Rückblick 2015

Das Erkannte teilen: Gegenwartsdiagnosen eines Zukunftsforschers“

Vortrag und Gespräch

Eine Veranstaltung des Literaturarchivs Salzburg und der Robert-Jungk-Stiftung / Bibliothek für Zukunftsfragen (Salzburg).

Donnerstag, 26. November 2015, 19.30 Uhr.

Literaturarchiv Salzburg, Residenzplatz 9/2 (Eingang Kapitelgasse 5-7).  

 

Torsten Kathke, Postdoctoral Fellow am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (Köln), forschte im März 2015 im Literaturarchiv Salzburg am Nachlass des Wissenschaftsjournalisten, Autors und gesellschaftspolitischen Vordenkers Robert Jungk. In den 1970er und 1980er Jahren prägte Jungk die Friedens- und Anti-Atombewegung in Europa maßgeblich mit, v. a. auch in der Stadt Salzburg, wo er von 1970 bis 1994 lebte.

In seinem Vortrag „Das Erkannte teilen: Gegenwartsdiagnosen eines Zukunftsforschers“ setzte sich Torsten Kathke mit der Frage auseinander, wie und warum gerade ein weltläufiger Journalist wie Jungk, der mehr als zwei Jahrzehnte lang eine nicht zu übergehende Stimme in verschiedensten gesellschaftlichen Debatten war, Ende der 1980er Jahre aus der kollektiven Wahrnehmung weitgehend verschwand.

Das an den Vortrag anschließende Gespräch zwischen Torsten Kathke und Walter Spielmann (Leiter der Robert-Jungk-Stiftung / Bibliothek für Zukunftsfragen) wurde von Manfred Mittermayer (Literaturarchiv Salzburg) moderiert.

 

Freier Eintritt!

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes
      Zukunftsforscher Robert Jungk                  Torsten Kathke, Köln
      (Foto: Lillian Birnbaum/JBZ)                  (Foto: privat)

FUNDSTELLE Netz / Trailer – Tweet – Archiv / Autorschaft im Web #1

Am Donnerstag, 19. November 2015 um 19.00 Uhr fand im Literaturarchiv die Veranstaltung „FUNDSTELLE Netz / Trailer – Tweet – Archiv / Autorschaft im Web #1“ statt.

In der Veranstaltungsreihe „FUNDSTELLE“, die in Kooperation mit dem Fachbereich Germanistik stattfindet, möchte das Literaturarchiv Salzburg neben der Präsentation von eigenen Beständen auch aktuelle Fragen und Herausforderungen an Gedächtnisinstitutionen in den Blick nehmen: Was sind tatsächliche und mögliche Materialien in einem Literaturarchiv, wenn Literatur zunehmend digital verfasst, kommuniziert und kommentiert wird? Können wir tweets und postings aufbewahren? Übernimmt das Web das für uns? Oder brauchen wir eine neue Vorstellung von Gedächtnis?

Zu Gast: Anna Jung
Konzept und Moderation: Harald Gschwandtner, Lina Maria Zangerl

Hommage an Georg Trakl

Am 27. Oktober 2015 präsentierte Oswald Putzer seine Hommage an Georg Trakl sowie weitere Trakl-Codes in Kooperation mit dem Internationalen Trakl-Forum im Veranstaltungssaal des Literaturarchivs. 

Georg Trakls Gedicht „Die junge Magd“ wurde in Rezitation (Oskar Werner) und Filmen von Herbert Vesely (1952, Musik: Gerhard Rühm) und Hans Emmerling (1987, Musik: Paul Hindemith) vorgestellt.

Buchpräsentation „Thomas Bernhard - Eine Biografie“

Am Mittwoch, den 21.10.2015 um 19:30 Uhr präsentierte Manfred Mittermayer in der Fachbibliothek UNIPARK gemeinsam mit der Fernsehjournalistin Krista Fleischmann und dem Verleger Jochen Jung sein neues Buch „Thomas Bernhard - Eine Biografie“, das am 1. Oktober 2015 im Residenz Verlag erschienen ist; Moderation: Martin Huber.

