Masterstudium Ecology and Evolution

Ecology and Evoution - all in one picture

Inhalt und Gegenstand des Studiums

Der globale Wandel führt zu Veränderungen in nahezu allen Ökosystemen der Erde. Anthropogen verursachte Klimaänderungen und massive direkte Einflüsse der menschlichen Gesellschaft auf die Ökosysteme sind zum Beispiel für den Rückgang der Biodiversität und für die Verknappung natürlicher Ressourcen verantwortlich.

Die Disziplinen Ökologie und Evolution erforschen Elemente, Strukturen, Funktionen und Veränderungen unserer belebten Umwelt. Erhalt, Schutz und nachhaltige Nutzung der Biodiversität und anderer natürlicher Ressourcen setzen Wissen über ökologische und evolutionsbiologische Prozesse und deren weitere Erforschung voraus. Hierzu gehören beispielsweise die Kenntnis der Wechselbeziehungen der Organismen untereinander und mit ihrer Umwelt sowie das Verständnis von anpassungsbedingter Differenzierung von Arten, Populationen und Individuen in verschiedensten Merkmalen (genetisch, ökologisch, morphologisch, physiologisch, entwicklungsbiologisch-reproduktiv) auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen. Das Masterstudium Ecology & Evolution bietet in diesen Bereichen eine umfassende, zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige Ausbildung und verfolgt integrative, experimentelle, interdisziplinäre sowie international kompetitive Bildungs- und Forschungsansätze.

Qualifikation und Berufsfelder

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums Ecology & Evolution sind mit den grundlegenden Kon-zepten und Theorien der Ökologie und Evolutionsbiologie vertraut.

Sie verfügen über Wissen, das an neueste Erkenntnisse im Bereich der organismischen Biologie anknüpft und somit als Grundlage für innovative Denk-, Forschungs- und Problemlösungsansätze dient.

Sie sind mit Fragestellungen in den Bereichen Gemeinschaftsökologie, organismische Interaktionen, Ökophysiologie, Verhaltensbiologie, Phylogenetik, Biogeographie, Systematik, Taxonomie, molekulare Ökologie und Evolutionsbiologie, evolutionäre Entwicklungsbiologie, Naturschutzbiologie und Biotechnologie vertraut.

Sie verfügen über die Fähigkeit, an den Schnittstellen zwischen Ökologie und Evolutionsbiologie sowie Tier- und Pflanzenbiologie neue Forschungsansätze zu entwerfen, vorhandenes Wissen im Lichte neuer Theorien zu synthetisieren und Forschungsergebnisse kritisch zu evaluieren.

Die AbsolventInnen können spezialisierte methodische und analytische Ansätze in neuen Forschungsfragen anwenden, um Erkenntnisse in disziplinären sowie interdisziplinären Bereichen zu gewinnen. Dazu zählen Freiland- und Laborexperimente, molekulare Techniken, chemisch-analytische Ansätze, modernste Mikroskopietechniken sowie multivariate statistische Verfahren.

Sie haben fundierte fachliche Kenntnisse und Forschungskompetenzen in der Grundlagenfor-schung und können diese in angewandte Forschungs- und Entwicklungsbereiche einbringen. Zu- dem können die AbsolventInnen des Masterstudiums Biologie innovative Forschungsergebnisse wissenschaftlich darstellen, interpretieren, präsentieren und evaluieren.

Sie verstehen die gesellschaftliche und ökonomische Relevanz der ökologischen und evolutionsbiologischen Forschung, können zentrale Elemente der modernen Ökologie und Evolutionsbiologie in interdisziplinären Fragestellungen anwenden und sind dazu in der Lage, bei der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Nutzung von Biodiversität und anderer natürlicher Ressourcen mitzuwirken.

Die vertiefende ökologische und evolutionsbiologische Ausbildung hat höchste wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz und bietet den Absolventinnen des Masterstudiums Ecology & Evolution vielfältige berufliche Möglichkeiten:

