The Choice for Europe since Maastricht - Konzept

Das theoretische Konzept des Projektes baut auf den Annahmen intergovernmentaler Integrationstheorien und der vergleichen politischen Ökonomie auf. Es geht von der Annahme aus, dass die Regierungen von Mitgliedsstaaten eindeutig identifizierbare Präferenzen im Bereich der europäischen Integration haben, die in Zusammenhang mit den nationalen wirtschaftlichen Strukturen, der Fiskalpolitik und den entsprechenden Institutionen stehen. So etwa wird die Größe und die internationale Orientierung des heimischen Finanzsektors Auswirkungen auf die Position der Regierung im Hinblick auf Bandenregulierung haben. Dennoch können Regierungspräferenzen nicht einfach aus heimischen Strukturen abgeleitet werden. Dazu kommen noch Wählerpräferenzen und verfassungsrechtliche Bestimmungen. Als weitere alternative Erklärung kommt die Reaktion von Entscheidungsträgern auf externen Druck in Frage. Die kürzlich Annahme des Europäischen Stabilitätsmechanismus legt die Vermutung nahe, dass gerade diese externen Marktzwänge kritische Faktoren für die wirtschaftliche Integration sind. Dieser externe Zwang stellt sich als Alternativargument dar, sollten die kürzlich erfolgten Integrationsschritte eine hauptsächlich funktionale Reaktion der Regierungen auf äußeren Druck sein. Es handelt sich um ein ergänzendes Argument, wenn dieser Druck die Positionen der Mitgliedsstaaten nicht verändert, jedoch ihre Aufgeschlossenheit gegenüber weiterer Integration wächst.

Das empirische Forschungsprogramm gliedert sich in drei Schritte:

  • zunächst werden die Positionen der Mitgliedsstaaten im Hinblick auf unterschiedliche wirtschaftliche und politische Integrationsmodelle kodiert, indem alle relevanten intergovernmentalen Verhandlungen seit Maastricht analysiert werden. dazu werden primäre und sekundäre Dokumente untersucht und Interviews mit Schlüsselentscheidungsträgern in allen Mitgliedsstaaten durchgeführt. 
  • in einer zweiten Phase wird anhand einer quantitativen Untersuchung festgestellt inwieweit die mitgliedsstaatlichen Präferenzen mit nationalen ökonomischen und fiskalischen Charakteristika in Verbindung gebracht werden können. So gehen wir davon aus, dass Ländern mit traditionell hoher fiskalischer Disziplin jenen wirtschaftlichen Integrationsmodellen gegenüber am Aufgeschlossensten sind, die auch diese fiskalische Disziplin propagieren. 
  • dieser zweite Schritt bietet die quantitative Basis für die Korrelation zwischen nationalen Präferenzen und den politischen und ökonomischen Charakteristika eines Mitgliedsstaates. Um ein besseres Verständnis für diese kausalen Zusammenhänge zu erlangen werden in einem dritten Schritt qualitative Fallstudien durchgeführt. 

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    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
    Schlafstörungen gelten als „Volkskrankheit“ und erreichen in Krisenzeiten ihren Höhepunkt. Kerstin Hödlmoser und das Team des Schlaflabors an der Universität Salzburg (Fachbereich Psychologie/CCNS) sind im März einem Aufruf des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefolgt, Studierenden Informationen in Form von Kurztexten oder Videobotschaften zur Verfügung zu stellen.
    Die Zielgruppe der virtuellen Workshops des Programms Studieren.Recherchieren an der PLUS sind alle Schüler*innen und Studieninteressierte, die noch Informationen brauchen, um sich für ein Studium/Studienort zu entscheiden. Grundlegend sollen Interessen reflektiert werden, zu denen anschließend recherchiert wird.
    17h FRANK MAX MÜLLER (Salzburg/Gießen): Das Kollektiv ist tot, es lebe das Kollektiv! 1968 und die andauernde Suche nach Modellen der Zusammenarbeit in den Künsten // ANMELDUNG zu den Web-Vorträgen per E-Mail an: Anna.Estermann@sbg.ac.at // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Der Botanische Garten der Universität Salzburg öffnet. Ab dem 2. Juni gelten die üblichen Öffnungszeiten.
    01.09.-12.09.2020, https://ditact.ac.at. Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation finden die ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg eine Woche später als geplant statt und zwar von 01.09.-12.09.2020.. Die meisten Kurse werden online abgehalten.
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