Projekte der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB)

ONAMA

Ontology of Narratives of the Middle Ages

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesSeit dem 1. März 2019 arbeitet das Projektteam von ONAMA an der Erstellung eines computergestützten Systems von Relationen mittelalterlicher narratologischer Entitäten in Texten und Bildern. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms ‚go!digital Next Generation‘ von der ‚Österreichischen Akademie der Wissenschaften‘ gefördert. In Kooperation der MHDBDB und des IMAREAL schaffen Katharina Zeppezauer-Wachauer, Isabella Nicka, Peter Hinkelmanns, Manuel Schwembacher und Miriam Landkammer eine Verbindung beider Datenbanken, um so die fachlichen Grenzen zwischen bildlicher und textlicher Überlieferung zu überwinden.

Weitere Information zu dem Projekt finden Sie hier.

KONDE

Kompetenznetzwerk Digitale Edition

Im Projekt KONDE, das aus Hochschulraumstrukturmitteln (HRSM) finanziert wird, beschäftigen sich sieben universitäre Partner und drei weitere Einrichtungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit theoretischen und praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Die MHDBDB steuert ihre Expertise zur Verarbeitung Digitaler Editionen bei.

Mehr Informationen auf http://www.digitale-edition.at/

dhPLUS

Service-Plattform für Digital Humanities-Projekte an der Universität Salzburg

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Am ITS der Universtität Salzburg wurde mit dem Bau der Plattform dhPLUS begonnen worden, mit der DH-Projekten ein langfristiger Betrieb unabhängig von der Laufzeit der Projekte angeboten werden kann. Zu Beginn werden drei Pilotprojekte auf dhPLUS installiert: die neue Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB), die am Literaturarchiv in Zusammenarbeit mit dem ZIM in Graz entstandene Archivpräsentation Stefan Zweig digital und die digitale Edition EbnerOnline (UBS/ITS). Anhand der Pilotprojekte und der nationalen und internationalen Vernetzung des Projektteams (bestehend aus ITS, MHDBDB, Literaturarchiv Salzburg und UBS) wird die Plattform so gestaltet, dass sie den state-of-the-art in den DH-Technologien berücksichtigt und für die Aufnahme weiterer DH-Projekte in der Folge geeignet sein wird.

Mehr Informationen auf http://dhplus.sbg.ac.at/

Mittelalterliche Kochrezeptliteratur

Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der germanistischen Mediävistik sowie des ZIM-ACDHs (Zentrums für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities) der Universität Graz wird an einem systematischen Ausbau eines Textkorpus für mittelalterliche Kochrezeptliteratur in der MHDBDB gearbeitet. Beratende Funktion haben außerdem die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kochbuchforschung, die mittels einer Mailingliste von der Universität Gießen (Eigentümer des Mailingportals: Thomas Gloning) kommunizieren. Dies umfasst u.a. Hilfsmittel zu Textbearbeitung und Textverständnis (z.B. Links zu historischen Wörterbüchern, Glossare, paläografische Werkzeuge etc.). Gegründet wurde der Arbeitskreis auf Initiative einer Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Salzburg, Graz und Gießen. Zum Kochbuch-Korpus der MHDBDB zählen beispielsweise das bekannte Buoch von guoter spîse, das Kochbuch aus der Stiftsbibliothek Michaelbeuern, das Inntal-Kochbuch sowie das Salzburger Kochbuch MI 128. Das MHDBDB-Projekt Mittelalterliche Kochrezeptliteratur gliedert sich in folgende Teilbereiche:

  • Vollständige Lemmatisierung und Disambiguierung aller edierten, handschriftlich überlieferten Kochrezepttexte bis etwa 1500 durch Katharina Zeppezauer-Wachauer. Die bisher durchsuchbaren Kochrezepttexte wurden der MHDBDB von Helmut Klug (ZIM-ACDH) als Rohdaten zur Verfügung gestellt. Von diesem facheinschlägigen, bis dato lexikografisch wenig beachteten Wortmaterial in der MHDBDB profitieren vor allem die Nahrungs- und Kochbuchforschung sowie die interdisziplinäre Mediävistik – gerade auch im Hinblick auf den damit auf digitalem Wege ermöglichten Vergleich mit der poetischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.·        

  • Die Einrichtung/Aufrechterhaltung einer gegenseitigen Verlinkung zwischen der MHDBDB und dem von Helmut W. Klug betriebenen digitalen Portal der Pflanzen des Mittelalters/Medieval Plant Survey (MPS), einer Sammlung von im Mittelalter bekannten Pflanzen, die im medizinischen und kulinarischen Bereich Verwendung fanden. Klug verwendet eine webbasierte Forschungsplattform zur Analyse und Interpretation historischer Quellen (Texte, Bilder, Realien, archäologischer Daten) sowie zur Sichtbarmachung der verwendeten Forschungssekundärdaten. Der Pflanzen-Datenpool beinhaltet derzeit ca. 12.000 Pflanzennamen in verschiedenen historischen und aktuellen Sprachen sowie pharmazeutische Drogenbezeichnungen und botanische Pflanzennamen (darunter 1.970 mhd. und fnhd. Lemmata).·         

  • Die erstmalige Edition einer deutschsprachigen Kochrezepttextsammlung aus dem 15. Jahrhundert (Er2/Erlangen, UB, B 37, 45r-103r) wird im Rahmen eines Seminars von Andrea Hofmeister-Winter und Helmut W. Klug durch Studierende der Universität Graz und der Universität Bamberg (Joint Master's Degree Deutsche Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Graz/Bamberg) durchgeführt. Ziele sind die Edition (unter Zuhilfenahme der Transkriptions- und Texterkennungsplattform TRANSKRIBUS von der Universität Innsbruck), die Erschließung und eine umfassende Interpretation unter Berücksichtigung von Parallelüberlieferungen sowie der mittelalterlichen Gesundheitslehre und Diätetik. Die fertigen digitalen bzw. elektronischen Texte werden in den Textkorpus der MHDBDB und des MPS eingespeist und somit der Forschung erstmals zur Verfügung gestellt.·         

  • Dissertationsprojekt von Katharina Zeppezauer-Wachauer mit dem Titel „Nahrhafte Dichtung. Enzyklopädisches Glossar zum Begriffsfeld 'Speise' in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters mit exemplarischen Analysen zu seiner Poetisierung“.

 

 

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  • News
    Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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  • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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