Bisherige Ars Docendi-Gewinner/innen und -Finalist/innen der Universität Salzburg

Ars Docendi 2020

Spilker Foto

Politikwissenschaftlerin Spilker mit Ars Docendi Staatspreis ausgezeichnet

Gabriele Spilker, Professorin für Methoden der Politikwissenschaft an der Universität Salzburg wurde gestern Abend in Wien mit dem Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs Hochschulen ausgezeichnet. Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit je 7.000 Euro dotiert. Spilker ist die Gewinnerin in der Kategorie „Lernergebnisorientierte Prüfungskultur und deren Verankerung in der Lehrveranstaltung“.

Mit dem Ars Docendi Staatspreis soll die große Bedeutung der Lehre im Wissenschaftssystem hervorgehoben werden. Er wurde heuer zum 8. Mal vergeben.

Wie unterscheidet sich der Wohlfahrtsstaat in den verschiedenen europäischen Ländern und welche Auswirkungen hat dies auf die jeweilige Bevölkerung? Wie wirkt sich die Globalisierung auf die Fähigkeit von Regierungen aus, Firmen zu regulieren? Kommt es durch die Zunahme des globalen Wettbewerbs zu einem Druck auf Staaten, die Steuern für Firmen zu senken? Sinken Arbeitnehmerstandards durch eine Zunahme von internationalem Handel und Investitionen oder verstärken sie sich vielleicht sogar? Um solche inhaltlichen Fragen ging es im Wintersemester 2018/19 an der Universität Salzburg im Seminar „Vergleichende Politische Ökonomie“ von Gabriele Spilker.

Nun wurde die Politikwissenschaftlerin für die Gestaltung dieses Seminars mit dem Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs Hochschulen (Kategorie „Lernergebnisorientierte Prüfungskultur und deren Verankerung in der Lehrveranstaltung“) ausgezeichnet. Im Fokus des Seminars stand aber nicht nur die Vermittlung inhaltlicher Kompetenzen, sondern vor allem auch ein innovatives Lehr- und Lernkonzept, sagt Gabriele Spilker. „Es war ein Experiment, um den Studierenden die Kompetenzen der Moderations- bzw. Diskussionsleitung näherzubringen und ihnen somit ein aktives Lernen zu ermöglichen. Ich habe versucht das Seminar derart zu gestalten, dass diese Kompetenzen im Vordergrund stehen und nicht, wie sonst häufig, ein reines Nebenprodukt sind. Durch die speziellen Anforderungen kamen überaus tolle Stunden zustande: die Studierenden haben Parlamentssitzungen nachstellen lassen, eine Podiumsdiskussion veranstaltet, das Weltcafé umgesetzt oder auch Policy-Briefs für Politikverantwortliche schreiben lassen.“

Und Spilker ergänzt. „Mein Ziel als Universitätslehrerin ist es, Studierende nicht nur ein Thema inhaltlich begreifbar zu machen und damit Wissen zu vermitteln, sondern sie zu ermutigen das neuerlernte Wissen kritisch zu hinterfragen, es zu analysieren und die theoretischen Inhalte auf reale, empirische Situationen und Ereignisse zu übertragen. Ich möchte Studierende dazu anregen, selbstständig zu denken.“

Die Akzeptanz für das Seminar war dementsprechend sehr hoch, wie die hervorragenden Evaluierungsergebnisse (6.8 von 7) zeigten. Spilker gewann aufgrund dieses Seminars bereits den Lehrpreis der Universität Salzburg. Dass sie nun auch mit dem Ars Docendi Staatspreis ausgezeichnet wird, freut sie sehr. „Ein neues Konzept umzusetzen ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Das dies so gut funktioniert hat und dabei den Studierenden und mir auch noch viel Freude bereitet hat, ist für sich genommen schon toll. Zusätzlich noch den Staatspreis für dieses Seminar zu erhalten, ist eine großartige Bestätigung.“

