Ingrid Aichberger

Fachbereich Kommunikationswissenschaft
Hauptbetreuer Ao.Univ.-Prof. Dr. Rudolf Renger
Nebenbetreuerem. Univ.-Prof. Dr. Roman Hummel
Beginn WS 2014/15
Kontakt ingrid.aichberger(at)sbg.ac.at
Thema der Dissertation Wissenschaftskommunikation in sozialen Medien

Abstract

Soziale Medien– allen voran Facebook – sind heutzutage von zentraler Bedeutung sowohl für Nachrichtenrezipienten als Quelle als auch für Nachrichtenproduzenten als u.a. Instrument für Marketing und indirekte Einnahmequelle. Auch Nachrichten über Wissenschaft werden dort von journalistischen Medien als auch von Wissenschaftsorganisationen publiziert und konsumiert. Obwohl soziale Medien schon vielfach in der Kommunikationswissenschaft analysiert wurden, so scheint die Wissenschaftskommunikation in diesen Medien überraschenderweise noch eher vernachlässigt worden zu sein. Die Dissertation soll daher einen Beitrag leisten, dieses emergierende Forschungsfeld zu bearbeiten.

Ziel der Dissertation ist es, den Status Quo der Wissenschaftskommunikation in sozialen Medien mit Fokus auf Facebook zu analysieren. Dies soll auf zwei Ebenen erfolgen: Zum einen soll die Wissenschaftsberichterstattung traditioneller Massenmedien auf Facebook analysiert werden, zum anderen die Kommunikation von Wissenschaftsorganisationen auf Facebook. Dafür werden sowohl formale als auch inhaltliche Merkmale der Kommunikation auf Facebook erhoben. Darüber hinaus soll die potenzielle Anregung zur Partizipation und die tatsächliche Interaktion mit den Rezipienten erforscht werden. Dabei sollen mögliche Unterschiede zwischen Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-PR analysiert werden. Es gilt dann festzustellen, ob es in sozialen Medien eine Konvergenz (Wormer 2017, Ruß-Mohl 2012) oder gar Kongruenz gibt und Wissenschaftsjournalismus in sozialen Medien somit obsolet wird oder ob Wissenschaftsjournalismus seiner Informations- und Orientierungsfunktion auch in sozialen Medien gerecht wird, somit Existenzberechtigung hat und ggf. auch mittels öffentlicher Gelder abgesichert werden soll.

Die Dissertation wird in zwei theoretischen Bereichen verortet werden. Zum einen wird die Kommunikation über Wissenschaft in sozialen Medien durch Wissenschaftsorganisationen und traditionellen Massenmedien vor dem Hintergrund einer Medialisierung beleuchtet. Es soll festgestellt werden, inwieweit Medialisierungs-Tendenzen – sowohl was die Wissenschaftsberichterstattung als auch die Öffentlichkeitsarbeit von Wissenschaftsorganisationen betrifft – in sozialen Medien auszumachen sind. Dabei wird auch eine mögliche Konvergenz von Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-PR analysiert werden. Zum anderen wird vor dem Hintergrund der theoretischen Auseinandersetzung des Verhältnisses von Wissenschaft und Öffentlichkeit (Public Understanding of Science bzw. Public Engagement with Science and Technology) erhoben, ob ein Dialog der Öffentlichkeit mit Wissenschaft stattfindet. Denn sozialen Medien sind prädestiniert für Partizipation und Interaktion und entsprechend sollte ein gewisser Dialog dort festzustellen sein.

Zusammengefasst besteht das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit darin, den Status Quo der Wissenschaftskommunikation in sozialen Medien bzw. konkret in Facebook als größtes soziales Netzwerk und zentrale Informations- und Nachrichtenquelle zu erheben. Dabei wird sowohl auf die Unterschiede zwischen der Kommunikation von Wissenschaftsorganisationen und von etablierten Medien eingegangen als auch eine mögliche zeitliche Veränderung analysiert werden.

Zur Durchführung des geplanten Forschungsvorhabens werden in einem ersten Schritt die konkreten Wissenschaftsorganisationen und etablierten Massenmedien (Mix aus größten Online-Medien) ausgewählt, deren Wissenschaftskommunikation (Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) auf Facebook analysiert werden soll. Des Weiteren wird festgelegt, dass eine Längs- als auch eine Querschnittsanalyse durchgeführt werden (2014-2018). Die gewählte Untersuchungsmethode ist eine quantitative Inhaltsanalyse, die softwaregestützt durchgeführt wird. Es werden alle Beiträge von Wissenschaftsorganisationen sowie eine Auswahl der Beiträge der Nachrichtenmedien (auf Basis einer inhaltlichen Definition – Bezug zu wissenschaftlichen Inhalten bzw. Akteuren) analysiert.

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