Tourismusforschung

Auch der Bereich Tourismussoziologie stellt ein klassisches Forschungsfeld der Abteilung Soziologie der Universität Salzburg dar. In den letzten Jahren wurde eine neue und derzeit einzige deutschsprachige tourismuswissenschaftliche Zeitschrift (TW) gegründet, es wurden mehrere Buchreihen herausgegeben und internationale Tagungen (in Kooperation mit dem Fachbereich Kommunikationswissenschaft und der FH Salzburg) organisiert. 

Der Forschungsschwerpunkt in der Abteilung liegt in stärker akteurszentrierten Ansätzen zu Reisemotiven, zum Reiseerleben und Reiseverhalten. In verschiedenen empirischen Projekten wird verstärkt Fragen zu Reisemotiven (auch in Hinblick auf junge Forschungsfelder wie „Dark Tourism“) nachgegangen. Zudem stehen die Effekte des Reisens auf die Identität (Reisesozialisation) im Zentrum der einzelnen Forschungen.  Dabei soll vor allem auf der Ebene der Urlaubspräferenzen, der Wahrnehmung des Fremden, dem Zeiterleben und dem interkulturellen Austausch Einflüssen auf das Selbst nachgespürt werden.

Aufgrund der Emeritierung einschlägiger Experten in diesem Bereich (z.B. an der Abteilung Soziologie, Prof. Reinhard Bachleitner) ist in den kommenden Jahren eine Weiterentwicklung des interdisziplinären Forschungszweiges „Tourismusforschung“ geplant (siehe INIT). In gemeinsamen Meetings und geplanten Workshops sollen mögliche Forschungsthemen besprochen und interdisziplinäre Kooperationen angedacht werden. 

Wolfgang Aschauer wird zudem die geschäftsführende Herausgeberschaft der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft, die von Reinhard Bachleitner gegründet wurde, übernehmen, sodass das Editorial Management der Zeitschrift, voraussichtlich im Frühjahr 2017, wieder nach Salzburg zurückkehrt. Es ist geplant, weitere Schwerpunktthemen im Bereich der Tourismuswissenschaft in der Zeitschrift zu behandeln und soziologischen Forschungsthemen eine stärkere Sichtbarkeit  zu verleihen.

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    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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