Masterstudium auch in englisch ab Wintersemester 2016/17

Master Philosophie, Universität Salzburg

Der Fachbereich Philosophie an der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg bietet ein zweijähriges Masterstudium der Philosophie an. Das Studium ist sowohl für österreichische als auch internationale Studierende gedacht. Kurse können daher entweder durchwegs in Englisch absolviert werden oder teilweise in Englisch und Deutsch (bis zu 50% in Deutsch). Hier finden Sie das im WS 2016/17 in Kraft getretene

CURRICULUM.

Der Fachbereich Philosophie in Salzburg ist einer der wenigen rein analytisch ausgerichteten Fachbereiche im kontinentalen Europa. Aufbauend auf den Stärken des Fachbereichs können Studenten aus einer großen Bandbreite von Themen wählen, darunter Wissenschaftstheorie (mit einem Fokus auf der Philosophie der Klimawissenschaften, formaler Erkenntnistheorie, Philosophie der Physik), Sprachphilosophie, Philosophie der Logik, Philosophie des Geistes, Philosophie der Psychologie, Logik, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Die für das Masterstudium anrechenbaren Lehrveranstaltungen sind zum Großteil kleine Seminare, welche einen engen Kontakt mit dem Lehrpersonal ermöglichen.  

Bürger aus EU-Mitgliedsstaaten zahlen keine Studiengebühren und für Bürger aus Nicht-EU-Staaten sind die Studiengebühren vergleichsweise gering. Studierende müssen daher hauptsächlich nur für ihre Lebenserhaltungskosten aufkommen. Nähere Informationen und Stipendienmöglichkeiten sind weiter unten aufgeführt.  

Zum Fachbereich Philosophie gehören sowohl Mitglieder mit langer Lehrerfahrung wie auch junge aufstrebende Forscherinnen und Forscher. Der Lehrstuhl für theoretische Philosophie ist besetzt von Professor Christopher Gauker; der Lehrstuhl für Logik und Wissenschaftstheorie ist besetzt von Professor Charlotte Werndl (auch Gastprofessorin an der London School of Economics). Die anderen fest angestellten wissenschaftlichen Mitglieder des Fachbereichs sind Johannes Brandl, Bettina Bußmann, Alexander Hieke, Leonhard Menges und Julien Murzi. Es gibt auch eine große Gruppe von PostDocs und Gastforscherinnen.

Der Fachbereich Philosophie in Salzburg hat eine lebhafte, kollegiale und forschungszentrierte Atmosphäre. Fortgeschrittene Studierende nehmen regelmäßig an den zahlreichen wissenschaftlichen Veranstaltungen des Fachbereichs teil. Zu diesen gehören eine laufende Kolloquiums-Reihe (ca. 14 Vortragende pro Jahr), Forschungsseminare, in Mitglieder des Fachbereichs und Philosophen von anderen Universitäten ihre Arbeiten vorstellen, das Master- und Dissertantenseminar, in dem MA- und Doktoratsstudenten ihre Arbeit mit anderen Studierenden und dem Fachbereich diskutieren, sowie Workshops und Konferenzen, die oft in Kooperation mit den internationalen Forschungspartnern des Fachbereichs organisiert werden: dem Department of Philosophy and dem Department of Logic and Philosophy of Science an der UC Irvine, dem MCMP an der LMU München, sowie dem Department of Philosophy, Logic and Scientific Method an der London School of Economics. Auch können Studierende aus einer Vielfalt von Austauschprojekten wählen, mit Zielorten wie der Universität Groningen und der Universität Konstanz. Außerdem organisieren Salzburger Studierende jährlich die SOPhiA: die derzeit größte Tagung für Studierende und Doktoranden der Philosophie.  

Weitere Informationen  

Sprachen

Es besteht die Möglichkeit, das gesamte Masterstudium auf Englisch zu absolvieren. Deutschsprachige Studierende können aber bis zu 50% der Pflichtkurse auf Deutsch belegen. Die Masterarbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden. 

