Porträt NK
PD Dr. Nadia J. Koch Senior Scientist
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Profil und Aktuelles

Als Theorie der Redeproduktion ist die Rhetorik die am besten überlieferte und am tiefsten in der europäischen Bildungsgeschichte verankerte antike Techne. In meinen Forschungen interessieren mich besonders ihre Wechselwirkungen mit der Produktionstheorie der Künste. Hieraus ergibt sich nicht nur ein neues Verständnis der antiken Kunstproduktion, sondern auch moderne Fragen nach der Rhetorik des Visuellen in Kunst und Kommunikationsdesign finden hier einen theoretischen Leitfaden.

Rhetorikforschungen und Bildwissenschaft in der Frühen Neuzeit

Aktuell möchte ich untersuchen, wie die rhetorische Weltsicht des Humanismus im 15. Jh. eine wissenschaftliche Betrachtung der antiken Kunst initiiert hat. Diese Erfindung der Klassischen Archäologie aus dem Geiste der Rhetorik soll im Projekt ‚Cyriacus – the archaeology of archaeology ‘ rhetorikgeschichtlich und bildwissenschaftlich erforscht werden.

Künstlerbiographie als Topikforschung

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Topik der antiken Künstlerbiographie, zu dem ich 2013 gemeinsam mit Th. Schirren am Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst die internationale Tagung ‚Biotop. Bios und Topos als Konstituenten der Künstleridentität‘ veranstaltet habe. Vorarbeiten zu diesen Gebieten bietet die Monographie Paradeigma.

 

Rezentere Vorträge

  • „Werke schaffen, die den realen Objekten ähnlich scheinen“. Leon Battista Albertis Theorie der Statuenreproduktion, Kolloquium ‚Rezeption, Zeitgeist, Fälschung – Umgang mit Antike(n)‘, Universität Tübingen, Jänner 2014.
  • Rhetorik und Eidolopoietik im klassischen System. Die Schnittstellen, Arbeitstreffen ‚Visuelle Rhetorik‘, Hochschule der Künste Bern, Jänner 2014 
  • Anfang und Ende Lysipps: Der Bios als Konstruktion, Tagung ‚Biotop. Bios und Topos als Konstituenten der Künstleridentität‘, Universität Salzburg, Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, November 2014.
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    Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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