Masterstudium auch in englisch seit Wintersemester 2016/17

Master Philosophie, Universität Salzburg

Der Fachbereich Philosophie an der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg bietet ein zweijähriges Masterstudium der Philosophie an. Das Studium ist sowohl für österreichische als auch internationale Studierende gedacht. Kurse können daher entweder durchwegs in Englisch absolviert werden oder teilweise in Englisch und Deutsch (bis zu 50% in Deutsch). Hier finden Sie das ab Wintersemester 2020/21 geltende

CURRICULUM.

Der Fachbereich Philosophie in Salzburg ist einer der wenigen rein analytisch ausgerichteten Fachbereiche im kontinentalen Europa. Aufbauend auf den Stärken des Fachbereichs können Studenten aus einer großen Bandbreite von Themen wählen, darunter Wissenschaftstheorie (mit einem Fokus auf der Philosophie der Klimawissenschaften, formaler Erkenntnistheorie, Philosophie der Physik), Sprachphilosophie, Philosophie der Logik, Philosophie des Geistes, Philosophie der Psychologie, Logik, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Die für das Masterstudium anrechenbaren Lehrveranstaltungen sind zum Großteil kleine Seminare, welche einen engen Kontakt mit dem Lehrpersonal ermöglichen.  

Bürger aus EU-Mitgliedsstaaten zahlen keine Studiengebühren und für Bürger aus Nicht-EU-Staaten sind die Studiengebühren vergleichsweise gering. Studierende müssen daher hauptsächlich nur für ihre Lebenserhaltungskosten aufkommen. Nähere Informationen und Stipendienmöglichkeiten sind weiter unten aufgeführt.  

Zum Fachbereich Philosophie gehören sowohl Mitglieder mit langer Lehrerfahrung wie auch junge aufstrebende Forscherinnen und Forscher. Der Lehrstuhl für theoretische Philosophie ist besetzt von Professor Christopher Gauker; der Lehrstuhl für Logik und Wissenschaftstheorie ist besetzt von Professor Charlotte Werndl (auch Gastprofessorin an der London School of Economics). Die anderen fest angestellten wissenschaftlichen Mitglieder des Fachbereichs sind Johannes Brandl, Bettina Bußmann, Alexander Hieke, Leonhard Menges und Julien Murzi. Es gibt auch eine große Gruppe von PostDocs und Gastforscherinnen.

Der Fachbereich Philosophie in Salzburg hat eine lebhafte, kollegiale und forschungszentrierte Atmosphäre. Fortgeschrittene Studierende nehmen regelmäßig an den zahlreichen wissenschaftlichen Veranstaltungen des Fachbereichs teil. Zu diesen gehören eine laufende Kolloquiums-Reihe (ca. 14 Vortragende pro Jahr), Forschungsseminare, in Mitglieder des Fachbereichs und Philosophen von anderen Universitäten ihre Arbeiten vorstellen, das Master- und Dissertantenseminar, in dem MA- und Doktoratsstudenten ihre Arbeit mit anderen Studierenden und dem Fachbereich diskutieren, sowie Workshops und Konferenzen, die oft in Kooperation mit den internationalen Forschungspartnern des Fachbereichs organisiert werden: dem Department of Philosophy and dem Department of Logic and Philosophy of Science an der UC Irvine, dem MCMP an der LMU München, sowie dem Department of Philosophy, Logic and Scientific Method an der London School of Economics. Auch können Studierende aus einer Vielfalt von Austauschprojekten wählen, mit Zielorten wie der Universität Groningen und der Universität Konstanz. Außerdem organisieren Salzburger Studierende jährlich die SOPhiA: die derzeit größte Tagung für Studierende und Doktoranden der Philosophie.  

Weitere Informationen  

Sprachen

Es besteht die Möglichkeit, das gesamte Masterstudium auf Englisch zu absolvieren. Deutschsprachige Studierende können aber bis zu 50% der Pflichtkurse auf Deutsch belegen. Die Masterarbeit kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfasst werden. 

Dauer und Aufbau des Studiums

Der MA hat eine Regelstudienzeit von zwei Jahren (vier Semester, 120ECTS). Die ersten drei Semester sind vor allem dazu da, Lehrveranstaltungen zu belegen (Seminare, Vorlesungen) und Aufsätze zu schreiben, bieten aber auch die Gelegenheit Kontakte mit weiter fortgeschrittenen Studierenden wie auch mit Gastvortragenden im Rahmen der Kolloquiums-Reihe des Fachbereichs zu knüpfen. Das vierte Semester ist für das Verfassen der Masterarbeit vorgesehen.    

Akademische Voraussetzungen

Für die Zulassung zum Masterstudium müssen Studierende ein Bachelorstudium einer anerkannten heimischen oder ausländischen Universität oder einen gleichwertigen Abschluss einer postsekundären Bildungseinrichtung vorweisen. Der Abschluss muss nicht in Philosophie sein. Unabhängig davon, ob Studierende einen Abschluss in Philosophie oder einem anderen Fach haben, müssen sie im Rahmen eines qualitativen Auswahlverfahren den Nachweis erbringen, dass sie für ein Studium auf MA-Niveau ausreichend vorbereitet sind. Für Studierende aus Salzburg gibt es eine Ausnahmeregelung (siehe unten).  

