The Choice for Europe since Maastricht - Zielsetzungen

Um Aussagen über mögliche Reformen und Maßnahmen zur Überwindung der Schwächen der derzeitigen Wirtschafts- und Währungsunion treffen zu können, müssen die politischen Mechanismen der Währungsintegration untersucht werden. Die theoriegeleitete empirische Untersuchung dieses Projekts zielt zunächst darauf ab, detaillierte Daten zu diesen politischen Hintergründen zu erfassen, insbesondere, wie sie sich aus den Verhandlungen seit dem Vertrag von Maastricht und vor allen Dingen, seit dem Ausbruch der Krise, ablesen lassen.

Daraus ergeben sich folgende Forschungsziele, die aufeinander aufbauen: 

  • erstens, die Erstellung einer umfassenden Datenbank mitgliedsstaatlicher Präferenzen im Hinblick auf monetäre und wirtschaftliche Integration. Diese Datenbank umfasst alle Mitgliedstaaten und ihre Positionen seit den Verhandlungen zum Vertrag von Maastricht. Basierend auf dieser systematischen Zusammenstellung der Präferenzen können sowohl die hauptsächlichen Streitpunkte, wie auch die zugrundeliegenden unterschiedlichen Modelle herausgearbeitet werden.
  • Zweitens sollen die mitgliedsstaatlichen Präferenzen anhand der Kombination des theoretischen Ansatzes des liberalen Intergovernmentalismus und Erkenntnissen der vergleichenden politökonomischen Literatur erklärt werden. Während die Datenbank zu mitgliedsstaatlichen Präferenzen die abhängige Variable abdeckt, soll eine weitere Datensammlung die nationalen politischen, ökonomischen und fiskalischen Charakteristika der einzelnen Mitgliedstaaten als erklärende Dimension des theoretischen Rahmens umfassen. Aus diesem Grund werden im Rahmen des Projektes ein weites Seit an Hypothesen erarbeitet und getestet, die den Einfluss der nationalen Charakteristika und Faktoren auf die Präferenzformation der Mitgliedsstaaten erklären sollen. 
  • Zusätzlich zur quantitativen Analyse werden qualitative Fallstudien durchgeführt, auf deren Grundlage kausale Zusammenhänger zwischen Präferenzbildung, nationalen Charakteristika und internationalen Zwängen festgestellt werden können. 
  • Auf der Grundlage der durchgeführten Untersuchungen soll nicht nur eine akademische Fragestellung beantwortet werden, sondern es geben sich daraus auch Ergebnisse von hoher praktischer Relevanz. Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich Rückschlüsse auf die Durchführbarkeit einzelner Integrationsmodelle ziehen. 
  • News
    Im aktuellen Ökonomen Ranking des deutschen Handelsblatts errang Universitätsprofessor Florian Huber (31) vom Salzburg Centre of European Union Studies (SCEUS) in der Reihung nach aktueller Forschungsleistung Platz 100 und im Ranking der Jungökonomen, bei der die gesamte Forschungsleistung der unter 40-Jährigen bewertet wird, den exzellenten 62. Platz.
    Die Orientierungsveranstaltungen für Erasmus- und Austauschstudierende, die im Wintersemester 2019/2020 an die Universität Salzburg kommen, finden im Zeitraum von Montag, 16. bis Freitag, 27. September 2019 statt.
    Am Dienstag, dem 1. Oktober 2019 findet um 17.15 Uhr im HS 3.348 (Unipark, 3. Stock, Fachbereich Romanistik) eine Info-Veranstaltung statt, die sich in erster Linie an alle Neuinskribierten des Masterstudiums richtet. Darüber hinaus sind aber auch alle anderen Studierenden des Fachs sowie sonstige Interessierte herzlich eingeladen.
    Für seine Verdienste um die Stadt Salzburg hat Bürgermeister Harry Preuner am Dienstag, 17. September 2019, dem scheidenden Rektor der Universität Salzburg, Prof. Heinrich Schmidinger, das Stadtsiegel in Gold verliehen.
    Die Universität Salzburg vergab in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung erneut die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 5400 Euro. Jury­koor­dina­tor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Maurizio Musso von der Universität Salzburg betont: „Mit mittler­weile 5 Fachbereichen ist der Preis in diesem Jahr um eine Kategorie reicher, wobei für die Fach­jury der Universität Salzburg die engagierte Arbeit der jungen Talente immer eine neue Bereicher­ung ist.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Wie schon für die jüngste Europawahl hat ein Team der Abteilung Politikwissenschaft der Universität Salzburg gemeinsam mit der Digital-Agentur MOVACT auch für die Nationalratswahl am 29. September ein digitales Wahlhilfe-Tool entworfen – den WahlSwiper.
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Holz-/Linolschnitte und Ölmalerei • Franz Glanzner
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2019/20
    Die Universitätsbibliothek Salzburg (Hauptbibliothek und Fakultätsbibliothek für Rechtswissenschaften) öffnet Tür und Tor für die Öffentlichkeit und bietet ein vielfältiges Programm.
    Karl-Markus Gauß liest für sozial benachteiligte Kinder in Rumänien. Der Salzburger Schriftsteller Karl-Markus Gauß setzt sich seit Jahrzehnten mit dem Leben der Roma in Osteuropa auseinander. Im Dialog mit Michael König, Geschäftsführer des Diakoniewerks Salzburg, spricht er an diesem Abend über seine Erfahrungen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    In einer spannend besetzten Veranstaltung diskutieren Markus Hinterhäuser/Intendant der Salzburger Festspiele und Christophe Slagmuylder/Intendant der Wiener Festwochen unter Moderation von Dorothea von Hantelmann/Professorin am Bard College Berlin, über das „Festival Kuratieren Heute“
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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  • 24.09.19 Orientierungstag für Erstsemestrige
    25.09.19 Orientierungstag für Erstsemestrige
    25.09.19 Dr. Brigitta Elsässer Venia: „Organische Chemie“
    25.09.19 Wenn die E-Gitarre lacht... Taschenopernfestival 2019 "Salzburg liegt am Meer"
    26.09.19 Orientierungstag für Erstsemestrige
    26.09.19 Holz-/Linolschnitte und Ölmalerei • Franz Glanzner
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