  • Forschung und Lehre in universitären und außeruniversitären Institutionen
  • Kuratorische und umweltpädagogische Tätigkeiten (z.B. botanisch-zoologische Gärten, Museen, Sammlungen, Natur- und Nationalparks)
  • Tätigkeiten im privaten und öffentlich-administrativen Sektor sowie Mitwirkung in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsgremien in den Bereichen, Natur- und Umweltschutz, Landschaftspflege und Energieversorgung (z.B. Biodiversitätsdokumentation und –management, Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement, Klimafolgenforschung und –anpassung)
  • Angewandte Forschung und Entwicklung sowie Consulting in Pharmazie, Umweltchemie, Nahrungsmitteltechnologie und -industrie, Land- und Forstwirtschaft, Gentechnologie, Bio- technologie
  • Botanische und zoologische Forensik
  • Wissenschaftsjournalistik, Verlagswesen, Medien
  • News
    Die frühere Standard-Chefredakteurin und jetzige Israel-Korrespondentin für die Süddeutsche Zeitung Alexandra Föderl-Schmid präsentiert ihr aktuelles Buch „Unfassbare Wunder“, in dem sie 24 Gespräche mit Holocaust-Überlebenden in Deutschland, Österreich und Israel aufgezeichnet hat. Dienstag, 28. Mai, 19.00 Uhr, Max Gandolph Bibliothek der Universität Salzburg.
    Am 27. 4. verstarb Ass. Prof. i. R. Dr. Reinhard Rublack. Reinhard Rublack kam noch in der Pionierphase der Universität Salzburg als absolvierter Theologe (Studium u. a. bei Rudolf Bultmann) mit Professor Rudolf Gönner aus Saarbrücken an das (damalige) Institut für Pädagogik. Bereits 1970 vollendete er sein Zweitstudium mit der interdisziplinär angelegten geisteswissenschaftlichen Dissertation über „Die bildungspolitische Tendenz des ‚Salzburger Intelligenzblattes‘ 1784 – 1806.“
    Die Universitätsbibliothek Salzburg, die in vielen Aktionen die Initiative PLUS Green Campus unterstützt, hat in der Hauptbibliothek (2. Stock, Lesesaalfoyer) und der Fachbibliothek UNIPARK eine Sammlung mit Büchern zu Umweltschutz, Natur und Nachhaltigkeit bereitgestellt.
    Im Herbst vergangenen Jahres hat unsere Universität das Audit "hochschuleundfamilie" durchlaufen. Im Jänner wurden wir von der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Dr. Juliane Bogner-Strauß, als familienfreundliche Hochschule ausgezeichnet.
    In Kooperation mit der Universität Freiburg bringt die Universität Salzburg für die bevorstehende Europawahl erstmals die digitale Wahlhilfe "WahlSwiper" nach Österreich.
    Der Kurt-Zopf-Förderpreis 2018 wurde gestern Mittwoch, dem 24. April 2019 an den Pflanzenökologen Stefan Dötterl, den Schlafforscher Manuel Schabus und an den Mathematiker Wolfgang Trutschnig vergeben. Die Salzburger Wissenschaftler erhalten für herausragende Publikationen jeweils 5.000,- Euro Preisgeld.
    Dank einer großzügigen Hinterlassenschaft seitens Herrn Kurt Zopf schreibt die Universität Salzburg den mit 10.000,-- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für habilitierte Angehörige von Organisationseinheiten der Universität, welche die Fachgebiete Geistes-, Kultur- und/oder Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft oder Theologie umfassen, aus.
    Mit Alexandra Föderl Schmid, Israel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, und Marko Feingold, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, anlässlich seines 106. Geburtstags.
    Was ist ein gelungenes Leben? Die Begegnung mit der tot geglaubten, unkonventionellen Großmutter, die in einem verborgenen Haus mitten im Wald lebt, bringt einer jungen Frau unerwartete Erkenntnisse, die ihr Leben auf den Kopf stellen. (Picus Verlag)
    Es ist wieder so weit, am 29. Mai 2019 findet das Konzert des Universitätsorchesters für dieses Semester statt. Wir freuen uns auf Sie und ein tolles Programm!
    22. MAI: Marco RISPOLI (Padua): Zwischen Öffentlichkeit und Intimität: HEINES Federkriege // 29. MAI: Dirk ROSE (Innsbruck): „Ich bin Dynamit“ - NIETZSCHE als Polemiker // ÖFFENTLICHE RINGVORLESUNG // 6. März bis 26. Juni 2019, jeweils am Mittwoch um 18.00-19.30h im Unipark Nonntal // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Gastvortrag Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie, Eine Stadt voller Stelen. Die Topographie der athenischen Inschriften, Dr. Irene Berti Pädagogische Hochschule Heidelberg, Montag, 3. Juni 2019, 18.30 Uhr s.t. Residenzplatz 1/4, SR. 1.42
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. eine Stunde. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    06.06. Katharina PRAGER: Der Zeitkämpfer KARL KRAUS – polemische und satirische Praktiken in der Ersten Republik // 12.06. Uta DEGNER: Literatur als „Kampfgas“. Polemik als produktives Prinzip bei ELFRIEDE JELINEK // 19.06. Daniel FULDA: Polemik im Dienst der guten Sache? ROBERT MENASSES Hallstein-Zitate und der Streit über die europäische Einigung // 26.06. Herwig GOTTWALD: Der Kampf um die Gesinnungsästhetik. CHRISTA WOLF und der deutsch-deutsche Literaturaturstreit
    32. Tagung des Forums Friedenspsychologie zum Thema „Flucht, Migration, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“, 14.–16.06.2019, Universität Salzburg, Unipark Nonntal
    Das Weiterbildungsangebot für engagierte Pädagog/innen und Interessierte im neuen kompakten Tagungsformat in der Großen Universitätsaula Salzburg. Jetzt anmelden und aktiv erfahren, wie Sie Geborgenheit für Kinder und Jugendliche spürbar machen!
  • Veranstaltungen
  • 28.05.19 Romanlesung mit Thomas Sautner „Großmutters Haus“
    29.05.19 Personalisierung und Digitalisierung als Beispiele aktueller Trends in der Psychotherapieforschung
    29.05.19 „Ich bin Dynamit“ – Nietzsche als Polemiker
    29.05.19 Sprachwandel R/Evolution von unsichtbarer Hand ?
    29.05.19 Konzert des Universitätsorchesters Salzburg
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