Grabungen - Klassische und Frühägäische Archäologie

Aegina - Kolonna

Abbildung 2127660.JPG

Aegina - Kolonna (Griechenland) Siedlung, Stadt und Heiligtum

Die Erforschung des antiken Siedlungshügels der Insel Aegina im Saronischen Golf ist seit der Einrichtung der Professur für Klassische Archäologie im Jahre 1966 ein Forschungsschwerpunkt der Universität Salzburg.

Der Ort zählt zu den Plätzen mit der längsten Nutzungsdauer von neolithischer bis in byzantinische Zeit. Er verfügt über mannigfaltige Siedlungsstrukturen und in Griechenland einzigartige bronzezeitliche Fortifikationsmauern. Spätestens in archaischer Zeit entstand hier ein Heiligtum, welches in frühbyzantinischer Zeit wieder als Siedlungsraum genutzt wurde.

Die jährlich im Sommer stattfindende Lehrgrabung des Bereichs Klassische und Frühägäische Archäologie vermittelt praktische Erfahrungen und Kenntnisse im Grabungswesen, im Bereich der Grabungsdokumentation, der Vermessungstechnik, der Fundverwaltung und Fundaufnahme.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Wohlmayr, wolfgang.wohlmayr(at)sbg.ac.at

Dr. Lydia Berger, Lydia.Berger(at)sbg.ac.at

Villa Rustica - Pfongau

Seit 2008 wird der römische Gutshof von Neumarkt-Pfongau I in einer Kooperation mit der Landesarchäologie am Salzburg Museum und dem Museum Fronfeste / Stadt Neumarkt untersucht.

Ziel des Projekts ist es, den Wirtschaftsbereich dieses Gutshofes vollflächig zu ergraben und Informationen über Tierzucht (aus der Analyse von Knochenresten), Feldfruchtanbau (Analyse von verkohlten Pflanzenresten), handwerkliche Tätigkeit und chronologische Einordnung der Anlagen zu gewinnen.

Die Lehrgrabung findet jährlich im Juli im Ausmaß von 4 Wochen statt. Dabei werden Grundkenntnisse moderner Grabungs- und Vermessungstechniken, eine Einführung in den historischen Kontext sowie Einblicke in die Durchführung und anschließende Auswertung einer archäologischen Grabung vermittelt.  

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Abb.: Zwei römische Ziegelbrennöfen, 3D-Scan Geometer Fally (Landesarchäologie / Salzburg Museum).    

 

Organisatoren

- Raimund Kastler – Landesarchäologe am Salzburg Museum

- Felix Lang –  FB Altertumswissenschaften, Klassische und Frühägäische Archäologie

- Wolfgang Wohlmayr – FB Altertumswissenschaften, Klassische und Frühägäische Archäologie

 

Projektbeschreibung

Untersucht wird das noch erhaltene Hofareal des römischen Gutshofes, in dem durch geophysikalische Messungen (Archaeoprospections, ZAMG 2000) vier Wirtschaftsgebäude geortet wurden.

Die wissenschaftlichen Fragestellungen konzentrieren sich dabei in erster Linie auf folgende Punkte:

  • die zeitliche Stellung der Anlagen
  • die Funktion der einzelnen Gebäude
  • die landwirtschaftliche Tätigkeit – Pflanzenanbau, Tierzucht
  • die handwerkliche Tätigkeit

Einen wichtigen Bestandteil stellt Information und Präsentation der archäologischen Tätigkeitsowie der erzielten Ergebnisse für die interessierte Öffentlichkeit dar. Durch die Beteiligung des Museums Fronfeste (Leiterin Ingrid Weydemann) ist der direkte Kontakt zur Bevölkerung der Region garantiert.

Die Kosten der Untersuchung werden von der Landesarchäologie am Salzburg Museum und der Universität Salzburg mit großzügiger Unterstützung der Stadtgemeinde Neumarkt am Wallerseesowie von lokalen Sponsoren – B & B Consult AG (Salzburg), Geometer Fally ZT GmbH(Salzburg), Zwingenberger KEG (Neumarkt a.W.), Mayrhofer Erdbewegungen GmbH (Neumarkt a.W.) – getragen.

 

Abgeschlossene und ehemalige Grabungen

Punta di Zambrone - Italien

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