Biographie Georg Kirsta

Portraitfoto Georg KirstaGeorg Kirsta (*1900 in Kharkov, gest. 1955 in London) war ein russischer Maler, Bühnen- und Kostümbildner und Ballettimpresario. Er studierte in Kiev und St. Petersburg, wo er schon als Jugendlicher für Bronislava Nijinska arbeitete. Nach der russischen Revolution emigrierte Kirsta über Berlin nach Wien. Dort machte er sich besonders als Maler, aber auch als Bühnenbildner einen Namen. Er arbeitete für verschiedene Companys in Deutschland und Österreich und für ChoreographInnen und TänzerInnen wie Hedy Pfundmayr, Grete Wiesenthal, Hilde Holger und Ellen Tels. 1937 ging er für Nijinskas Produktion von „La Bien-Aimee“ für das Markova-Dolin Ballet nach London, wo er sich nach einer weiteren Präsentation seiner künstlerischen Arbeit im Rahmen einer Ausstellung niederlies. Dort arbeitete er weiter als Portraitmaler, widmete sich aber vermehrt seiner Karriere als Bühnenbildner und Ballettimpresario. Er war im Laufe der 1940er Jahre maßgeblich an den Londoner Produktionen von Sorotchintsi Fair und Tales of Hofmann beteiligt, deren Bühnenbild und Kostüme er außerdem entwarf. Des Weiteren entwickelten sich Kooperationen mit dem Metropolitain Ballet und dem London Festival Ballet. 1951 übernahm er nach dem Tod von Colonel de Basil die künstlerische Leitung der Original Ballet Russe, die sich den Erhalt der Tradition der Ballets Russes unter Serge Diaghilev zur Aufgabe gemacht hatten. Nach einer finanziellen Krise und der darauffolgenden Auflösung der Company gründete Georg Kirsta 1953 seine eigene Ballettcompany Ballet Comique, für die er sämtliche Libretti verfasste und auch die Bühnendesigns entwarf.
(Nadine Kallert, Guntram Lenk)

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    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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