Gabriele Spilker ist Professorin für Methoden der Politikwissenschaft am Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie der Universität Salzburg. Sie promovierte an der ETH Zürich im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes "Herausforderungen für die Demokratie im 21. Jahrhundert" (2009). Danach war sie als Fritz-Thyssen Fellow am Weatherhead Center of International Affairs der Harvard University (2011-2012), Oberassistentin in der "International Political Economy" Gruppe von Professor Dr. Thomas Bernauer am Center for Comparative and International Studies (CIS) der ETH Zürich (2012-2013) sowie erst Assistenzprofessorin dann assoziierte Professorin für Internationale Politik (2014-2020), seit Juni 2020 Professorin für Methoden der Politikwissenschaft an der Universität Salzburg. In ihrer Forschung beschäftigt sich Gabriele Spilker mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Migration und Konflikte, sowie mit Fragen der internationalen politischen Ökonomie und der internationalen Kooperation. Sie hat unter anderem im British Journal of Political Science, International Organization, Journal of Politics und Nature Climate Change publiziert. Gabriele Spilker ist Teil der Scientists4Future S4F in Salzburg.

Der Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen wird ausgeschrieben, um einerseits die große Bedeutung der Lehre im Wissenschaftssystem und andererseits die notwendige Kooperation im tertiären Bildungssektor entsprechend hervorzuheben, sowie die damit verbundene Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre insgesamt zu unterstützen. Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit jeweils € 7.000 dotiert.  Der "Ars Docendi-Staatspreis für exzellente Lehre an den öffentlichen Universitäten Österreichs" wurde 2013 erstmals verliehen.

Die Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger am 24. September 2020 erfolgte durch Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die Festrede hielt Prof. Dr. Evelyn Korn, Vizepräsidentin an der Universität Marburg.

Fotonachweis: Kolarik

Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. Gabriele Spilker Professorin für Methoden der Politikwissenschaft
Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie der Paris Lodron Universität Salzburg
Rudolfskai 42, 5020 Salzburg
Gabriele.spilker(at)sbg.ac.at
Web: www.uni-salzburg.at/pol/spilker 

Ars Docendi 2018

Ars Docendi 2018 Preisverleihung

Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger und Sektionschefin Dr. Iris Rauskal. Fotonachweis: BMBWF-Martin Lusser

Herr Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger (Fachbereich Systematische Theologie) gewann den Ars Docendi 2018 in der Kategorie "Forschungs- und kunstgeleitete Lehre, insbesondere die Förderung von kritischem Denken, Dialogorientierung, Methodenkompetenz" mit seinem Konzept "Theologie und Glaube I&II – ein postsäkulares Theorielabor".

Der Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre wurde bereits zum sechsten Mal vom BMWFW (seit 8.1.2018: BMBWF) gemeinsam mit der Universitätenkonferenz, der Fachhochschul-Konferenz, der Österreichischen Privatuniversitäten Konferenz und der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft der „Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre“ ausgeschrieben.

Alle Siegerprojekte und Einreichungen, die auf der Short list gelandet sind finden Sie hier: www.gutelehre.at

Ars Docendi 2018

Preisverleihung im BMBWF. Fotonachweis: BMBWF-Martin Lusser

Ars Docendi 2018

Gruppenfoto aller PreisträgerInnen bei der Preisverleihung im BMBWF. Fotonachweis: BMBWF-Martin Lusser

Ars Docendi 2016 - Finalist/inn/en

Bildleiste_Ars Docendi Shortlist 2016

vlnr.: Univ.-Prof. Dr. Erich Müller (Vizerektor für Lehre), Dr. Margareta Strasser, Assoz.-Prof. Dr. Elias Felten, Mag. Katharina Ferris, Univ.-Prof. Dr. Andreas Uhl; Fotonachweis: Simon P. Haigermoser

Der Ars Docendi, Staatspreis für exzellente Lehre, wurde 2016 vom BMWFW österreichweit an 22 Universitäten, 12 Privatuniversitäten und 21 Fachhochschulen ausgeschrieben. Es wurden insgesamt 126 Projekte eingereicht.  

2016 sind drei Einreichungen der Universität Salzburg unter den 15 Finalist/inn/en

In der Kategorie „Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen“ ist die Lehrveranstaltung "Wissenschaftliches Arbeiten für Jurist/inn/en" von Assoz. Prof. Elias Felten vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht auf der Shortlist.  

Gelistet in der Kategorie „Lehre unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher  Bildungsbiografien und/oder unterschiedlicher Vorkenntnisse“ ist die Lehrveranstaltung "Interkulturelles Praktikum" von Dr. Margareta Strasser und Mag. Katharina Ferris. Frau Dr. Strasser ist die Leiterin des Sprachenzentrums, die prämierte Lehrveranstaltung wurde am Fachbereich Germanistik abgehalten.  