Dauer und Aufbau des Studiums

Der MA hat eine Regelstudienzeit von zwei Jahren (vier Semester, 120ECTS). Die ersten drei Semester sind vor allem dazu da, Lehrveranstaltungen zu belegen (Seminare, Vorlesungen) und Aufsätze zu schreiben, bieten aber auch die Gelegenheit Kontakte mit weiter fortgeschrittenen Studierenden wie auch mit Gastvortragenden im Rahmen der Kolloquiums-Reihe des Fachbereichs zu knüpfen. Das vierte Semester ist für das Verfassen der Masterarbeit vorgesehen.    

Akademische Voraussetzungen

Für die Zulassung zum Masterstudium müssen Studierende ein Bachelorstudium einer anerkannten heimischen oder ausländischen Universität oder einen gleichwertigen Abschluss einer postsekundären Bildungseinrichtung vorweisen. Der Abschluss muss nicht in Philosophie sein. Unabhängig davon, ob Studierende einen Abschluss in Philosophie oder einem anderen Fach haben, müssen sie im Rahmen eines qualitativen Auswahlverfahren den Nachweis erbringen, dass sie für ein Studium auf MA-Niveau ausreichend vorbereitet sind. Für Studierende aus Salzburg gibt es eine Ausnahmeregelung (siehe unten).  

Sprachliche Voraussetzungen

Studierende, welche Lehrveranstaltungen auf Englisch besuchen, müssen eine Sprachkompetenz in Englisch mindestens auf B2-Niveau besitzen. Gleichfalls müssen Studierende, welche Lehrveranstaltungen auf Deutsch besuchen, eine Sprachkompetenz in Deutsch auf mindestens B2-Niveau haben.  

Kosten

Studiengebühren entfallen für Bürger aus EU-Mitgliedsstaaten. Die derzeitige Studiengebühr für Studenten aus Nicht-EU-Ländern beträgt 727 Euro pro Semester. Für weitere Informationen über Stipendien, klicken Sie auf diesen Link.  

Zulassung zum Studium  

Bewerbung und Auswahlverfahren

Maximal 20 Studierende pro Studienjahr werden für das Masterstudium zugelassen.

Die Zulassung erfolgt in zwei Schritten: (i) einem qualitativen Aufnahmeverfahren, und (ii) der formalen Zulassung zum Studium durch die Universität.  

Um am Auswahlverfahren teilzunehmen, sind von den Bewerberinnen die unten angeführten Dokumente an Frau Kathrin Hommel zu senden: kathrin.hommel(at)sbg.ac.at. Die im Auswahlverfahren erfolgreichen Bewerberinnen müssen sich dann formell an der Universität bewerben (siehe „Bewerbung“).  

Bewerbung

Bewerbungen für das Auswahlverfahren sind das ganze Jahr hindurch möglich, es wird aber eine frühzeitige Antragstellung empfohlen. Um das Studium im Oktober zu beginnen, sollten Studierende aus der EU sich bis spätestens 30. Juni bewerben, Studierende aus nicht-EU Staaten bis 30. April. Später einlangende Bewerbungen werden für das nächste akademische Semester berücksichtigt, welches im März des darauffolgenden Jahres beginnt.  

Wichtiger Hinweis: Studierende, die einen entsprechenden BA-Abschluss von der Universität Salzburg haben, können ohne am Auswahlverfahren teilzunehmen um Zulassung zum Studium ansuchen. Dies gilt für BA-Abschlüsse in den Fächern „Philosophie“, „Philosophie, Politikwissenschaft und Ökonomie“ und „Psychologie und Philosophie“.  

