Aktuelle Projekte im Überblick

CO2BS - Coole Bäume und Sensoren. Klimaregulierende Ökosystemleistungen erforschen und analysieren

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Das Projektteam von "CO2BS", Foto: Simon Haigermoser

Arbeitsgruppen der Didaktik Physik und Schulentwicklung, Mathematik und Stadt- und Landschaftsökologie an der PLUS und Pädagogischen Hochschule Salzburg sind am interdisziplinären Projekt „CO2BS - Coole Bäume und Sensoren“ beteiligt.

 Das interdisziplinäre Projekt „CO2BS - Coole Bäume und Sensoren“ ist ein innovatives Projekt, bei dem insgesamt 13 Projektpartner*innen aus Wissenschaft & Forschung, dem Schulwesen und der Wirtschaft zusammenarbeiten. Arbeitsgruppen der Didaktik Physik und Schulentwicklung, Mathematik und Stadt- und Landschaftsökologie an der Universität und Pädagogischen Hochschule Salzburg, die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Salzburg und lokale High-Tech Unternehmen (Sony und Sigmatek) arbeiten für zwei Jahre in dem von der FFG geförderten Talente-Programm zusammen. Gemeinsam wird das Ziel verfolgt, junge Schüler*innen aus der Grundschule und Sekundarstufe I für Forschung und Entwicklung sowie für Berufsfelder im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu begeistern.

Die zentralen Themen des Projektes sind das Klima, die Umwelt und die Digitalisierung. Die Schüler*innen werden im Projekt selbständig forschend tätig. In mehreren aufeinander aufbauenden Modulen werden Sensoren programmiert, klimaregulierenden Ökosystemleistungen von Bäumen gemessen, mittels App Sensoren ausgelesen und die resultierenden Messdaten werden altersgerecht aufbereitet und visualisiert. Zudem stellen die Unternehmenspartner*innen aus Wissenschaft und Technik bei Betriebsexkursionen und beim „Karrieretag“ ihre Berufsfelder vor.

Die Messung von Klimaparametern an Bäumen verbindet dabei technische Schwerpunkte mit dem Interessensbereich Natur & Mensch, wodurch eine große Anzahl an Schüler*innen angesprochen wird. Für die Förderung von Mädchen im MINT-Bereich sind solche themen- und anwendungsorientierten Zugänge besonders geeignet. Das Hauptergebnis werden innovative, fachdidaktisch konsistente, kultur-, gender – und sprachsensibel aufbereitete interdisziplinäre Lehr- und Lernmaterialien sein, die über die Projektlaufzeit hinaus zur Verfügung stehen werden.

Ab Juni 2021 können sich interessierte Schulen für „Kooperationszuschüsse“ mit ihren eigenen, innovativen Ideen rund um die Thematik „Baum als Klimaregulator“ und „Sensorik” zum Mitforschen und Mitmachen im Projekt bewerben.

Kontakt und Information:
Projektleitung: Alexander Strahl
AG Didaktik der Physik
Tel. +43 (0) 662 / 8044-7314 und -7310 (Sekretariat)
E-Mail: alexander.strahl(at)sbg.ac.at

Projektwebsite:
https://urban-tree-climate.sbg.ac.at/

Schule 4.0 – Forschungsförderung der Robert Bosch Stiftung GmbH für Salzburger Didaktik

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Team EXBOX-Digital (Universität Salzburg, TUM School of Education), Foto: Lisa Virtbauer

Im Rahmen von Wissenschaft-Praxis-Kooperationen für Unterrichtskonzepte mit digitalen Medien wird das Projekt EXBOX-Digital - Entwicklung und Evaluation von digitalen Experimentierboxen für den Chemie- und Physikunterricht der Didaktik der Naturwissenschaften an der PLUS School of Education durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

Mit 1. November 2018 startete das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Projekt EXBOX-Digital - Entwicklung und Evaluation von digitalen Experimentierboxen für den Chemie- und Physikunterricht. Dabei setzte sich das auf drei Jahre angelegte Projekt gegen mehr als 30 weitere Bewerbungen durch und ist eines von zwei geförderten Projekten. Die Fördersumme des Projekts beträgt insgesamt ca. 310.000 €.

