PROZESSE DES ALTERNS

Warum ist Hautalterung beeinflussbar?

Mark Rinnerthaler

Die Haut ein alterndes Organ: Die äußere Hülle des menschlichen Körpers schützt vor mechanischen Schäden, wehrt Pathogene ab und genügt hohen ästhetischen Ansprüchen. Die Haut ist unglaublich strapazierfähig, nicht zuletzt durch ihre hohe Regenerationskraft. Dennoch wird die Haut im Laufe des Alterns langsam dünner, die Zellerneuerung verlangsamt sich. Die stark veränderte Zusammensetzung der Proteine verringert mechanische Festigkeit, immunologische Aktivitäten und biologische Funktionen. Mark Rinnerthaler zeigt einfache Mittel auf, die die biologischen Mechanismen der Hautalterung positiv beeinflussen.

 

Entzündliche Prozesse bei altersassoziierten Erkrankungen

Walter Stoiber

Alterung wird oftmals begleitet durch schleichende Entzündungsprozesse. Es wird auch gemutmaßt, dass chronisch entzündliche Prozesse die Alterung beschleunigen. Entzündung ist normalerweise ein besonders effizienter Prozess des Immunsystems, um Krankheitsherde zu bekämpfen oder Wundheilung zu unterstützen. Werden Entzündungen hingegen chronisch, und manifestiert sich somit das sogenannte Entzündungsaltern (inflamm-aging), ein wichtiger Teilvorgang des normalen Alterungsprozesses, können sich schwerwiegende altersassoziierte Krankheitsbilder ausprägen. Walter Stoiber illustriert dies am Beispiel der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit COPD.

 

Yin und Yang: Ribosomen in der Alterung und in der Neurodegeneration

Hannelore Breitenbach-Koller

Jede Zelle produziert eine Vielzahl an Eiweißkörper, um ihren Stoffwechsel sowie anatomische Strukturen und Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Die zelleigene Maschinerie für die Produktion von Eiweißen verändert sich im Alter und im Rahmen von altersbedingten Erkrankungen. Bekanntermaßen kann die Fehlbildung von Eiweißen im Gehirn zu fortschreitenden neurodegerativen Prozessen führen. Hannelore Breitenbach-Koller geht in ihrem Vortrag der Frage nach, ob die sehr spezifischen Veränderungen der Proteinproduktion nur ein bedauernswertes Übel sind, dem man nichts entgegensetzen kann oder ob die Natur es so eingerichtet hat, dass diese sehr spezifischen alterungsbedingten Veränderungen möglicherweise lebensverlängernd wirken.

 

 

 

 

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