Sprachliche Voraussetzungen

Studierende, welche Lehrveranstaltungen auf Englisch besuchen, müssen eine Sprachkompetenz in Englisch mindestens auf C1-Niveau besitzen. Gleichfalls müssen Studierende, welche Lehrveranstaltungen auf Deutsch besuchen, eine Sprachkompetenz in Deutsch auf mindestens B2-Niveau haben.  

Kosten

Studiengebühren entfallen für Bürger aus EU-Mitgliedsstaaten. Die derzeitige Studiengebühr für Studenten aus Nicht-EU-Ländern beträgt 727 Euro pro Semester. Für weitere Informationen über Stipendien, klicken Sie auf diesen Link.  

Zulassung zum Studium  

Bewerbung und Auswahlverfahren

Maximal 20 Studierende pro Studienjahr werden für das Masterstudium zugelassen.

Die Zulassung erfolgt in zwei Schritten: (i) einem qualitativen Aufnahmeverfahren, und (ii) der formalen Zulassung zum Studium durch die Universität.  

Um am Auswahlverfahren teilzunehmen, sind von den Bewerberinnen die unten angeführten Dokumente an Frau Kathrin Hommel zu senden: kathrin.hommel(at)sbg.ac.at. Die im Auswahlverfahren erfolgreichen Bewerberinnen müssen sich dann formell an der Universität bewerben (siehe „Bewerbung“).  

Bewerbung

Bewerbungen für das Auswahlverfahren sind das ganze Jahr hindurch möglich, es wird aber eine frühzeitige Antragstellung empfohlen. Um das Studium im Oktober zu beginnen, sollten Studierende aus der EU sich bis spätestens 30. Juni bewerben, Studierende aus nicht-EU Staaten bis 30. April. Später einlangende Bewerbungen werden für das nächste akademische Semester berücksichtigt, welches im März des darauffolgenden Jahres beginnt.  

Wichtiger Hinweis: Studierende, die einen entsprechenden BA-Abschluss von der Universität Salzburg haben, können ohne am Auswahlverfahren teilzunehmen um Zulassung zum Studium ansuchen. Dies gilt für BA-Abschlüsse in den Fächern „Philosophie“, „Philosophie, Politikwissenschaft und Ökonomie“ und „Psychologie und Philosophie“.  

Bewerbungsunterlagen

Für eine Bewerbung sind als erstes folgende Dokumente an Frau Kathrin Hommel zu senden: (kathrin.hommel(at)sbg.ac.at):

  • Ein Lebenslauf, welcher Ihre Post- und E-Mail-Adresse enthält, sowie Informationen zu Ihrer Ausbildung, Ihren Sprachkompetenzen und relevanten akademischen Leistungen.
  • Eine komplette Liste der Lehrveranstaltungen, die Sie in Ihrem Bachelor-Studium absolviert haben, inklusive der Titel der Lehrveranstaltungen, die Noten in diesen Lehrveranstaltungen, und, sollte es einer Erläuterung benötigen, Informationen über das Bewertungssystem. Studierende anderer Universitäten müssen ein offiziell beglaubigtes Dokument einreichen, damit ihr Antrag behandelt werden kann.
  • Ein Zertifikat, welches Ihre Englischkompetenz auf einem Niveau von zumindest C1 bescheinigt (sollte Ihre Muttersprache nicht Englisch sein).
  • Eine Darstellung Ihrer Person (ca. 500 Worte), in der folgende Punkte näher erläutert werden: (i) Ihr allgemeines Interesse an einem Studium der Philosophie, (ii) Ihre spezifischen Interessensgebiete innerhalb der Philosophie, (iii) Ihre Erwartungen mit Bezug auf das Philosophiestudium in Salzburg.
  • Ein Beispieltext, z.B. eine Seminar-Arbeit, die Sie im Rahmen des Bachelor-Studiums verfasst haben (maximal 8000 Worte).  

Bestätigung der Autorschaft

Der Beispieltext muss die folgende Klausel zu Ihre Autorschaft enthalten: „Ich bestätige hiermit, dass der vorliegende Text zur Gänze meine eigene Arbeit ist und dass alle zusätzlichen Informationsquellen formal korrekt zitiert wurden. Ich nehme zur Kenntnis, dass jegliches Versäumnis, Informationsquellen oder sonstige Unterstützungen beim Abfassen dieses Textes anzugeben, dazu führt, dass mir die Zulassung zum Masterstudium entzogen werden kann.“  

Alle Dokumente sollen in einem einzelnen PDF-Dokument zusammengefasst werden und wie folgt bezeichnet werden: NachnameVornameBewerbung.pdf. Bitte bringen Sie die Dokumente in folgende Reihenfolge: 1) Lebenslauf, 2) Lehrveranstaltungen und Noten, 3) Scan des C1-Zertifikats, 4) persönliche Stellungnahme, 5) Beispieltext.

 

  • News
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst im Jänner und Februar 2021 insgesamt drei Online-Vorträge:
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    Prof. Dr. Hans van Ess (Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor am Institut für Sinologie) mit dem Thema "Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert" am Dienstag, den 19. Januar 2021 um 18:00 Uhr.
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
    Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
  • Veranstaltungen
  • 19.01.21 Pecha Kucha - Ideen kurz & knackig präsentieren
    19.01.21 Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert
    20.01.21 Das doing menstruation in der Gesellschaft der Nachhaltigkeit
    20.01.21 Wie wirkt Musik?
    21.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Update GmbH-Recht
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