Im Fokus von EXBOX-Digital steht dabei vor allem die Frage, wie digitale Medien dabei helfen können, Lernende mit unterschiedlichen schulischen Kompetenzen in den Schulfächern Chemie und Physik beim Lernen zu unterstützen. Hierfür wurde von den ProjektleiterInnen Ines Deibl, Timo Fleischer, Alexander Strahl und Jörg Zumbach (Didaktik der Naturwissenschaften der PLUS School of Education) und Stephanie Moser (TUM School of Education) das Projekt EXBOX-Digital ins Leben gerufen. Für den Transfer in die Praxis konnten die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig und die NMS Praxisschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg als Kooperationspartner gewonnen werden.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Unterrichtsmaterialien für den Chemie- und Physikunterricht zu entwerfen, welche individuell auf das schulische Leistungsniveau der SchülerInnen angepasst werden können. Anhand von adaptiven Lernhilfen in Form von Lernvideos und digitalen Experimentierboxen (EXBOX) sollen SchülerInnen beim Erwerb des chemischen und physikalischen Fachwissens sowie der Experimentierfähigkeit unterstützt werden.

Die EXBOX bietet die Möglichkeit, dass SchülerInnen je nach Leistungsniveau auf Lernhilfen (adaptive Web-Based Trainings; Augmented Reality; Lernvideos mit Lernhilfen) zugreifen können. SchülerInnen können sich dadurch nach dem eigenen Lerntempo und Leistungsniveau mit dem Lerninhalt auseinander setzen. Die Wirksamkeit der Materialien auf das Lernverhalten und die Leistung der SchülerInnen wird anhand empirischer Studien überprüft.

SPICI – Successful Professions in Cool Industries

Das Projekt SPICI (Successful Professions in Cool Industries) wurde 2008 von der Industriellenvereinigung Salzburg (IV) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) initiiert. Ziel ist es, Schulklassen didaktisch hochwertig aufbereitete Exkursionen zu Salzburger Industriebetrieben zu ermöglichen, um die Jugendlichen schon frühzeitig für Technik begeistern zu können.

Hierbei lernen die SchülerInnen, wo und wie die in der Schule erlernten naturwissenschaftlichen Inhalte in der Industrie ihre praktische Anwendung finden. Anhand verschiedener Arbeits- und Experimentierstationen werden die Jugendlichen in den Betrieben selbst aktiv. Außerdem bieten die Exkursionen Gelegenheit, sich mit sogenannten Role Models (Lehrlinge bzw. junge MitarbeiterInnen der Betriebe) zu unterhalten, die ihre forschende, entwickelnde oder produzierende Arbeitstätigkeit beschreiben. Ein besonderer Schwerpunkt des Projektes ist die Einbindung von Mädchen und Frauen, um ihnen die verschiedenen Berufsfelder in der Industrie näher zu bringen.

Seit der Gründung wurde das Projekt um einige Salzburger Firmen (W&H Dentalwerk Bürmoos GmbH, Salzburg AG, Sigmatek und Liebherr) erweitert. So kam heuer auch Sony DADC - mit seinen beiden Werken in Thalgau und Anif (BioSciences) - hinzu. Hierfür übernahm Herr Mag. Markus Herbst, M.Sc. (Didaktik der Physik, Universität Salzburg) die didaktische Expertise. In enger Zusammenarbeit mit der IV und Sony entstanden so spannende Stationen, in welchen die SchülerInnen nicht nur ihr physikalisches Wissen aus der Schule praktisch anwenden können, sondern auch erfahren, wie beispielsweise das Arbeiten in einem Reinraum von statten geht (BioSciences - Anif) oder wie aufwendig die Produktion einer CD/DVD/Blu-Ray-Disc ist (Sony DADC - Thalgau). Damit die Lehrpersonen ihre SchülerInnen thematisch und inhaltlich auf diese Exkursion vorbereiten können, erstellte Herr Mag. Herbst hierzu auch diverse Unterrichtsmaterialien.

Die erfolgreichen Testläufe fanden am 27.04. in Anif und am 29.04. in Thalgau statt. Hier einige Impressionen des Besuches von Herrn Mag. Herbst mit seinen SchülerInnen des WRG Nonntal in Thalgau:

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Sollten Sie nun Lust auf eine solche Exkursion bekommen haben, melden Sie sich bitte bei der IV-Salzburg: Frau Mag. Christina Amann-Winter oder Herrn Stefan Moser.

 

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