Veranstaltungshinweis: Gastvortrag "Die Wege Friedrichs II. in Sizilien. Geschichte und Architektur 1194-1250"

Am Dienstag, 24. April 2012 wird Dir. Dr. Ferdinando Maurici (Leiter des Archäologischen Parks von Monte Iato, Palermo) den Vortrag ab 17.00 Uhr in der Abgusssammlung (SR 0.33, Residenzplatz 1, Salzburg) abhalten. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Fachbereich Altertumswissenschaften/Alte Geschichte sowie vom Interdisziplinären Zentrum für Mittelalterforschung der Universität Salzburg und dem Institut für Archäologie der Uni Innsbruck.

Die Jahre zwischen dem Tod der Regenten Wilhelm II. (1189) und Friedrich II. (1250) leiten in Sizilien eine Umbruchsphase ein. Mit Friedrich II. tritt die Insel endgültig in die katholische und westliche Welt ein. In dieser Zeit endet das bereits unter der Normannenherrschaft fragile politische Gleichgewicht, das einen multikulturellen Austausch zwischen den verschiedenen kulturellen Gruppierungen und Ethnien (Latiner, Griechen, Moslems) ermöglicht hatte. Der Übergang von der normannischen zur Staufer Dynastie stellt für Sizilien eine merkliche Umwandlung auch im Architekturbereich dar. Die Normannen hatten die Aufgabe die Insel zu christianisieren; sie wurden dabei zu bedeutenden Baumeistern großer Kirchen und Kathedralen.
Friedrich II. baute mit enormem finanziellen Aufwand fast ausschließlich Burgen und Schlösser anstelle der bisher üblichen Paläste und Kathedralen. Eine weitere Änderung betrifft die Lokalisierung der neuen Bauten während der Zeit der Staufer. Die Architektur der normannischen Zeit konzentrierte sich auf West-Sizilien, vor allem auf Palermo, die Hauptstadt des Reiches. Es kommt nunmehr aufgrund der Europa- und Mittelmeerpolitik Friedrich II. zur Verlagerung der Machtzentren des Königreiches beider Sizilien auf die Ostküste der Insel, jenseits des Stretto di Messina. Die dritte Änderung im Vergleich zur normannischen Zeit betrifft die Sprache der Kunst. Die Architektur der sizilianischen Burgen von Friedrich II. bringt eine vollkommene Neuheit hinsichtlich Funktionen, Form und Geist.

Hier die Veranstaltungseinladung.

 

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