FAQs zur Studieneingangsphase

Was ist das Ziel der Studieneingangsphase (=Steph)?

Im Sommersemester Ihres ersten Studienjahres absolvieren Sie die Studieneingangsphase (= Steph) für die allgemeine pädagogische Ausbildung. Im Rahmen dieser Phase, die sich über etwa 6 Wochen erstreckt und zum Teil geblockt durchgeführt wird, haben Sie die Möglichkeit, sich (unter intensiver fachkundiger Begleitung) erstmals als Lehrer/in zu erproben. Das Ziel der Steph besteht darin, dass Sie die pädagogischen Herausforderungen, die der Lehrberuf mit sich bringt, realistisch einschätzen können und Ihre Entscheidung, Lehrer/in werden zu wollen, kritisch prüfen.

Aus welchen Lehrveranstaltungen besteht die Steph?

Die Steph setzt sich aus folgenden zwei Lehrveranstaltungen zusammen, die in geblockter Form abgehalten werden:

- PS: Einführung in die Schulpädagogik (2 Sst.)
- SP: Pädagogisches Erkundungspraktikum (2 Sst.)

Wie erfolgt die Anmeldung, Gruppenzuteilung bzw. Abmeldung?

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt in zwei Schritten: Im Nov/Dez Anmeldephase 1 über das Online-Kontaktformular. Dieses finden Sie auf der Homepage der School of Education, Abteilung Bildungswissenschaft, Schulforschung und Schulpraxis, im Februar darauf Anmeldephase 2 Anmeldung direkt in Plus-Online in einer Gruppe Einführung in die Schulpädagogik.

Gruppenzuteilung:
Die Gruppenzuteilung erfolgt alphabetisch. Nach Rücksprache mit der Gruppenleitung kann bei Beginn des ersten Plenums innerhalb der Gruppe getauscht werden.

Sie absolvieren beide Lehrveranstaltungen der Steph in einer Gruppe von etwa 20 Studierenden. Während der schul- und unterrichtsbezogenen Praxisphase, die Lehrpersonen unterschiedlicher Schultypen leiten, arbeiten Sie in Vierergruppen, die zu Beginn der Steph gebildet werden.

Abmeldung
Sollten Sie sich nach erfolgter Anmeldung - aus welchen Gründen auch immer - entschließen, die Steph nicht zu absolvieren, teilen Sie das der SoE (Frau Akhgar) umgehend mit, damit Studierende von der Warteliste nachrücken können.

Was lerne ich denn in der "Steph", der Studieneingangsphase?

Sie sollen

  • Leitungsfunktionen in den Schulen eigenverantwortlich übernehmen: Sie erproben sich erstmals in der Rolle eines Lehrers/ einer Lehrerin
  • den Alltag von engagierten und erfahrenen Lehrer/innen erforschen und die pädagogischen Herausforderungen, die der Lehrberuf mit sich bringt, realistisch einschätzen können
  • den Alltag von Schülerinnen und Schülern im direkten Kontakt erkunden und reflektieren
  • professionelle Beobachtungsmethoden einsetzen und pädagogische Fallgeschichten analysieren
  • Schultypen unseres Schulsystems mit den ihnen eigenen pädagogischen Schwerpunkten unterscheiden und zuordnen können
  • Themenbereiche, die Sie besonders interessieren, vertiefen
  • Instrumente der Aktions- und Handlungsforschung anwenden die persönliche Entscheidung, Lehrer/in werden zu wollen, kritisch prüfen

Nach welchem Studienplan muss ich studieren?

Links zu den aktuellen Studienplänen finden Sie über die Homepage der Universität Salzburg.

In welche Schule werde ich kommen?

Mögliche Schulen sind: Volks-, Haupt-, Polytechnische Schulen, Sonderpädagogische Zentren (SPZ), Waldorfschulen, Berufsschulen, Allgemein bildende Schulen (AHS), Berufsbildende höhere Schulen (BHS) oder Schulen mit besonderer pädagogischer Schwerpunktsetzung.

