Masterstudium Biologie (Schwerpunkt Ökologie und Evolution, Version 2016)

Ecology and Evoution - all in one picture

Inhalt und Gegenstand des Studiums

Der globale Wandel führt zu Veränderungen in nahezu allen Ökosystemen der Erde. Anthropogen verursachte Klimaänderungen und massive direkte Einflüsse der menschlichen Gesellschaft auf die Ökosysteme sind zum Beispiel für den Rückgang der Biodiversität und für die Verknappung natürlicher Ressourcen verantwortlich.

Die Disziplinen Ökologie und Evolution erforschen Elemente, Strukturen, Funktionen und Veränderungen unserer belebten Umwelt. Erhalt, Schutz und nachhaltige Nutzung der Biodiversität und anderer natürlicher Ressourcen setzen Wissen über ökologische und evolutionsbiologische Prozesse und deren weitere Erforschung voraus. Hierzu gehören beispielsweise die Kenntnis der Wechselbeziehungen der Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt sowie das Verständnis von anpassungsbedingter Differenzierung von Arten, Populationen und Individuen in verschiedensten Merkmalen (genetisch, ökologisch, morphologisch, physiolo-gisch, entwicklungsbiologisch-reproduktiv) auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen. Das Masterstudium Biologie bietet in diesen Bereichen eine umfassende, zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige Ausbildung und verfolgt integrative, experimentelle, interdisziplinäre sowie international kompetitive Bildungs- und Forschungsansätze.

Qualifikation und Berufsfelder

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Biologie sind mit den grundlegenden Kon-zepten und Theorien der Ökologie und Evolutionsbiologie vertraut.

Sie verfügen über Wissen, das an neueste Erkenntnisse im Bereich der organismischen Biologie anknüpft und somit als Grundla-ge für innovative Denk-, Forschungs- und Problemlösungsansätze dient.

Sie sind mit Fragestellungen in den Bereichen Gemeinschaftsökologie, organismische Interaktionen, Ökophysiologie, Verhaltensbiologie, Phylogenetik, Biogeographie, Systematik, Taxonomie, molekulare Ökologie und Evolutionsbiologie, evolutionäre Entwicklungsbiologie, Naturschutzbiologie und Biotechnologie vertraut.

Sie verfügen über die Fähigkeit, an den Schnittstellen zwischen Ökologie und Evolutionsbiologie sowie Tier- und Pflanzenbiologie neue Forschungsansätze zu entwerfen, vorhandenes Wissen im Lichte neuer Theorien zu synthetisieren und Forschungsergebnisse kritisch zu evaluieren.

Die AbsolventInnen können spezialisierte methodische und analytische Ansätze in neuen Forschungsfragen anwenden, um Erkenntnisse in disziplinären sowie interdisziplinären Bereichen zu gewinnen. Dazu zählen Freiland- und Laborexperimente, molekulare Techniken, chemisch-analytische Ansätze, modernste Mikroskopietechniken sowie multivariate statistische Verfahren.

Sie haben fundierte fachliche Kenntnisse und Forschungskompetenzen in der Grundlagenfor-schung und können diese in angewandte Forschungs- und Entwicklungsbereiche einbringen. Zu- dem können die AbsolventInnen des Masterstudiums Biologie innovative Forschungsergebnisse wissenschaftlich darstellen, interpretieren, präsentieren und evaluieren.

Sie verstehen die gesellschaftliche und ökonomische Relevanz der ökologischen und evolutionsbiologischen Forschung, können zentrale Elemente der modernen Ökologie und Evolutionsbiologie in interdisziplinären Fragestellungen anwenden und sind dazu in der Lage, bei der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Nutzung von Biodiversität und anderer natürlicher Ressourcen mitzuwirken.

Die vertiefende ökologische und evolutionsbiologische Ausbildung hat höchste wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz und bietet den Absolventinnen des Masterstudiums Biologie vielfältige berufliche Möglichkeiten:

  • Forschung und Lehre in universitären und außeruniversitären Institutionen
  • Kuratorische und umweltpädagogische Tätigkeiten (z.B. botanisch-zoologische Gärten, Museen, Sammlungen, Natur- und Nationalparks)
  • Tätigkeiten im privaten und öffentlich-administrativen Sektor sowie Mitwirkung in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsgremien in den Bereichen, Natur- und Umweltschutz, Landschaftspflege und Energieversorgung (z.B. Biodiversitätsdokumentation und –management, Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement, Klimafolgenforschung und –anpassung)
  • Angewandte Forschung und Entwicklung sowie Consulting in Pharmazie, Umweltchemie, Nahrungsmitteltechnologie und -industrie, Land- und Forstwirtschaft, Gentechnologie, Bio- technologie
  • Botanische und zoologische Forensik
  • Wissenschaftsjournalistik, Verlagswesen, Medien
  • News
    Einblicke und Ausblicke zum Thema „Alt werden und gesund bleiben“
    An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg (Universitätsplatz 1, Salzburg) findet ein Symposium zum Thema "The Biographical Location of Interreligious Processes in the Life and Works of Raimon Panikkar (1918–2010) - a Centenary Symposium" statt
    Zum zweiten Mal beteiligt sich die Universitätsbibliothek Salzburg mit einer Führung durch das Universitätsarchiv an der Wissensstadt Salzburg.
    In einer Festveranstaltung im Wissenschaftsministerium wurde der Fachdidaktik Geographie und Wirtschaft am 18.5.2018 das Qualitätslabel RECC (Regional educational Competence Center) im Bereich GW & Geomedien verliehen - als einem von insgesamt 14 RECC's in Österreich und von nur zwei mit dem Fachbezug Geographie und Wirtschaft.
    Wang, Jiaxin, der Pekinger Dichter des Menschen, und sein deutscher Übersetzer Wolfgang Kubin, der Dichter des Verlorenen, sprechen und lesen gemeinsam zum Thema, was durch das Schreiben und Übersetzen gerettet werden kann. Das Gespräch findet auf Deutsch und Chinesisch statt.
    Die Digitalisierung der Wirtschaft und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Die kapitalistische Gesellschaft ist im Wandel und zugleich bleibt sie kapitalistisch. Was ist neu? Inwiefern lebt das Alte im Neuen fort? Wie können wir alle die technologischen Entwicklungen so gestalten, dass sie dem Wohl der gesamten Gesellschaft dienen? Die Referenten und Referentinnen sprechen diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven an.
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
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  • 24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
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    29.05.18 Was bedeutet freie Kultur-, Medienarbeit und Projektarbeit?
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    29.05.18 Democracy in the EU: How much has changed?”
    30.05.18 Habilitationskolloquium Dr. Roland Reischl (Analytische Chemie)
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    30.05.18 Give That Old Time Religion: Das Kunstverständnis des US-amerikanischen Fundamentalismus
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