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Projektpräsentation:

 

Transformationen des sowjetischen Kostüms als Spiegel des Wertewandels in der Sowjetunion am Beispiel der individuellen Herstellung von Kleidung (1953-1985)

(Eva Hausbacher, Elena Huber, Julia Hargaßner)

Das seit Juli 2012 am Fachbereich Slawistik der Universität Salzburg laufende FWF-Projekt Nadel und Faden versucht die Alltags- und Konsumgeschichte der Sowjetunion auf der Basis der individuellen Herstellung der Kleidung zu betrachten und herauszufinden, ob diese im Zusammenhang mit dem sowjetischen Mode- und Kleidungsdiskurs zur Transformierung gesellschaftlicher Normen führte und so zur Herausbildung einer neuen Konsumentin beitrug. Die Forschungsarbeiten im Rahmen des FWF-Projektes wurden in zwei Teilprojekten durchgeführt: „Kleidersprache im künstlerischen Text. Sowjetische Kleidercodes zwischen 1954 und 1985“ (Julia Hargaßner) und „Maßgeschneiderte Modellierung des Selbst. Individuelle Herstellung der Kleidung und sowjetischer Mode- und Konsumdiskurs der 1954-1985er Jahre“ (Elena Huber). http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=31141&L=0

 

Vortrag:

 

Настало время обменятся: своп и другие потребительские практики в современной

России (Ljudmila Aljab'eva)

In den letzten Jahren sind auch in Russland alternative Konsumstrategien wie swap (Tausch von Kleidung), Second-Hand und DIY sehr populär geworden. All diese fast schon in Vergessenheit geratenen Praktiken waren erst vor einem Vierteljahrhundert für viele sowjetische Frauen unersetzlich: Kleidung wurde selbst genäht und umgenäht, es wurde repariert und getauscht, um der Mode zu folgen. Die Jahre der relativ stabilen Wirtschaftssituation haben auch in Russland zu einer Einwegphilosophie im Konsumverhalten geführt. Womit hängt die Wiederbelebung dieser alternativen Konsumstrategien zusammen? Wodurch unterscheiden sie sich von jenen der sowjetischen Epoche? In welchen Gesellschaftskreisen sind diese besonders gefragt? Diese und andere Fragen werden im Vortrag analysiert.

Ljudmila Aljab'eva ist Professorin für Englische Philologie am Institut für Philologie und Geschichte der RGGU (Moskau); seit 2006 ist sie Chefredakteurin der wissenschaftlichen Zeitschrift Teorija mody: telo, odežda, kul'tura; sie unterrichtet an der Britischen Hochschule für Kunst und Design, an der Fashion Consulting Group (Moskau) sowie im Moskauer Haus der Photographie.

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    Welche Studentinnen und Studenten in Österreich spenden am meisten Blut? Das war die Challenge des „Vampire Cups“ vom Österreichischen Roten Kreuz. Universitäten und Fachhochschulen aus Wien, Niederösterreich, Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg und Tirol haben am Wettbewerb teilgenommen – die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg konnte jetzt den Pokal mit nach Hause nehmen.
    Gemeinsam mit 400 Alumni verbrachten Rektor Heinrich Schmidinger, der künftige Rektor Hendrik Lehnert, die vier Dekane und der Senatsvorsitzende einen Sommerabend auf der „schönsten Terrasse Salzburgs“ im Restaurant M32 am Mönchsberg.
    Mit gebündelter Unterstützung des Chinazentrums und des Kinderbüros der Universität Salzburg wurden bereits letzte Woche Vorbereitungen getroffen: Gastprofessorin Wei Li erklärt: „Wir übten chinesische Schriftzeichen: Anlassbedingt als erstes „Hallo“ und „Willkommen“ für ein Begrüßungsbanner.“
    Chemiker Raphael Berger vom Fachbereich für Chemie und Physik der Materialien hat auf der 18. Konferenz zur Gasphasenelektronenbeugung den gut dotierten internationalen Hermann Mark Preis für "Gas-Phase Electron Diffraction and Structural Chemistry" gewonnen.
    Das Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO) der Universität Salzburg hielt vom 20. bis 27. Juni 2019 einen der größten internationalen Wissenschaftskongresse Kasachstans ab.
    Insgesamt 50 Personen von unterschiedlichen renommierten chinesischen Institutionen, die sich mit den Menschenrechten auseinandersetzen und unter der Leitung von Herrn Prof. Kaminski, Chinaexperte aus Wien, und Herrn LU Guangjin, Generalsekretär der China Society for Human Rights Studies in Peking besuchten am 20. Juni die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg.
    Die Anmeldung zu den Kursen der ditact_women´s IT summer studies ist in vollem Gange. Noch bis 08. Juli läuft die erste Anmeldefrist, danach wird die Restplatzbörse geöffnet.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. zwei Stunden. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Die 7. Salzburg Summer School findet vom 02. bis 03. September 2019 statt. Es wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
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