Gesund Altern (DSP GA)

Abstract

Das Doktoratskolleg „Gesund Altern“ (DK_GA) widmet sich dem viele universitäre Fächer übergreifenden Thema „Altern und Alter“. 

 

 Altern und der demographische Wandel sind vordringliche Themen, die immer größere Teile unserer Gesellschaft unmittelbar betreffen. Steigende Lebenserwartung und rück-läufige Geburtenzahlen unserer Bevölkerung verleihen der Thematik besondere Relevanz: Heute leben in Österreich rund 1,7 Mio. über 65-Jährige. 2030 werden es über 2,2 Mio. sein. Die Menschen werden immer älter. Klar ist noch nicht, ob die Lebensjahre in Gesundheit, insbesondere nach der Pensionierung, in gleichem Ausmaß bei Frauen und Männern zunehmen werden wie die Lebenserwartung. Wir stehen daher ganz ohne Zweifel vor neuen gesellschaftspolitischen Herausforderungen.

Ziel des DK_GA ist es, dass Doktorandinnen und Doktoranden Kompetenzen erwerben, die sie als zukünftige Verantwortungs- und Entscheidungstragende sowie Forschende befähigen, gesellschaftlich wirksame Innovationen zum fortschreitenden demographischen Wandel auf der Basis von fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Deshalb soll dieses große fächerübergreifende Thema verstärkt von unterschiedlichsten universitären Disziplinen in interdisziplinärem Kontext bearbeitet werden. Es gibt bereits gute Lösungsansätze, wie altersbedingte Funktionsdefizite durch neue Technologien kompensiert werden können. Jedoch technische Mittel allein sind oft zu wenig, um gesundes Altern zu realisieren. Dazu sollen vor allem der breite Erfahrungshorizont der Sozial-, Geistes- und Rechtswissenschaften einbezogen werden, um mithilfe von modernen Kommunikationsstrategien breit umsetzbare und öffentlich akzeptable Lösungen mit den Zielgruppen gemeinsam entwickeln und tatsächlich umsetzen zu können.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

Das DK_GA ist von der Überzeugung getragen, dass gangbare Lösungen zum demographischen Wandel unserer Gesellschaft nicht einfach nur von einzelnen, gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen einzelner Fachdisziplinen adressiert werden können. Hin-gegen werden gut vernetzte, multidisziplinär agierende Teams von Expertinnen und Experten den komplexen Herausforderungen wesentlich effizienter und mit einem realistischen Zugang begegnen können. Das DK_GA gestaltet neben der fachspezifischen Ausbildung die notwendigen fächerübergreifende Strukturen und entwickelt gesellschaftsrelevante Lösungen für erfolgreiches Altern.

  • News
    Die Hearings finden am Mittwoch, 8. Juli, um 10 Uhr im Hörsaal 103 (3. Stock) in der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universitätsplatz 1, statt.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Biologie“ an. Der Studiengang will Inhalte der vielfältigen biowissenschaftlichen Fachdisziplinen vermitteln und ermöglicht daher ein facettenreiches, biologisches Verständnis für Themen, die für die Medizin wesentlich sind. Die Studieninhalte reichen vom kleinteiligen Aufbau der Zelle über Organe und Organsysteme bis hin zur Biologie von komplexen zwischenmenschlichen Interaktionen.
    Die Salzburger Politikwissenschaft wurde laut Shanghai Rankings 2020 unter die Top 100 gerankt, zusammen mit nur vier deutschen Universitäten und der Universität Wien. Insgesamt befinden sich nur wenige kontinentaleuropäische Universitätsinstitute unter den besten 100. Die allermeisten sind US-amerikanische und britische Institutionen.
    Der Sarah-Samuel-Preis für Kurzprosa 2020 geht an Thomas Stangl für sein Buch „Die Geschichte des Körpers“ (Droschl Verlag, Graz).
    WissenschaftlerInnen der Universität Salzburg unterstützen die Initiative "Scientist4Future Österreich" und das Klimavolksbegehren durch die Veröffentlichung von Zitaten.
    Wie reagieren Stadtbewohner auf Umweltmigranten vom Land, speziell in Entwicklungsländern? Die Salzburger Politikwissenschaftlerin Gabriele Spilker hat zusammen mit einem internationalen Team dazu 2400 Menschen in Kenia und Vietnam befragt. Die Studie ist am Montag, 22. Juni, im Fachjournal Nature Climate Change erschienen.
    Professor Manuel Schabus, Zentrum für Kognitive Neurowissenschaften Salzburg (CCNS) am Fachbereich Psychologie, untersuchte mit seinem Team die durch die Coronakrise beeinflusste Qualität des Schlafes der Österreicher.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Materialien und Nachhaltigkeit“ an. Der Studiengang richtet sich an all jene materialwissenschaftlich Interessierten, die sich den aktuellen Herausforderungen zu Klimawandel, Ressourcen-Verknappung und Nachhaltigkeitsthemen stellen wollen und sich über ihre naturwissenschaftlichen Neigungen hinaus auch für Recht, Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften interessieren.
    Dr. Jörg Paetzold, FB Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der RW-Fakultät, erhält für sein Projekt "Wenn Eltern plötzlich Pflegefälle werden: Karriere-Konsequenzen für Töchter und Söhne in Österreich" den Förderpreis des Theodor Körner Fonds.
    Die Universität präsentiert sich mit neuem Logo der Öffentlichkeit. Dem ist ein intensiver Markenbildungsprozess vorausgegangen: „Zur Jahreswende 2019/2020 haben wir die Kommunikationsstrategie KOM PLUS 2020 entwickelt“, erläutert Rektor Hendrik Lehnert.
    Die Theologische Fakultät der Universität Salzburg bietet interessierten StudienanfängerInnen zum Wintersemester 20/21 einen neuen Lehrplan der Katholischen Fachtheologie mit einer Verkürzung der Präsenzzeit in Lehrveranstaltungen und einer Beschleunigung etwa des Bachelorstudiums von acht auf sechs Semester.
    150 Teilnehmerinnen haben die Chance schon genutzt und sich zu den über 50 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg, welche von 01.09.-12.09.2020 stattfindet, angemeldet. Die Anmeldung ist noch bis 12. Juli möglich. Danach ist die Restplatzbörse geöffnet.
    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
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