Bewerbungsunterlagen

Für eine Bewerbung sind als erstes folgende Dokumente an Frau Kathrin Hommel zu senden: (kathrin.hommel(at)sbg.ac.at):

  • Ein Lebenslauf, welcher Ihre Post- und E-Mail-Adresse enthält, sowie Informationen zu Ihrer Ausbildung, Ihren Sprachkompetenzen und relevanten akademischen Leistungen.
  • Eine komplette Liste der Lehrveranstaltungen, die Sie in Ihrem Bachelor-Studium absolviert haben, inklusive der Titel der Lehrveranstaltungen, die Noten in diesen Lehrveranstaltungen, und, sollte es einer Erläuterung benötigen, Informationen über das Bewertungssystem. Studierende anderer Universitäten müssen ein offiziell beglaubigtes Dokument einreichen, damit ihr Antrag behandelt werden kann.
  • Ein Zertifikat, welches Ihre Englischkompetenz auf einem Niveau von zumindest B2 bescheinigt (sollte Ihre Muttersprache nicht Englisch sein).
  • Eine Darstellung Ihrer Person (ca. 500 Worte), in der folgende Punkte näher erläutert werden: (i) Ihr allgemeines Interesse an einem Studium der Philosophie, (ii) Ihre spezifischen Interessensgebiete innerhalb der Philosophie, (iii) Ihre Erwartungen mit Bezug auf das Philosophiestudium in Salzburg.
  • Ein Beispieltext, z.B. eine Seminar-Arbeit, die Sie im Rahmen des Bachelor-Studiums verfasst haben (maximal 8000 Worte).  

Bestätigung der Autorschaft

Der Beispieltext muss die folgende Klausel zu Ihre Autorschaft enthalten: „Ich bestätige hiermit, dass der vorliegende Text zur Gänze meine eigene Arbeit ist und dass alle zusätzlichen Informationsquellen formal korrekt zitiert wurden. Ich nehme zur Kenntnis, dass jegliches Versäumnis, Informationsquellen oder sonstige Unterstützungen beim Abfassen dieses Textes anzugeben, dazu führt, dass mir die Zulassung zum Masterstudium entzogen werden kann.“  

Alle Dokumente sollen in einem einzelnen PDF-Dokument zusammengefasst werden und wie folgt bezeichnet werden: NachnameVornameBewerbung.pdf. Bitte bringen Sie die Dokumente in folgende Reihenfolge: 1) Lebenslauf, 2) Lehrveranstaltungen und Noten, 3) Scan des B2-Zertifikats, 4) persönliche Stellungnahme, 5) Beispieltext.

 

  • News
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    Auszüge aus „Hiob. Roman eines einfachen Mannes“ des österreichischen Schriftstellers und Journalisten Joseph Roth
    Bildung des Subjekts, Summerschool 4.-5. Juli 2018
    Prof. Dr. Angelika Timm (Berlin) - Dienstag, 24. April 2018, 17 Uhr c.t., HS 389 (GesWi, Rudolfskai 42, Salzburg
    W&K-FORUM: Die Kunst der Kolumne ab 19h: Lesung und Gespräch mit Doris Knecht und Harald Martenstein im Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, HS E.001 (Thomas Bernhard)
    Bernd Auerochs (Kiel) spricht am 2. Mai um 18h im Unipark Nonntal im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung AUFKLÄRUNG UND GEGENAUFKLÄRUNG: RELIGIÖSE POLEMIK GEGEN KUNST - KÜNSTLERISCHE POLEMIK GEGEN RELIGION über das existentialistische Argument gegen die Kunst. www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
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  • 20.04.18 Kuratorische Praxis im Kontext Neuer Musik und Neuen Musiktheaters
    24.04.18 Habilitationskolloquium Dr. Mark Rinnerthaler ("Zellbiologie" und "Genetik")
    24.04.18 Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive
    24.04.18 Kanonische Texte
    25.04.18 Literarische Strategien der Religionspolemik bei Voltaire
    25.04.18 Moving Pictures
    25.04.18 Lesung mit Burgschauspieler Joseph Lorenz
    26.04.18 Erfinder - Erforscher - Erneuerer
    26.04.18 „Kunst trotz aller" statt „Kultur für alle"
    26.04.18 Info-Veranstaltung Psychotherapeutisches Propädeutikum
    26.04.18 Ringvorlesung Migration, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik, (Felten/Brameshuber) Soziale Rechte für UnionsbürgerInnen
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