Warum absolvieren wir das Pädagogische Erkundungspraktikum im Pflichtschul- und nicht nur im AHS- und  BHS-Bereich?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

1. Im Pädagogischen Erkundungspraktikum soll Ihr Blick für pädagogische Aspekte des Lehrberufs geschult werden. Dazu gehören die Erforschung der vielfältigen Aufgaben, die erfahrene Lehrer/innen zu bewältigen haben (Berufsalltag, Vor- und Nachbereitungen, Begleitung von Kindern, Klassenvorstandstätigkeiten, Beratungsgespräche, Rollen in Schulentwicklungsprozessen,...) und die Erkundung des Schulalltags von Schüler/innen.

2. Uns ist es wichtig, dass Sie im Pädagogischen Erkundungspraktikum Ihre eigene Leitungstätigkeit erfahren und reflektieren. In der Studieneingangsphase geht es vor allem um die Frage, ob Sie die richtige Berufswahl getroffen haben. Fachdidaktische Fragestellungen werden Sie schwerpunktmäßig ausgiebig in Ihrem zweiten Studienabschnitt bearbeiten (Schulpraktikum und Übungsphasen).

3. Für Ihre zukünftige Aufgabe als Lehrer/in ist es unerlässlich, Einblick in die pädagogischen Arbeitsweisen von Herkunfts- bzw. weiterführenden Schulen Ihrer zukünftigen Klientel, den Schülerinnen und Schülern, zu bekommen. In Ihrer Beratungsfunktion (Stichwort: Schullaufbahnentscheidungen) als Lehrer/in, die Sie Eltern gegenüber wahrnehmen müssen, werden Ihnen die Einblicke, die Sie in der Studieneingangsphase erhalten haben, sehr hilfreich sein.

Wann und wo finden die beiden Lehrveranstaltungen statt und wann werden die Gruppen und Termine bekannt gegeben?

Die Lehrveranstaltungen finden geblockt im Zeitraum von Anfang März bis Anfang Mai statt, wobei das Proseminar "Einführung in die Schulpädagogik" an der Universität abgehalten wird und das "Pädagogische Erkundungspraktikum" in Kleingruppen gemeinsam mit den Betreuungslehrerinnen und Betreuungslehrern an den Schulen. Die Zuteilung zu den Schulen erfolgt alphabetisch. Es kann aber beim ersten Plenum nach Rücksprache mit der Gruppenleitung innerhalb der Gruppe getauscht werden.

Ich stehe auf der Warteliste. - Wie komme ich zu einem Fixplatz?

  • 1. Besuchen Sie unbedingt (pünktlich!) die erste Lehrveranstaltung (in der Regel erster Blocktermin des PS "Einführung in die Schulpädagogik". Fällt jemand aus der Gruppe aus, dann rücken Sie automatisch aus der Warteliste dieser Gruppe in der angeführten Reihenfolge nach und erhalten einen Fixplatz.
  • 2. Sie haben außerdem die Möglichkeit, durch Ihr eigenes Engagement in eine reguläre Gruppe aufgenommen zu werden. Gehen Sie (pünktlich!) in die ersten Lehrveranstaltungen von Parallelgruppen, nehmen Sie bei Beginn der Lehrveranstaltungen Kontakt zum Leiter/zur Leiterin der jeweiligen Gruppe auf und fragen Sie nach, ob infolge des Ausfalls von Studierenden (Abmeldungen, unentschuldigtes Nicht-Erscheinen) Platz in der Gruppe frei geworden ist. Studierende der jeweilig aktuellen Warteliste haben verständlicherweise vor Ihnen Vorrang.
    Die Lehrveranstaltungsleiter/innen können Ihnen in der Regel nach 15 - 20 Minuten beantworten, ob Sie einen Fixplatz erhalten.
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