Publikationen der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB)

"Neidhart und die Neidhart-Lieder"

Bild: "Neidhart-Handbuch"

Das bereits angekündigte Handbuch über den mittelalterlichen Sängerpoeten Neidhart, herausgegeben im Verlag de Gruyter von Margarete Springeth und Franz Viktor Spechtler, unter Mitarbeit von Katharina Zeppezauer-Wachauer, wird voraussichtlich im Dezember 2017 erscheinen (ISBN: 978-3-11-033406-7). 

Neidhart gilt neben Walther von der Vogelweide als einer der originellsten, erfolgreichsten und wirkungsvollsten Lieder-Autoren des deutschsprachigen Mittelalters. Unter seinem Namen ist uns ein reichhaltiges lyrisches Oeuvre überliefert. Das Handbuch bilanziert den aktuellen Stand der Forschung über den Autor und sein Werk aus historischer, literaturwissenschaftlicher, linguistischer, musikwissenschaftlicher, rezeptions- und kunstgeschichtlicher Perspektive. 

Der Band enthält folgende Beiträge:

  • Geleitwort (Dieter Kühn, Köln)
  • Das Roemisch riche und der Südostalpenraum zur Zeit Neidharts (Birgit Wiedl, St. Pölten)
  • Neidhart: Ein Autor und seine Geschichte(n) (Ingrid Bennewitz, Bamberg)
  • Neidhart: ‚Minnesang‘ und ‚Autobiografie‘ (Volker Mertens, Berlin)
  • Die Überlieferung der Neidhart-Lieder (Ingrid Bennewitz)
  • Überlieferung, Edition und Interpretation (Annette Hoppe, Aachen)
  • Neidhart: Grundzüge der Forschung (Ursula Schulze, Berlin)
  • Grundthemen der Lieder Neidharts (Ursula Schulze)
  • Neidhart: Typologie der Lieder (Anna Kathrin Bleuler, Salzburg)
  • Sprachwissenschaftliche Analysen der Neidhart-Lieder (Nine Miedema, Saarbrücken)
  • Die Töne der Neidhartlieder (Horst Brunner, Würzburg)
  • Die Melodieüberlieferung zu Neidhart, mit einer Konkordanz zur Überlieferung der Neidhart-Lieder (Marc Lewon, Basel)
  • Moderne Einspielungen von Neidhart-Liedern (Martin Schubert, Düsseldorf)
  • Neidhart im Kontext der mittelhochdeutschen und europäischen Liebeslyrik des 12. bis 15. Jahrhunderts (Claudia Händl, Genova)
  • Literarische Neidhart-Rezeption im deutschsprachigen Raum (Jörn Bockmann, Flensburg)
  • Moderne Neidhart-Rezeption: Dieter Kühn (Sigrid Neureiter, Wien)
  • Deutsche Übersetzungen der Lieder Neidharts (Anna Kathrin Bleuler)
  • Der Dichter Neidhart in der anglofonen Forschung – ein Fremdling in der englischsprachigen Philologie? (Albrecht Classen, Tuscon/Arizona)
  • Die italienische Neidhart-Rezeption (Barbara Sasse Tateo, Bari)
  • Das Schwankbuch Neithart Fuchs (Erhard Jöst, Heilbronn)
  • Die Neidhartspiele (Andrea Grafetstätter, Boulogne-sur-Mer)
  • Zur Neidhart-Ikonografie (Elisabeth Vavra, Krems)
  • Epilog (Karin Garulli-Ebner, Arese/ Mailand)
  • Gesamtbibliografie zu Neidhart und Diskografie Neidhart in der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB). Sachregister (Daniel Schlager, Margarete Springeth, Katharina Zeppezauer-Wachauer) 

Das Handbuch ist dem Gedenken an Ulrich Müller gewidmet.

"Kochbuchforschung interdisziplinär"

Publikation "Kochbuchforschung interdisziplinär"

Andrea Hofmeister-Winter (Hrsg.): Kochbuchforschung interdisziplinär. Beiträge der kulinarhistorischen Fachtagungen in Melk 2015 und Seckau 2016. Unipress Verlag, 2017. (Grazer mediävistische Schriften: Quellen und Studien. Band 1) (ISBN: 978-3-902666-53-6).

Darin vom MHDBDB-Team: Katharina Zeppezauer-Wachauer: „Ûf wîʒen tuochen“ und „ûf ungewaschen secken“. Vom Suchen und Finden arrangierter Tafeln und Antitafeln in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters mit Hilfe der MHDBDB, S. 195-216.

Am Do., 23.11.2017, fand an der Univ. Graz eine Buchpräsentation mit anschließender Kochvorführung und Verkostung von Rezepten aus dem Sammelband statt, zubereitet vom Team des Sparkling Science‐Projekts "Nahrhaftes Mittelalter. Historische Kulinarik und Diätetik zwischen Orient und Okzident" und MitarbeiterInnen des Offenen Labors der Universität Graz.

"Vom finsteren zum bunten Mittelalter"

Publikation "Vom finsteren zum bunten Mittelalter"

Volker Gallé / Nibelungenlied-Gesellschaft Worms (Hrsg.): Vom finsteren zum bunten Mittelalter. Wissenschaftliches Symposium der Nibelungenliedgesellschaft und der Stadt Worms vom 16. bis 18. Oktober 2015 im Wormser Kultur- und Tagungszentrum. Worms: Wormser Verlag 2017 (ISBN: 978-3-944380-54-4).

Darin vom MHDBDB-Team: Katharina Zeppezauer-Wachauer: Der Geschmack des Mittelalters. Semantisierte Nahrungswelten in der populärkulturellen Mittelalterrezeption, S. 171-193.

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    Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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