Ästhetische Kommunikation

Das Kolleg

Ästhetische Kommunikation in ihrer sprachlichen und kulturellen Diversität ist Forschungsgegenstand unseres literatur- und kulturwissenschaftlichen Kollegs. Der Fokus liegt dabei auf der Verständigung über die Methoden, Theorien und Forschungsparadigmen, die den Literatur- und Kulturwissenschaften gemeinsam sind.

Das Doktoratskolleg soll die kritische Auseinandersetzung mit maßgeblichen literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien und zugleich das interdisziplinäre Gespräch zwischen den beteiligten Disziplinen intensivieren. Das Spektrum reicht dabei von den klassischen Modellen der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft über poetologische, semiotische und soziologische Fragestellungen bis zu neueren kulturwissenschaftlichen Ansätzen für sprach-, literatur- und kulturübergreifende Forschungsfelder wie Migration und Postkolonialismus, Kultursemiotik und literarische Ästhetik, Gender- und Queer-Studies, Hoch- und Populärliteratur, Identität und Hybridität, Erinnerung und Trauma, Medialität und Materialität. Theorien und methodische Zugänge, die sich in spezifischen Fachtraditionen entwickelt haben und dort verortet sind, werden im interdisziplinären Austausch des Kollegs im Sinn von travelling concepts diskutiert. Oft erfordert die hohe Komplexität ästhetischer Kommunikationen auch den Einsatz mehrerer Methoden und Metasprachen.

Derzeit sind folgende Bereiche im Kolleg vertreten:

  • Anglistik und Amerikanistik
  • Germanistik
  • Klassische Philologie
  • Romanistik
  • Slawistik
  • Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

 

Das Kolleg bietet vielversprechenden NachwuchswissenschaftlerInnen der Literatur- und Kulturwissenschaften ein interdisziplinär vernetztes Promotionsstudium an. Der breite Pool an assoziierten BetreuerInnen garantiert, dass die DoktorandInnen für die unterschiedlichsten Aspekte Ihres Projekts, aber auch für die vielen unerwarteten Probleme, die im Zuge der Ausarbeitung einer Dissertation auftauchen können, kompetente AnsprechpartnerInnen finden.

Gemeinsame Aktivitäten wie Workshops, Forschungstage, Diskussionsveranstaltungen und Gastvorträge dienen der methodischen und theoretischen Horizonterweiterung und stimulieren DoktorandInnen wie BetreuerInnen zu Begegnung und Austausch über die traditionellen Fächergrenzen hinweg. Das Kolleg gewährt den DoktorandInnen die administrative, fachliche und menschliche Unterstützung, damit sie ihre Projekte in der vereinbarten Zeit erfolgreich abschließen können. Darüber hinaus unterstützt es sie durch aktive Betreuung bei der Teilnahme an Tagungen, der Einreichung von Publikationen bei facheinschlägigen Zeitschriften (mit peer-review) sowie der Organisation eigener Workshops.  

  • News
    Das PLUS-Team von Scientists4Future nimmt am 24. September am 6. weltweiten Klimastreik in Salzburg teil.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Der Orientierungstag ist eine Informations- und Welcome-Veranstaltung, die Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium erleichtert.
    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Bereits zum 10. Mal vergab die PLUS in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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