Vorbeugung von Sarkopenie im betreuten Wohnen

Susanne Ring-Dimitriou

Das Projekt ZentrAAL - Active Ambient Living der Salzburg Research Forschungsgesellschaft geht aus sportwissenschaftlicher Sicht der Frage nach, wie die funktionelle Fitness von Personen im Alter von 60 bis 79 Jahren im betreuten Wohnen mit Hilfe neuer Technologien gefördert und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden kann. Dabei kommen eine Smart-Watch und ein Smart-Tablett zum Einsatz. Über 60 Wochen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei unterstützt, ihren Alltag Herzkreislauf aktivierender zu gestalten und im Wohnbereich die Kraft- und Balancefähigkeit zu verbessern. Die Nutzung der Bewegungs- und Fitnessförderung sowie die Wirksamkeit dieses benutzerzentrierten Systems auf die Sarkopenie betreffend Kerngröße wie Gehgeschwindigkeit oder Hangriffkraft werden von einem interdisziplinären Konsortium untersucht. Susanne Ring-Dimitriou skizziert in ihrem Vortrag die zentralen Untersuchungsschritte und Wirkungsparameter.

 

Gesundheitskommunikation und Alter(n)sforschung

Astrid Spatzier

Die propagierte Bedeutung von Gesundheitskommunikation leitet sich von der These ab, dass Kommunikation nicht nur eine Rahmenbedingung unter anderen im Kontext von Gesundheit und Krankheit darstellt, sondern selbst zur Substanz von Gesundheit wird. Kommunikative Handlungen und Inhalte sowie die daraus resultierenden positiven Beziehungen können einen Beitrag für ein gesundes und aktives Leben leisten. Die Ausbildung von Gesundheitskompetenz nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Ob jedoch der informierte mensch der gesündere ist, gilt bislang nur als rudimentär beantwortet. Astrid Spatzier illustriert neben den Grundlagen der Gesundheitskommunikation explorative Erkenntnisse aus Fallstudien.

 

Ambient-Assisted-Living

Manfred Tscheligi

Selbstständiges, selbstbestimmtes sowie sozial integriertes Leben ist besonders mit fortschreitendem Alter wichtig. Dazu gilt es den Alltag sicher und angenehm zu machen. Nun werden unter dem Begriff Ambient-Assisted-Living Konzepte, Produkte und Dienstleistungen entwickelt, die Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden und zum Ziel haben, die Lebensqualität für Menschen zu erhöhen. Neben Design und Funktionalität der technischen Entwicklung kommt es aber vor allem darauf aun, dass die Geräte nicht nur bedienungsfreundlich sind, sondern, dass die Technologien auch tatsächlich von den Menschen verwendet werden. Davon ausgehend gilt es zu bewerten, was die Vorlieben und Barrieren älterer Menschen im Umgang mit neuesten Technologien sind.

 

 

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    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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