The Choice for Europe since Maastricht - Zielsetzungen

Um Aussagen über mögliche Reformen und Maßnahmen zur Überwindung der Schwächen der derzeitigen Wirtschafts- und Währungsunion treffen zu können, müssen die politischen Mechanismen der Währungsintegration untersucht werden. Die theoriegeleitete empirische Untersuchung dieses Projekts zielt zunächst darauf ab, detaillierte Daten zu diesen politischen Hintergründen zu erfassen, insbesondere, wie sie sich aus den Verhandlungen seit dem Vertrag von Maastricht und vor allen Dingen, seit dem Ausbruch der Krise, ablesen lassen.

Daraus ergeben sich folgende Forschungsziele, die aufeinander aufbauen: 

  • erstens, die Erstellung einer umfassenden Datenbank mitgliedsstaatlicher Präferenzen im Hinblick auf monetäre und wirtschaftliche Integration. Diese Datenbank umfasst alle Mitgliedstaaten und ihre Positionen seit den Verhandlungen zum Vertrag von Maastricht. Basierend auf dieser systematischen Zusammenstellung der Präferenzen können sowohl die hauptsächlichen Streitpunkte, wie auch die zugrundeliegenden unterschiedlichen Modelle herausgearbeitet werden.
  • Zweitens sollen die mitgliedsstaatlichen Präferenzen anhand der Kombination des theoretischen Ansatzes des liberalen Intergovernmentalismus und Erkenntnissen der vergleichenden politökonomischen Literatur erklärt werden. Während die Datenbank zu mitgliedsstaatlichen Präferenzen die abhängige Variable abdeckt, soll eine weitere Datensammlung die nationalen politischen, ökonomischen und fiskalischen Charakteristika der einzelnen Mitgliedstaaten als erklärende Dimension des theoretischen Rahmens umfassen. Aus diesem Grund werden im Rahmen des Projektes ein weites Seit an Hypothesen erarbeitet und getestet, die den Einfluss der nationalen Charakteristika und Faktoren auf die Präferenzformation der Mitgliedsstaaten erklären sollen. 
  • Zusätzlich zur quantitativen Analyse werden qualitative Fallstudien durchgeführt, auf deren Grundlage kausale Zusammenhänger zwischen Präferenzbildung, nationalen Charakteristika und internationalen Zwängen festgestellt werden können. 
  • Auf der Grundlage der durchgeführten Untersuchungen soll nicht nur eine akademische Fragestellung beantwortet werden, sondern es geben sich daraus auch Ergebnisse von hoher praktischer Relevanz. Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich Rückschlüsse auf die Durchführbarkeit einzelner Integrationsmodelle ziehen. 
  • News
    Tom Rosenstiel, einer der anerkanntesten Denker zur Zukunft der Medien, spricht am 23. Mai um 19.00 Uhr im HS 380 der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät (Rudolfskai 42) über die Zukunft der Demokratie im Zeitalter von Fake News, den Aufstieg der russischen Trolle im Internet und wie Journalismus in Zukunft aussehen wird.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
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  • 23.05.18 Polemik zwischen Kunst und Religion bei Luis Buñuel
    24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
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