MARS

Modelle, Algorithmen, Rechner und Systeme

Forschungskette

Beschreibung

Die moderne hochtechnisierte naturwissenschaftliche und technische Forschung erfordert im hohen Maße eine interdisziplinäre Ausrichtung. Dies betrifft insbesondere weite Teile der Methodenwissenschaften Mathematik und Informatik, in denen in der Regel ein oder mehrere Aspekte einer Kette von aufeinanderfolgenden, eng ineinander verzahnten Forschungsfeldern betrachtet wird, die mit einem mathematischen Modell beginnt, über algorithmische Fragestellungen fortgesetzt wird und schließlich Aspekte der Implementierung auf modernen Rechnern bzw. Hochleistungsrechenanlagen und damit auch Fragen der Effizienz von Rechnersystemen umfasst.

Ziel von MARS ist es, Doktorand/inn/en in den Forschungsfeldern Modelle, Algorithmen, Rechner und Systeme auszubilden sowie neue Erkenntnisse und Forschungsergebnisse insbesondere im Zusammenhang mit der gegenseitigen Beeinflussung dieser Forschungsfelder zu erzielen. Vorgesehen ist eine Konzentration auf wichtige, dem Forschungsstandort Salzburg entsprechende Themen - MARS Forschungsfelder (s.u.), die vor allem aus methodischer Sicht eine geschlossene, eng verknüpfte Forschungskette bilden und ein umfangreiches wissenschaftliches Spektrum abdecken. Die Mitglieder des Betreuungsteams aus den Fachbereichen Mathematik und Computerwissenschaften sind ausnahmslos methodisch orientiert und in der Lage, aufgrund ihrer grundsätzlich formalwissenschaftlichen Herangehensweise intensiv innerhalb der Forschungsvorhaben des Kollegs zusammenzuarbeiten.

Umfangreiche gemeinsame Aktivitäten bestimmen die strukturierte Doktoratsausbildung in MARS. Dazu gehören Seminare, zu denen externe Sprecher eingeladen werden, eintägige Workshops mit externen Gästen und mehrtägige Retreats außerhalb des Universitätsstandortes sowie Summer-Schools zu den Themen von MARS.

  • MARS Modelle. Zwei Modellklassen stehen im Fokus: analytische Modelle, die durch partielle Differentialgleichungen und Probleme der Variationsrechnung bzw. deren Diskretisierungen im Sinne numerischer Lösungsverfahren beschrieben werden, sowie diskrete Modelle, die in Form von Graphen, algebraischen Strukturen oder Differenzengleichungen gegeben sind.

  • MARS Algorithmen. Untersucht werden numerische Algorithmen zur Lösung von Diskretisierungen partieller Differentialgleichungen sowie Algorithmen zur Lösung diskreter und ganzzahliger Probleme, insbesondere Algorithmen für große parallele und verteilte dynamische Systeme.

  • MARS Rechner. Im Mittelpunkt stehen Strategien zur parallelen Implementierung von Algorithmen auf modernen Rechnern und Hochleistungsrechenanlagen, insbesondere auf den Anlagen der von der Universität Salzburg eingerichteten Infrastruktur Hochleistungsrechnen PLUS.

  • MARS Systeme. Im Forschungsfeld MARS Systeme besteht das Ziel darin, Skalierbarkeit bezüglich typischer MARS-spezifischer Anwendungen aus MARS Modelle, MARS Rechner und MARS-Algorithmen für immer leistungsfähigere Hardware zu realisieren.
  • News
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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