Das Lehrkonzept "Forschendes Lernen im wissenschaftlichen Publikationszyklus" von Univ.-Prof. Andreas Uhl vom Fachbereich Computerwissenschaften wurde in der Kategorie „Forschendes Lernen und Erschließung der Künste auf BA- und MA-Ebene“ auf die Shortlist gesetzt. 

Ars Docendi 2015

Den Ars Docendi 2015 in der Kategorie "Lehrkonzept Modularisierung" gewann Frau Univ.-Prof. Eva Jonas vom Fachbereich Psychologie mit dem Konzept zum Spezialisierungsbereich Soziale Interaktion in Wirtschaft und Gesellschaft im Masterstudiengang Psychologie.

Ars Docendi 2015

Fotonachweis: BMWFW/Martin Lusser

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    Schon mehr als hundert Studierende der Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) haben sich für die brandneuen Kurse zu „Gender & Diversity“ angemeldet, die von der neuen Professur "Politics & Gender, Diversity & Equality" vom Fachbereich Politikwissenschaft für Studierende aller Fakultäten organisiert werden.
    Studierende sind herzlich eingeladen, sich beim Online-Karriereforum der Salzburger Nachrichten, dessen Kooperationspartner die Paris Lodron Universität Salzburg seit 14 Jahren ist, über Berufsmöglichkeiten zu informieren.
    Das Programm der Welcome-Informationsveranstaltung der PLUS bietet Einblicke in die Universitäts- und Studienorganisation und vermittelt Wissenswertes über die IT-Infrastruktur, den Umgang mit PLUSonline, die Lernplattform Blackboard, das Bibliothekswesen und die Benützung der Universitätsbibliothek.
    Verlängerte Bewerbungsfrist bis 10. Oktober 2020!
    Öffnung weiterer Bibliotheksstandorte, erweiterte Öffnungszeiten und News zu Kommunikationszonen für die Online-Lehre in der Universitätsbibliothek
    Mittwoch, 30. September, 13:00 findet ein Online-Vortrag zu den Ergebnissen der Lehrenden-Befragung zum Distance Teaching statt.
    Uni soll zukunftsfit werden / Wissenschaft und Bildung als Investition in die Zukunft - Das neue Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg unter der Leitung von Hendrik Lehnert hat ein schlüssiges Konzept für eine neue Universitätsstruktur vorgelegt, die sich derzeit in interner Abstimmung befindet.
    DO 15. Oktober / Aula der Universitätsbibliothek, Hofstallgasse 2: 10-17.30h Vorträge. 18–19.30 Karin Harrasser (Linz) / Eva Reiter (Wien): Transatlantische Verschlingungen. Ein Rezitativ in Musik und Text // FR 16. Oktober / Alte Residenz, FB Altertumswissenschaften, Abguss-Sammlung, SR E.33, Residenzplatz 1: 9.30-14h Vorträge und Abschlussdiskussion // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Forscher*innen des Fachbereichs Geoinformatik an der PLUS arbeiten seit mehreren Jahren in nationalen und internationalen Forschungsprojekten an Themen wie humanitärem Management, Flüchtlingsmanagement, Naturkatastrophen sowie COVID-19. Sie analysieren und werten Milliarden von georeferenzierten Social-Media-Daten aus. Die Ergebnisse dienen Stakeholdern als wichtige Entscheidungsgrundlage.
    Gabriele Spilker, Professorin für Methoden der Politikwissenschaft an der Universität Salzburg wurde gestern Abend in Wien mit dem Ars Docendi Staatspreis für exzellente Lehre an Österreichs Hochschulen ausgezeichnet. Der Preis wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit je 7.000 Euro dotiert. Spilker ist die Gewinnerin in der Kategorie „Lernergebnisorientierte Prüfungskultur und deren Verankerung in der Lehrveranstaltung“.
    Gattungstheorie. Herausgegeben von Paul Keckeis und Werner Michler. Berlin: Suhrkamp 2020 (= stw 2179) (erschienen 14.9.2020)
    Mit der Zusammenführung der Bereiche Career und Startup erweitern wir unser bewährtes Career Center Angebot, mit dem Ziel Gründungsinteresse zu wecken und Gründungsinteressierte zu begleiten.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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