Research Studio iSpace - Angewandte GEOInformatik

Entscheidungen, bei denen der Ortsbezug relevant ist, durchdringen alle Bereiche des Lebens. Die Dimension Raum entwickelt sich zu einem Innovationstreiber und die Geoinformatik wirkt durch die Weiterentwicklung der Infrastruktur für digitale Kartenbestände. Das Research Studio iSPACE entwickelt innovative analyse- und entscheidungsunterstützende Lösungsansätze für komplexe räumliche Fragestellungen. Die Forschung ergibt Bausteine für die erfolgreiche Bewältigung wichtiger gesellschaftlicher Herausforderungen, wie Energiewende, Flächenverbrauch, die Digitalisierung der Industrie oder Klimawandel.


Unternehmen, Organisationen, öffentliche Verwaltungen aber auch NGOs bauen auf die Expertisen des Research Studios iSPACE auf. iSPACE arbeitet entlang der Wertschöpfungskette  von der  Grundlagenforschung am Fachbereich Z_GIS, zur anwendungsnahen Forschung mit internationalen Partnern und wertebildenden Innovation für Kunden und NutzerInnen.

iSPACE.forPLANNING – Smart Settlement Systems

iSPACE.forPLANNING arbeitet als internationale Arbeitsgruppe an den Themen von Smart Settlement Systems. Das Team entwickelt innovative räumliche Indikatoren, Standortbewertungsmodelle und Planungswerkzeuge und kompetenter Ansprechpartner für aktuelle gesellschaftsrelevante Themen. Räumliche Analysen optimieren Prozesse der Entscheidungsfindung und finden Anwendung in der Stadt- und Regionalplanung, Mobilitätsplanung, Raumforschung, Standort- und Infrastrukturplanung sowie in der strategischen Unternehmensplanung.

iSPACE arbeitet mit Forschungs- und Wirtschaftspartnern an der Entwicklung von Indikatoren und interaktiven Webtools, damit  Planungsstrategien transparenter gestaltet und mit Zahlen und Karten untermauert werden. So werden Grundlagen für die Strategieentwicklung und Maßnahmenplanung zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit geschaffen und nachhaltige Raumentwicklungen zur Sicherstellung der Lebensqualität ermöglicht. Themenübergreifende Trends und Herausforderungen der räumlichen Entwicklung, wie Klimawandel oder demographischer Wandel, werden dabei besonders berücksichtigt.

Der integrative Forschungsschwerpunkt „Smart Settlement Systems“ verbindet in einem systemübergreifenden Ansatz neueste Technologien mit Anforderungen aus den Bereichen Raumentwicklung, Mobilität, Energie, Infrastruktur, Soziales und auch Demographie. Dabei werden in Planungsprozessen Gebäude und Stadtteile wesentlich stärker im Kontext der jeweiligen Standortprofile und der umgebenden Infrastruktur(netze) analysiert. Ziel sind gesamthafte und integrierte Lösungen, die insbesondere Aspekte der Energieeffizienz, umweltgerechten Mobilität, Flächenverbrauch und der Lebensqualität der Bürger berücksichtigen.

iSPACE.onENERGY – Smart Energy Balances

Eine gesicherte, effiziente und umweltbewusste Energieversorgung ist von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige Wirtschaftsweise gesellschaftliche Entwicklung. Die europäische Energiewirtschaft steht durch den weiterhin steigenden Energiebedarf, den Klimawandel oder geopolitische Risiken großen Herausforderungen gegenüber.

„Smart Energy Balance“ ist das zentrale analytische Konzept und Ergebnis der auf unterschiedlichen räumlichen Skalen und unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten (Strom, Wärme, etc.) basierenden Forschungsarbeiten von iSPACE.onENERGY. Die Forschungskompetenz und prototypische Lösungen sind grundgelegt in dem explizit geographischen Zugang zur Bearbeitung komplexer energiewirtschaftlicher Problemstellungen.

Die F&E Projekte von iSPACE verfolgen hierbei einen ganzheitlichen Ansatz und versuchen ökonomische, soziale, politische und umweltrelevante Aspekte auf der Grundlage des Raumbezugs zu integrieren. Szenarien integrativer Lösungsansätze eröffnen für Entscheidungsträger (z.B. auf politischer Ebene) wie auch für einzelne Bürger ein neues Verständnis.

iSPACE.onINFRASAFETY – Smart 4D Environments

iSPACE.onINFRASAFETY zielt auf die Integration, Verwertung und Kommunikation von großen Datenvolumina aus Geoinformation und speziell von verorteten Sensormessungen ab. Dabei werden aktuelle räumliche Kontexte („situational awareness“) sowie deren Monitoring für Entscheidungsprozesse in den Bereichen Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsmanagement gestärkt. Wesentliche Schwerpunkte bilden transparente räumliche Positionierungen im Indoor- wie im Outdoor Bereich.

