Interfaces + (IPLUS)

Sujet DSP

Abstract

Grenzflächen spielen in vielen Bereichen eine essentielle Rolle. Sie sind nicht nur in (biologisch) physikalisch-chemischen Prozessen, wie zum Beispiel der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom oder bei Prozessen in Biomembranen oder Sensoren präsent, sondern können auch in der makroskopischen Welt wie in der Interaktion von Menschen mit digitalen Medien gefunden werden. Die wissenschaftlichen Forschungsbereiche, die sich mit Grenzflächen beschäftigen, koexistieren zwar nebeneinander, sind allerdings typischerweise kaum untereinander vernetzt.

An dieser Stelle setzt nun das DSP Kolleg Interfaces+ an. Ziel ist es eine Generation von Forschern auszubilden, die über den Tellerrand der einzelnen Fachdisziplinen blickt und durch die Kombination der verschiedenen Expertisen (Naturwissenschaften, Materialforschung, Lebenswissenschaften sowie der Mensch-Computer Interaktionen), eigene, neue Wege zur Lösung wissenschaftlicher Herausforderungen im Bereich der Entwicklung und Charakterisierung von Grenzflächen von der Nanometerebene bis hin zur makroskopischen (fassbaren) Umwelt entwickeln kann.

Diese Konvergenz der unterschiedlichen Wissensdisziplinen ist eine der jungen Paradigmen unserer Zeit die zeigt, wie innovative interdisziplinäre Forschung in der Zukunft ablaufen wird. Sie erfordert aber auch die Entwicklung neuer Ausbildungsansätze. Ein interdisziplinärer Forschungsansatz beinhaltet ein Verständnis für die Problemlösungsstrategien der Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachgebieten ohne zeitgleich die starke wissenschaftliche Identität im eigenen Gebiet zu verlieren. Eine genau solche stark interdisziplinär orientierte, international sichtbare Ausbildungspattform bietet das DSP IPLUS den Doktoratstudierenden an der Universität Salzburg. Die Hauptziele des DSP IPLUS Programms sind es:

  • (i) die Fähigkeiten und das Fachwissen der Mitglieder des Kollegs in ihren eigenen Dissertationsprojekten und Fachdisziplinen zu vertiefen und zu stärken;
  • (ii) den Studierenden das Handwerkszeug zu geben, einen interdisziplinären, gemeinschaftlichen aber trotzdem wissenschaftlich unabhängigen Arbeitsstil auf international konkurrenzfähigen Level in der Problemlösung zu entwickeln;
  • (iii) ein interdisziplinäres Verständnis für die wichtige Rolle von Grenzflächen in unserem täglichen Leben aus den verschiedenen Perspektiven zu generieren; und
  • (iv) wichtige „Soft Skills“ auf anderen Ebenen zu entwickeln.

Der Weg dahin führt über die Implementierung eines umfangreichen forschungsorientierten PhD Programms mit einem Co-Supervisionsmodell: Die Studierenden werden in Teams und der Unterstützung von Experten mit einer komplimentären Expertise arbeiten. Dissertationsprojekte werden in der Zukunft auf der Basis interdisziplinärer Themen gewählt werden, bei denen die Studierenden dazu durch ein ebenfalls interdisziplinäre geprägtes „Thesis Advisory Committee“ begleitet werden.

  • News
    Welche Studentinnen und Studenten in Österreich spenden am meisten Blut? Das war die Challenge des „Vampire Cups“ vom Österreichischen Roten Kreuz. Universitäten und Fachhochschulen aus Wien, Niederösterreich, Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg und Tirol haben am Wettbewerb teilgenommen – die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg konnte jetzt den Pokal mit nach Hause nehmen.
    Gemeinsam mit 400 Alumni verbrachten Rektor Heinrich Schmidinger, der künftige Rektor Hendrik Lehnert, die vier Dekane und der Senatsvorsitzende einen Sommerabend auf der „schönsten Terrasse Salzburgs“ im Restaurant M32 am Mönchsberg.
    Mit gebündelter Unterstützung des Chinazentrums und des Kinderbüros der Universität Salzburg wurden bereits letzte Woche Vorbereitungen getroffen: Gastprofessorin Wei Li erklärt: „Wir übten chinesische Schriftzeichen: Anlassbedingt als erstes „Hallo“ und „Willkommen“ für ein Begrüßungsbanner.“
    Chemiker Raphael Berger vom Fachbereich für Chemie und Physik der Materialien hat auf der 18. Konferenz zur Gasphasenelektronenbeugung den gut dotierten internationalen Hermann Mark Preis für "Gas-Phase Electron Diffraction and Structural Chemistry" gewonnen.
    Das Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO) der Universität Salzburg hielt vom 20. bis 27. Juni 2019 einen der größten internationalen Wissenschaftskongresse Kasachstans ab.
    Insgesamt 50 Personen von unterschiedlichen renommierten chinesischen Institutionen, die sich mit den Menschenrechten auseinandersetzen und unter der Leitung von Herrn Prof. Kaminski, Chinaexperte aus Wien, und Herrn LU Guangjin, Generalsekretär der China Society for Human Rights Studies in Peking besuchten am 20. Juni die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg.
    Die Anmeldung zu den Kursen der ditact_women´s IT summer studies ist in vollem Gange. Noch bis 08. Juli läuft die erste Anmeldefrist, danach wird die Restplatzbörse geöffnet.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. zwei Stunden. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Die 7. Salzburg Summer School findet vom 02. bis 03. September 2019 statt. Es wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
  • Veranstaltungen
  • 17.07.19 Schornsteinfeger, Zipfelfalter & Co. –Ein Blick in das faszinierende Lebender Schmetterlinge
    23.07.19 Salzburger Apotheker-Kräutergarten
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