Weitere Präsentationstermine:

21. Thomas Bernhard Tage

Am 9. und 10. Oktober 2015 fanden in St. Veit im Pongau die 21. Thomas Bernhard Tage statt; der Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg und das Literaturarchiv Salzburg waren Kooperationspartner.

Die Veranstaltung befasste sich unter dem Titel „Thomas Bernhard: Leben – ORTE – Werk“ mit der zentralen Rolle geographischer Räume und konkreter Orte in Bernhards Leben und Werk.

Das Literaturarchiv Salzburg war durch Vorträge und Moderationen von Martin Huber und Manfred Mittermayer vertreten.

Lange Nacht der Museen 2015

Wie bereits in den letzten Jahren nahm das Literaturarchiv auch am 3. Oktober 2015 wieder an der „Langen Nacht der Museen“ teil.

Im Rahmen von Führungen um 18:00h, 19:00h, 22:00h und 23:00h wurden die Räumlichkeiten des Literaturarchivs und Highlights aus seinen Beständen präsentiert. Neben Einblicken in die Archivarbeit wurde gezeigt, wie Autor/innen arbeiten und wie ein literarischer Text entsteht.

Von 18:00 bis 21:00 wurden im Kinderprogramm viele einzigartige Exlibris-Stempel und bunte Lesezeichen gestaltet.

Um 20:00h gab es eine Lesung des Schauspielers Michael Kolnberger, der einen Text aus dem Literaturarchiv zum Leben brachte.

Um 21:00h gab es den Handschriften-Workshop, bei dem die Besucher/innen individuelle Dichterhandschriften kennenlernen konnten und sich im Lesen alter Schriften übten.

"Der Gesang des Todes" - Robert Musil und der Erste Weltkrieg

Die Ausstellung im Literaturarchiv Salzburg wurde am 18. Juni um 19.00 Uhr in der Max-Gandolph-Bibliothek offiziell eröffnet und war bis 28. August zu sehen.

Lesung - Rüdiger Görner

Am 11. Juni 2015 um 19.00 Uhr fand in der Fachbibliothek Unipark (Erzabt-Klotz-Straße 1) eine Lesung von Rüdiger Görner aus seinem neuen Roman „Nausikaa oder Die gefrorenen Wellen“ statt. Die Veranstaltung, eine Kooperaton zwischen dem Literaturarchiv, dem Stefan Zweig Centre und der Universitätsbibliothek, ist auf großes Interesse gestoßen.

Rüdiger Görner war 2013/14 Gastprofessor an der Universität Salzburg, lebt seit 1981 als Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Kritiker in London und gründete dort das Ingeborg-Bachmann Centre for Austrian Literature.

Vortrag über Robert Musil

Am 2. Juni 2015 um 18.30 Uhr hat im Veranstaltungsraum des Literaturarchivs der Vortrag „Der unsichtbare Krieg. Robert Musils anthropologisches Bild vom Ersten Weltkrieg“ von Bernd Hüppauf (New York, Berlin) stattgefunden. Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen dem Literaturarchiv und dem Fachbereich Germanistik und bildete den Auftakt zur Ausstellung „Der Gesang des Todes“ – Robert Musil und der Erste Weltkrieg, (Literaturhaus München), die von 18. Juni bis 28. August 2015 im Literaturarchiv Salzburg gezeigt wurde.

45. Rauriser Literaturtage: 18. - 22. März 2015

Die Rauriser Literaturtage standen in diesem Jahr unter dem Thema „Mehr.Sprachen“. Eingeladen waren vor allem Autorinnen und Autoren, die in mehr als einer Sprache tätig sind: aufgrund ihrer sprachlichen Herkunft, als Verfasser von Texten in mehreren Sprachen oder im Rahmen von Übersetzungen. Das Festival, das von 18. bis 22. März 2015 stattfand, wird seit 2012 von Manfred Mittermayer und Ines Schütz geleitet.

Ludwig Boltzmann Lecture in Cambridge

In der Reihe der alljährlich an der University of Cambridge stattfindenden Ludwig Boltzmann Lectures hielt Dr. Manfred Mittermayer am 30. Jänner 2015 am dortigen St. John’s College den Vortrag "'The deadly element in this lethal soil'. Thomas Bernhard’s Salzburg".

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    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
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    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
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