Kornelia Hahn forscht im Schwerpunkt Kulturen der Moderne, private Lebensformen und Soziologische Theorie aus einer sozialkonstruktivistischen Perspektive. Diese stützt sich insbesondere auf Beobachtungen der Transformation von Zeichenwelten, hat einen theoretischen Ausgangspunkt in der Klassikerinterpretation und betreibt eine interpretative Sozialforschung. Der Fokus liegt auf der Untersuchung der Vermittlung, der Medialisierung, von Zeichen und den sich dabei ergebenen Veränderungsprozessen. Als Medien werden insbesondere Körper und technologische Kommunikationsmedien in ihrem Wechselverhältnis berücksichtigt, aber auch Zeichensysteme wie Interaktionsordnungen, Organisationslogiken und kulturelle Skripte. Aktuelle Projekte konzentrieren sich auf körperbezogene Beziehungen und körperorientierte Analysen in verschiedenen empirischen Phänomenbereichen:


Kulturen der Moderne
- Neue Medienkulturen
- Körperbehandlungen inklusive Bekleidungskonsum und touristisches Reisen 

Private Lebenformen
- intime Beziehungen
- Mobilizing Intimate Relationships

Nachhaltigkeitskonstruktionen
- Mobilität
- Bekleidung
- Essen

Soziologische Theorie

Manfred Gabriel forscht insbesondere zur akteurszentrierten soziologischen Theorie. Historisch umfasst die akteurszentrierte Soziologie eine Zeitspanne von Montesquieu, über die schottische Moralphilosophie und die soziologischen Klassiker bis hin zur Analytischen Soziologie.
Systematisch spaltet sie sich in zwei Beschreibungs- und Erklärungsebenen auf, entlang derer sich die Paradigmenstruktur der akteurszentrierten Soziologie rekonstruieren lässt:Sie muss einerseits adäquate Akteursmodelle finden - Wieviel muss die Soziologie über ihre Akteure wissen, was bedeutet Voluntarismus als konstitutives Moment der Intentionalität und welche Erkenntnisse aus Philosophie und Neurobiologie können in eine soziologische Forschungsheuristik integriert werden.
Andererseits muss sie Abstimmungsprobleme (Reziprozität, Koordination, Kooperation, Macht etc.) zwischen Akteuren identifizieren und so zur klassischen Fragestellung sozialer Ordnungsbildung beitragen.

  • News
    Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
  • Veranstaltungen
  • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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