geschlecht_transkulturell (DSP gtk)

© Sarah Oswald / Peter Wetzelsberger

Konzeption des DSP geschlecht_transkulturell

Die Verbindung von Transkulturalität und Geschlechterforschung ermöglicht, sich aus einer globalen und vernetzenden Perspektive mit der Strukturkategorie Geschlecht sowie ihrer diskursiven Verschränkung mit Kultur auseinanderzusetzen. Neu dabei ist, dass mehr noch als in den ohnehin transdisziplinär ausgerichteten Gender Studies disziplinäre Grenzen überwunden werden können. Denn auch Kultur wird nicht als autonomer, abgegrenzter Bereich z.B. im Sinne von Nationalkultur verstanden, sondern als etwas, das im Austausch entsteht und somit von Durchdringung geprägt ist. Die Erkenntnis der Offenheit, Dynamik und Nicht-Abgeschlossenheit von Kultur ebenso wie die der sozialen Konstruiertheit von Geschlecht ist in allen aktuellen Ansätzen der verschiedenen, mit Kultur und Geschlecht befassten Disziplinen zu finden. Sie stellt eine Grundlage der Forschung und Lehre am DSP-Kolleg geschlecht_transkulturell dar. Zugleich ermöglicht dieser Zugang eine Verknüpfung mit Forschungsperspektiven, die im Sinne der Intersektionalität soziale Strukturkategorien wie race, class, gender und ihr Miteinanderverschränkt-Sein in den Mittelpunkt stellen.

 

Ziele

  • gezielte Förderung der Qualifikationsarbeit in den jeweiligen am Programm beteiligten Fächern
  • Erforschung der verschiedenartigen komplexen Zusammenhänge von Gender und Transkulturalität
  • Anknüpfung an aktuelle Debatten über diversity und intersectionality
  • interfakultäre und interdisziplinäre Vernetzung

 


Themen-Cluster

  • Körperlichkeit und Leiblichkeit
  • Konstruktionen von Geschlecht in Kunst, Medien und Alltag
  • Gewalt, Vulnerabilität und Resilienz in intersektionalen Kontexten
  • Historische Analysen zu Artikulations- und Entfaltungsräumen von Geschlecht und Kultur

 

Angebot

  • Regelmäßige Abhaltung von Dissertant_innenseminaren und Forschungskolloquien mit Schwerpunkt auf theoretischen und methodischen Verfahren der Transkulturalitäts- und Genderforschung
  • Intensive Betreuung der Dissertationsprojekte in fachlicher und überfachlicher, interdisziplinärer Hinsicht
  • Wissenschaftliche Kooperation mit der Forschungsplattform Gender Studies und dem Interdisziplinären Expert_innenrat Gender Studies an der Universität Salzburg
  • Internationale Vernetzung, Einbindung in nationale und internationale Wissenschaftskontexte
  • Austausch mit Expert_innen
  • Finanzielle Unterstützung (u.a. Besuch von Tagungen, Summer Schools, Workshops)
  • Gemeinsame Publikationen
  • attraktives und inspirierendes Forschungsumfeld
  • News
    Aktuelle Information zur Lehre an der PLUS
    Die wichtigsten Informationen zur Umstellung des Forschungsbetriebs an der Universität Salzburg
    Distance Learning für Austauschstudierende und Abschluss von Lehrveranstaltungen aus dem Ausland
    Aktuelle Information zum Personalrecht an der PLUS
    Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Der ASEA-UNINET Projekt-Call 2020 (Projektdurchführungszeitraum: 1. Oktober 2020 - 30. September 2021) ist ab sofort geöffnet! Dieses Förderprogramm hat zum Ziel, Forschungs- und Lehraktivitäten (ab Doktoratsstudierende) zwischen den österreichischen Mitgliedsuniversitäten und Südostasien (Indonesien, Laus, Kambodscha, Malaysia, Myanmar, Pakistan, Philippinen, Thailand und Vietnam) zu fördern.
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