Die gesellschaftliche Bedeutung demographischer Alterung

Andreas Koch

Der Beitrag gibt einen einführenden Überblick zur gesellschaftlichen und räumlichen Bedeutung dessen, was es derzeit unter dem Stichwort 'Demographischer Wandel' diskutiert wird. Dabei werden auch Probleme, die mit dem Schrumpfungsdiskurs in einem Zusammenhang gebracht werden, erörtert, u.a. der Mangel an beruflichem Nachwuchs, soziale Vereinzelung oder Wandel sozialer Dienstleistungen. Andreas Koch betont dabei die geographischen Implikationen, die sich nicht zuletzt in regionale Disparitäten manifestieren.

 

Live-Ins

Eberhard Raithelhuber

Häufig richtet sich gerontologische Forschung auf die 'Älteren' selbst. Seltener rücken Phänomene in den Blick, die mit der sozialpolitischen und gesellschaftlichen Organisation des Alterns Hand in hand gehen, wie beispielsweise die Etablierung transnationaler Pflegemärkte und die Situation von 24-Stunden-Betreuungskräften. Dabei nimmt in vielen Ländern Mittel- und Südeuropas die Zahl migrantischer Haushaltsarbeiterinnen in der Pflege, Betreuung und Unterstützung älterer Menschen stetig zu - so aktuell auch in Österreich. Die sogenannten 'Live-Ins' werden durch einen wachsenden Bedarf in der Versorgung unterstützungs- und hilfebedürftiger, meist älterer Menschen nachgefragt. Eberhard Raithelhuber geht in seinem Vortrag der kritischen Frage nach, wie sich soziale Arbeit auf die Arbeits- und Lebensverhältnisse von 'Live-Ins' bezieht und somit auch auf die der älteren Menschen und ihrer Angehörigen, für die sie tätig sind.

 

Sozialethik des Alterns

Gunter Graf

Wie Menschen die Phase des Alters gestalten können, ist zu einem beträchtlichen Teil von sozialen Rahmenbedingungen abhängig. Eine Sozialethik des Alterns reflektiert diese Bedingungen kritisch udn richtet insbesondere den Blick auf Faktoren, die Lebenschancen im Alter negativ beeinflussen und für Benachteiligunggen mancher gesellschaftlicher Gruppen sorgen. Gunter Graf stellt die Analyse von Armut und sozialer Ausgrenzung in Hinblick auf das Altern sowie Forschungsperspektiven zu diesen Themen in den Mittelpunkt des Beitrags.

 

Alter und Medien

Martina Thiele und Helena Atteneder

Der Vortrag gibt einen Überblick über Forschungsbereiche der Kommunikations- und Medienwissenschaft (Kommunikatorforschung, Aussagenforschung, Medienforschung, Rezeptions- und Wirkungsforschung) und stellt Forschungsergebnisse der kommunikationswissenschaftlichen Alters- und Medienforschung vor. Martina Thiele und Helena Atteneder stellen dabei Medieninhaltsanalysen, die über einen längeren Zeitraum betrachtet Aufschluss über sich verändernde Altersbilder geben, ins Zentrum des Vortrags.

 

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    Univ.-Prof. Dr. Nicola Hüsing wurde für ihre bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet und für die EURASC nominiert.
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe Ferreira im Fachbereich Biowissenschaften, ist Gewinner des AK-Wissenschaftspreises der Arbeiterkammer Salzburg.
    Für den 8. Paris Lodron Ball sind keine Karten mehr erhältlich. Die genehmigte Gästezahl für die Alte Residenz ist erreicht. Danke! www.uni-salzburg.at/ball
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    Von 17.-19.Oktober 2018 wurden wieder die Media Literacy Awards (MLA) verliehen. Damit zeichnet das Bundesministerium alljährlich die innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen aus. Diesmal ging der Award in der Kategorie „Multimedia“ an das Projekt „Speak OUT“, ein Speaking VLog den Mag. Julia Weißenböck, MSc, BA, Fachdidaktikerin für Englisch an der Universität Salzburg, gemeinsam mit ihrer 3. Klasse in Englisch umgesetzt hat.
    An der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät erfolgten am 27. November 2018 die Antrittsvorlesungen der Professoren für Journalistik, Rudolf Renger, und für Geschichts- und Politikdidaktik, Christoph Kühberger.
    Stella A. Berger und Jens C. Nejstgaard halten am 18. Januar 2019 um 14:00 Uhr im HS 436 der NW-Fakultät jeweils einen Gastvortrag zum Thema "Novel research tools: ice control in lake enclosures & deep-learning imager reveal fine-scale plankton patterns". Der Fachbereich Biowissenschaften lödt herzlich dazu ein!
    Podiumsdiskussion, 19.01.2018, 16:00 Uhr, Unipark Nonntal, HS Thomas Bernhard (E.001). Anschließend Netzwerkphase im Foyer im 1. UG - im Anschluss an HUMANS
    "Wer neue Antworten will, muss neue Fragen stellen." (Johann W. Goethe) - Gelegenheit dazu haben Sie im Unipark Nonntal, 18.1.2019, 08:00-15:30 Uhr
    Mit Entschließung vom 18. Juni 2018 wurde dem längst dienenden Lehrbeauftragten am FB Altertumswissenschaften der PLUS, Univ.-Lektor Lic. phil. Dr. h.c. Dr. phil. Günther E. Thüry vom Bundespräsidenten der Berufstitel „Professor“ verliehen.
    Mo 21.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Dr. Louise Hecht (Wien, Potsdam) - Inklusions- und Exklusionsstrategien der jüdischen Aufklärung (Haskalah)
    Gastvortrag von Frau PD Dr. Katharina Meinecke (Deutsches Archäologisches Institut, Abt. Rom) am Dienstag, 22.1.2019, 18:30 Uhr, Residenzplatz 1, Abguss-Sammlung SR E.33
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
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  • 17.01.19 Smooth and non-smooth aspects of Ricci curvature lower bounds
    17.01.19 TAG des JUDENTUMS
    17.01.19 Vorträge der Salzburger Juristischen Gesellschaft
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    22.01.19 Knöchelspielende Kinder und streitende Knaben. Die Londoner Beißergruppe und ihr Umfeld
    23.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    23.01.19 Lesung: Kathrin Röggla ('Revision')
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