Die Kompetenzfelder von  iSPACE.onINFRASAFETY umfassen die Konzeption und Organisation nachhaltig geführter Geodateninfrastrukturen und schließt insbesondre auch die Definition von adaptiver Workflows bei Nutzern ein. Weiters werden Lösungsansätzen zur semantischen Harmonisierung von raum-zeitlichen Informationsbeständen (Big Data) dar.

iSPACE.onINFRASAFETY forscht und entwickelt zu Industrie 4.0, Internet of Things, angewandter Geoinformatik für Sicherheitsforschung und Risikomanagement. Das Studio bietet Kompetenz für die Energie- und Infrastrukturwirtschaft, industrieller Produktionsumgebungen, Verkehr und Logistik, Risiko- und Notfallmanagement sowie den öffentlichen Dienst.

 

 

Nähere Informationen: http://ispace.researchstudio.at/

 

  • News
    Von 15.-21. Juni 2020 organisiert die PLUS (FB Erziehungswissenschaften) in Kooperation mit dem Stonehill College (USA) ein neues, attraktives Ausbildungsformat für PhD StudentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen. Das „Action Research Summer Camp 2020“ ist Teil des Fulbright Specialist Programs von Fulbright Austria.
    The (English-language) seminar on “Transnational Supply Chains and Domestic Human Rights Litigation” deals with legal questions that arise when human rights abuses in transnational supply chains give rise to domestic law suits.
    ... with an excursion to the European Space Agency and a visit to the new VEGA observatory
    Dr. Alisauskiene bietet im SS 2020 eine Lehrveranstaltung zum Thema "Religionen in Mittel- und Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer" an. Die LV wird auf englisch abgehalten.
    Die 3. Tagung junger Europarechtler*innen – 3rd Young European Law Scholars Conference (YELS) lädt junge Forscherinnen und Forscher im Europarecht und verwandten Disziplinen zu einer Diskussion über die Gestaltung der Zukunft Europas ein. Internationale Expertinnen und Experten werden dabei die Beiträge der Nachwuchsforscher*innen kommentieren.
    Das Sprachenzentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg hat im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Salzburg Materialien für erwachsene Deutschlernende rund um das Thema „Zahngesundheitsvorsorge“ erstellt. Die Materialien sollen österreichweit in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen eingesetzt werden und können über die ÖGK – Landesstelle Salzburg bzw. online bezogen werden.
    Achtung: Die LV- und Workshopanmeldung für das Sommersemester-Programm des Career Centers startet am 10.02. um 12:00 Uhr. Begrenzte Kursplätze!
    Der Wissenschaftsbetrieb unterliegt immer mehr der Quantifizierung und Bewertung von Forschungsleistungen, auch bibliometrische Kennzahlen werden zunehmend für Evaluierungen und Benchmarks herangezogen.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Sommersemester 2020
    Fr 28. Februar, 14-20 Uhr und Sa 29. Februar 2020, 9-14 Uhr in der Abguss-Sammlung des FB Altertumswissenschaften, Residenzplatz 1, 5020 Salzburg
    Dienstag, 10. März 2020, 19:30, ARGEkultur Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Am DO 12.03.2020 findet um 18:30 Uhr im Hörsaal 207 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Churfürststraße 1, 5020 Salzburg (Zugang beschildert) ein Vortrag zum Thema "Fünf Jahre EuErbVO: Neues aus dem internationalen Erbrecht".
    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
    Mit dem Thema "Künstliche Intelligenz als Gegner der Menschenrechte" geht die SchülerUNI in das 10. Jahr ihres Bestehens. Konstant besucht und von Medien vielfach im Blickfeld, hat sich das Format zum Erfolgsmodell entwickelt.
    Am 25.02. - 26.02.2020 findet die Tagung Public: Religion & Space (Öffentlich: Religion & Raum) an der Katholisch-Theologischen Fakultät im HS 104 statt. Die Tagung fragt nach theoretischen Grundlagen ebenso wie nach praktischen Beispielen. Wie reflektiert sich Religion im öffentlichen Raum? Gibt es vergleichbare oder unterschiedliche Formen moderner religiöser Raumproduktion im urbanen Raum und in der Natur?
    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
    Die weltbekannte Sängerin Maria Farantouri, wichtigste Interpretin der Lieder Mikis Theodorakis‘ und „Stimme Griechenlands“, ist im Rahmen des ersten Ernst-Bloch-Symposions live in Salzburg zu hören.
  • Veranstaltungen
  • 26.02.20 Quantifizierung der Wissenschaft: Bibliometrie und Altmetriken
    26.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
    27.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
    27.02.20 Bildungsmonitoring in Österreich
    27.02.20 YELS 2020
    27.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
    28.02.20 IRIS 2020: Responsible Digitalisation / Verantwortungsvolle Digitalisatisierung
    28.02.20 YELS 2020
    28.02.20 6. Tagung zur Didaktik der Alten Sprachen in Österreich
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