifend, indem neben Germanist/inn/en auch Slawist/inn/en, Angewandte Linguist/inn/en, Phonetiker/innen sowie Computerlinguist/inn/en Teil der Forschergruppe sind. Vertreter/innen der genannten Fachdisziplinen arbeiten dabei auch innerhalb von Teilprojekten aufs Engste zusammen und tragen dabei ihre vielfältigen theoretischen und empirischen Expertisen bei. Darüber hinaus setzt sich der SFB zum Ziel, zu einer theoretischen und method(olog)ischen Annäherung der verschiedenen Disziplinen beizutragen. Im Sinne des FWF-Programms "Spezialforschungsbereiche" sollen dabei in der Verknüpfung von außerordentlich leistungsfähigen, eng vernetzten Forschungseinheiten die entstehenden Synergien der inter- und multidisziplinären Kooperation für die Bearbeitung eines komplexen Schwerpunktthemas genutzt werden.

Teilprojekte des SFB "DiÖ" in Salzburg

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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