On the Move: People, Objects, Signs (MOVE)

Sujet DSP

DAS KOLLEG

Das Doktoratskolleg „On the move: people, objects, signs“ untersucht das Zusammenwirken von wandernden Personen, Objekten, Praktiken und Zeichen im Zusammenhang mit gleichfalls bestehenden alten und neuen Immobilitäten, Infrastrukturen, technischen Netzwerken und gesellschaftlichen Organisationsformen.

Gegenwartsgesellschaften zeichnen sich durch tiefgreifende, gesellschaftliche und kulturelle Wandlungsprozesse aus, die in ihrem Zusammenspiel eine Vielzahl von Bewegungsprozessen ausgelöst haben. Sie werden unter zwei Perspektiven untersucht: Zum einen in einer historisch-theoretischen Annahme, nach der davon ausgegangen wird, dass Grundpfeiler moderner Gesellschaften und Kulturbereiche, die in ihrer dichotomischen Verfasstheit als für die Moderne konstitutiv angesehen wurden, in Bewegung geraten sind. So ist beispielsweise die Abgrenzung zwischen Öffentlichkeit / Privatheit, Erwerbsarbeit / Freizeit, Residenzort / Unterwegssein, sozialer Praxis und Materialität nicht mehr so klar umrissen wie noch vor einigen Jahrzehnten. Zum anderen wird der wissenschaftlich-methodisch neue Ansatz eingebunden, der von der Intersektionalität bisher getrennt untersuchter Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ausgeht und der eine integrierte Beforschung nahe legt.

Das Doktoratskolleg ist auf interdisziplinäre Zugänge angelegt, um der durch Wandlungsprozesse in den letzten Jahrhunderten entstandenen sozialen Komplexität besser Rechnung zu tragen. Die Konsequenzen dieses Wandels zu erklären, ist das theoretische Anliegen. Daraus leitet sich der empirische Fokus auf Bewegungen von Personen, Objekten, Praktiken und Zeichen ab, wobei die ihnen zugrunde liegenden und durch sie geschaffenen gesellschaftlichen Verhältnisse in Bezug auf reziproke, regionale, nationale und transnationale Transformationsprozesse untersucht werden. Auf der Grundlage gesellschaftlicher und materieller Strukturen, die vielfältige Mobilitäten ermöglicht haben, zirkulieren heute Arbeitskräfte, Geld, Kapital, Waren, Reichtum, Informationen, Wissen, Erfahrungen und Wahrnehmungen im globalen Maßstab. Auf diese zentralen Prozesse beziehen sich unsere wissenschaftlichen Analysen. Die im Doktoratskolleg vertretenen Dissertationsvorhaben analysieren Prozesse und Phänomene, die im Kontext der Mobilität von Personen (Tourismus, freiwillige und erzwungene Migration, Sport, Transport, Arbeit), Objekten (Dinge, Ressourcen, Waren) und Zeichen (Diskurse, Kunst, Wissen und Information, Identitäten) stehen.

  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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    05.11.20 Scientrepreneur Compact 2020
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