Porträt NK
Dr.phil.habil. Nadia J. Koch, M.A. Senior Scientist
  • Residenzplatz 1/I
  • 5020 Salzburg
Tel:
+43-662-8044-4314
Fax:
+43-662-8044-624
nadiajustine.koch@sbg.ac.at

Profil und Aktuelles

Als Theorie der Redeproduktion ist die Rhetorik die am besten überlieferte und am tiefsten in der europäischen Bildungsgeschichte verankerte antike Techne. In meinen Forschungen interessieren mich besonders ihre Wechselwirkungen mit der Produktionstheorie der Künste. Hieraus ergibt sich nicht nur ein neues Verständnis der antiken Kunstlehre und -kritik, sondern auch moderne Fragen nach der Rhetorik des Visuellen in Kunst und Kommunikationsdesign finden hier einen theoretischen Leitfaden.

Rhetorikforschungen und Bildwissenschaft in der Frühen Neuzeit

Meine aktuellen Frühneuzeitstudien sind Bausteine einer umfassenderen wissensgeschichtlichen Frage: Wie hat die rhetorische Weltsicht des Humanismus im 15. Jh. die wissenschaftliche Betrachtung der antiken Kunst begründet? Im Buchprojekt ‚Die Zukunft ausgraben: Die Pioniere der Klassischen Archäologie im 15. Jh.‘ möchte ich die Erfindung der archäologischen Methode rhetorikgeschichtlich und bildwissenschaftlich darstellen.

Künstlerbiographie und Wissensgeschichte der antiken Künste

Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Topik der antiken Künstlerbiographie und die Wissensgeschichte der Technai bis in die Moderne. Auch hier spielt die Klassische Rhetorik als kommunikations- und medientheoretische Leitdisziplin eine wichtige Rolle. Vorarbeiten zu diesen Gebieten bietet die Monographie Paradeigma.

Visuelle Rhetorik

Die digitale Vernetzung der Bilder nahezu ohne Epochen- und Gattungsgrenzen hat die Frage aufgeworfen, welche neuen Rhetoriken an der Schnittstelle zwischen sozialer Interaktion und Neuen Medien entstehen. In vielen Disziplinen und praktischen Feldern - politische Rede, Ästhetik, Design, Werbung, Film, Theater - haben sich jeweils eigene Ansätze einer Bildrhetorik etabliert. Eine interdisziplinäre Zwischenbilanz zogen die Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche „Visuelle Rhetorik“, die 2018 an der Universität Salzburg stattfanden.

Rezentere Vorträge

  • Der Catalogus artificum und seine topische Organisation: Zum Zettelkasten des Franciscus Junius. IZEA der Universität Halle, September 2019.
  • Immergenz als antiquarische Methode. Affekt & Erkenntnis in der Hypnerotomachia Poliphili. Villa Vigoni - Centro Italo-Tedesco per l'Eccellenza Europea, Loveno di Menaggio, Oktober 2018 
  • „The Image in the Clouds“. Die Geschichte einer Philostratischen Denkfigur von Mantegna bis Gombrich. Universität Erfurt, Juli 2018
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    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
    Schlafstörungen gelten als „Volkskrankheit“ und erreichen in Krisenzeiten ihren Höhepunkt. Kerstin Hödlmoser und das Team des Schlaflabors an der Universität Salzburg (Fachbereich Psychologie/CCNS) sind im März einem Aufruf des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung gefolgt, Studierenden Informationen in Form von Kurztexten oder Videobotschaften zur Verfügung zu stellen.
    Die Zielgruppe der virtuellen Workshops des Programms Studieren.Recherchieren an der PLUS sind alle Schüler*innen und Studieninteressierte, die noch Informationen brauchen, um sich für ein Studium/Studienort zu entscheiden. Grundlegend sollen Interessen reflektiert werden, zu denen anschließend recherchiert wird.
    17h FRANK MAX MÜLLER (Salzburg/Gießen): Das Kollektiv ist tot, es lebe das Kollektiv! 1968 und die andauernde Suche nach Modellen der Zusammenarbeit in den Künsten // ANMELDUNG zu den Web-Vorträgen per E-Mail an: Anna.Estermann@sbg.ac.at // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Der Botanische Garten der Universität Salzburg öffnet. Ab dem 2. Juni gelten die üblichen Öffnungszeiten.
    01.09.-12.09.2020, https://ditact.ac.at. Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation finden die ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg eine Woche später als geplant statt und zwar von 01.09.-12.09.2020.. Die meisten Kurse werden online abgehalten.
    Die Universität bietet Entlastung für die Mehrfachbelastungen von Familien aufgrund von Covid-19 und den daraus resultierenden Herausforderungen mit dem Angebot von Lernbegleitung.
    Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation haben wir gemeinsam mit dem Rektorat der Universität Salzburg und dem Land Salzburg beschlossen, dass die ditact eine Woche später als geplant beginnt und von 01.09.-12.09.2020 stattfindet.
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
    Die wichtigsten Informationen zur Umstellung des Forschungsbetriebs an der Universität Salzburg
    Aktuelle Information zum Personalrecht an der PLUS
    „Solidarität und ethische Verantwortung in Zeiten globaler Herausforderungen – Eine international-vergleichende Studie im Spiegel der Corona-Krise“
    Dienstag, 9. Juni 2020, 17 Uhr - Join Webex-Meeting: https://uni-salzburg.webex.com/uni-salzburg/j.php?MTID=m78aa13739796f21914aecfff67626ea6 Zugangsdaten: Meeting number (access code): 840 389 463 | Meeting password: YeNtSjk3h23
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    04.06.20 Let’s play Infokrieg. Wie die radikale Rechte (ihre) Politik gamifiziert
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