An der Universität Salzburg wurde am 18.11.2015 das „Russlandzentrum“ feierlich eröffnet. Rektor Heinrich Schmidinger begrüßte den Vertreter der Stiftung „Russkyj Mir“, den Botschafter sowie den Generalkonsul der Russischen Föderation.

Die Stiftung „Russkij Mir“ wurde 2007 durch den Erlass des Russischen Präsidenten Vladimir Putin gegründet. Sie hat das Ziel, die russische Kultur und Sprache den anderen Nationen näher zu bringen. Diese Aufgaben übernehmen Russlandzentren, die „Russkij Mir“ bisher in über 45 Ländern eingerichtet hat. „Zum europäischen Bewusstsein gehört auch das Wissen um die große russische Kultur“, betonte Rektor Heinrich Schmidinger. Das Ziel der neuen Einrichtung an der Universität sei, das heutige Russland in seiner ganzen Breite zu vermitteln, so der Direktor von Russkyi Mir Vladimir Vjačeslavovič Kočin. Dieses interkulturelle Projekt basiert auf Partnerschaften zwischen der Stiftung und führenden Bildungseinrichtungen.

Öffnung der „Russischen Welt“ für alle

Zur zentralen Ausstattung des Russlandszentrums, das in den universitären Räumlichkeiten in der Sigmund Haffnergasse 18 eingerichtet ist, gehört eine Bibliothek und Mediathek mit über 1000 Druck-, Hör- und Videomaterialien aus Russland. Sie steht den Lehrenden und Studierenden der Universität Salzburg wie auch den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, an denen Russisch gelehrt wird, offen. Weiters ist das Zentrum auch als Treffpunkt für all jene gedacht, die an Russland interessiert sind, wie auch für die russischen Mitbürger und Mitbürgerinnen, die in Salzburg und im angrenzenden Bayern leben. Somit versteht sich das „Russlandzentrum“ als wichtige Schnittstelle der Universität Salzburg und der Öffentlichkeit.

Treffpunkt für alle Russlandinteressierten

Das Zentrum bietet eine Reihe von Programmen und Kursen für unterschiedliche Zielgruppen an: so z.B. Kulturveranstaltungen wie Ausstellungen, Vernissagen und Filmabende. Weiters sind  „Themenwochen“ zur russischen Kultur, Literatur, Folklore und Musikabende geplant. Veranstaltungen zur Unterstützung des interkulturellen Dialogs runden das Angebot ab: Wissenschaftliche Konferenzen, „Runder Tisch“, Diskussionsklubs und Treffen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Mehrwert für Studierende

Die Entscheidung, das Russlandzentrum an der Salzburger Universität einzurichten, wird auch von dem Gedanken einer intensiveren Zusammenarbeit unterschiedlicher Fächer und Institutionen getragen: Für den Fachbereich Slawistik sind dies z.B. gemeinsame Wissenschafts-, Forschungs- und Verlagsprojekte im Bereich der russischen Sprache und Kultur. Weiters die Verdichtung von Lehr- und Lernprogrammen im sprachlichen Bereich, die Unterstützung der Lehrenden und Studierenden durch Stipendien für Forschungsaufenthalte und Praktika in Russland.  Über die Slawistik hinaus bietet sich eine Ausweitung russlandbezogener Kooperationen anderer Fachbereiche an, die in Lehre und Forschung einen Bezug zu Russland haben. 

Fotonachweis: Kolarik Foto 1 v.l.n.r.: Tat’jana Sergeevna Mišukovskaja, Botschaftsrätin und Direktorin des russischen Kulturinstituts in Wien, Vladimir Vjačeslavovič Kočin, (Direktor von Russkij Mir); Sergej Markovič Smirnov (Generalkonsul in Salzburg), Rektor Heinrich Schmidinger, die Leiterin des Russlandzentrums Dr. Ursula Bieber und Vizerektorin Sylvia Hahn.

Eröffnung Russlandzentrum
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    Leseaktionswoche „Österreich liest“ an der Universitätsbibliothek Salzburg.
    "Geisterstunde" / 19h Vortrag von Didi Neidhart (Poptheoretiker, Autor, Musiker, DJ), anschließendes Gespräch mit Diskussion und Musik im Kunstquartier (W&K-Atelier, Bergstr. 12a, 1. OG) www.w-k.sbg.ac.at/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
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