Forschungsbasierte Fortbildung für Sprachlehrpersonen

 

Das Wissen der aktuellen linguistischen Forschung über Sprachenlernen ist für Sprachlehrpersonen und ExpertInnen der Sprachförderung sehr relevant. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Bildungsinstitutionen, vor allem Schulen, kann spannend, abwechslungsreich und mit Interesse für die Erfahrungen des jeweils anderen Feldes geführt werden. 

Im Mittelpunkt der Tagung "Was weiß die Linguistik über Sprachenlernen - was braucht die Schule? Forschungsbasierte Tagung für Sprachlehrpersonen in Österreich" stehen die

  • realen Spracherwerbs- und Sprachentwicklungsprozesse von Schüler/innen,
  • ihr tieferes Verstehen,
  • ihre Diagnostik und ihre Förderung.

Die Themen Sprachenlernen und Sprachförderung, Deutsch im mehrsprachigen Kontext und konkrete sprachliche Kompetenzen von SchülerInnen in unterschiedlichsten unterrichtlichen Kontexten beschäftigt Schulen und weitere Bildungsinstitutionen in Österreich.

 

TAGUNGSBESCHREIBUNG

Termin und Uhrzeit

Freitag, 14. Oktober 2016 von 9.30 bis 17.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Paris Lodron Universität Salzburg, UNIPark Nonntal, 

Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg

Zielgruppe

  • Landes- und BundeslehrerInnen aller Schulformen aus ganz Österreich 
  • MitarbeiterInnen bzw. Lehramtsstudierende an österreichischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen
  • MitarbeiterInnen in weiteren Bildungseinrichtungen bzw. -institutionen in Österreich

Inhalte

  • bewährte und aktuelle Fortbildungsbefunde zu Sprachentwicklung, Spracherwerb und Sprachförderung
  • neurolinguistische Befunde zur Sprachverarbeitung und ihre Konsequenzen für das Sprachlernen
  • Sprachdiagnostik
  • Deutsch im mehrsprachigen Kontext
  • innere und äußere Mehrsprachigkeit an Schulen und Unterrichtskonzepte
  • Sprachnormen und sprachliche Variation
  • schriftsprachliche Kompetenzen und Lernprozesse
  • Lernerlexikographie
  • Zweit- und Drittspracherwerb im schulischen Kontext
  • multimodale Texte im Fremdsprachenunterricht
  • Lesekompetenzen
  • Nutzen neuer Medien für das Fremdsprachenlernen/Sprachlern-Apps

Tagungsprogramm

Tagungsprogramm und -einladung stehen hier zum Download zur Verfügung.


9.30 - 14.15 Uhr        

Registrierung der TagungsteilnehmerInnen

mit Anmeldung zu den Workshops

Raum: Galerie (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

Willkommenskaffee für die TagungsteilnehmerInnen

Raum: Bibliotheksebene (UNIPark Nonntal, 1. Untergeschoß)

9.30 - 17.30 Uhr

Profil- und Posterausstellung

Forschungsbasiertes Sprachenlernen in der Schule

Raum: Galerie (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

10.30 - 10.45 Uhr

Eröffnung und Begrüßung

ReferentInnen: Univ.-Prof.in Dr.in Imke Mendoza

                         Rektorin Dr.in Elfriede Windischbauer

                         Ministerialrätin Mag.a Ingrid Weger

                         Priv.-Doz.in DDr.in Ulrike Greiner

Raum: Agnes Muthspiel Hörsaal (UNIPark Nonntal, Erdgeschoß)

10.45 - 11.45 Uhr

Hauptvortrag I

Sprachentwicklung, Spracherwerb, Sprachförderung - aktuelle Befunde

Referent: Univ.-Prof. Dr. Hubert Haider

Raum: Agnes Muthspiel Hörsaal (UNIPark Nonntal, Erdgeschoß)

11.45 - 13.15 Uhr

Workshop I

Multimodale Texte im Fremdsprachenunterricht -

Theoretische Grundlagen und methodische Arbeitsanregungen

ReferentIn: Univ.-Prof. Dr. Hartmut Stöckl und Jana Pflaeging

Raum: Seminarraum 1.003 (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

Workshop II

Perspektiven beim Zweit- und Drittspracherwerb im schulischen Kontext

Referentinnen: Ass.-Prof.in Dr.in Tanja Angelovska und

Ass.-Prof.in Dr.in Michaela Rückl

Raum: Seminarraum 1.004 (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

Workshop III

Neurolinguistische Befunde der Sprachverarbeitung -

Konsequenzen für das Sprachenlernen

Referenten: Univ.-Prof. Dr. Dietmar Roehm und Dominik Freunberger MSc

Raum: Seminarraum 1.009 (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

13.15 - 14.15 Uhr

Mittagspause

Gemeinsames Mittagessen mit Buffet und Umtrunk

Raum: Bibliotheksebene (UNIPark Nonntal, 1. Untergeschoß)

14.15 - 15.15 Uhr

Workshop IV

Neue Medien und Fremdsprachenlernen:

Zum Nutzen von Online-Lexikographie und -Sprachkorpora

für Lehre und Lernen von Fremdsprachen

Referent: Univ.-Prof. Dr. Matthias Heinz

                und Univ.-Ass.in Dr.in Anne-Kathrin Gärtig

Raum: Seminarraum 1.002 (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

Workshop V

Einstellungen zu Sprachnormen und sprachlicher Variation

im Unterricht an (Berufsbildenden Höheren) Schulen in Österreich

ReferentInnen: Univ.-Prof. Dr. Stephan Elspaß, Mag.a Eva Notburga Fuchs

und Ass.-Prof. Dr. Peter Mauser

Raum: Seminarraum 1.003 (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

Workshop VI

Schriftsprachliche Kompetenzen - produktiv und rezeptiv

Referentin: Univ.-Ass.in Dr.in Irmtraud Kaiser

Raum: Seminarraum 1.004 (UNIPark Nonntal, 1. Stock)

16.45 - 17.30 Uhr

Meet and Greet

Kollegialer Austausch mit Buffet und Umtrunk

Raum: Bibliotheksebene (UNIPark Nonntal, 1. Untergeschoß)

17.30 Uhr

Abschluss

Verabschiedung der TagungsteilnehmerInnen

Raum: Bibliotheksebene (UNIPark Nonntal, 1. Untergeschoß)

ReferentInnen

Im Folgenden finden Sie nähere Informationen zu den ReferentInnen der Tagung sowie ausgewählte Vortragsunterlagen:

Hauptvortrag I - Sprachentwicklung, Spracherwerb, Sprachförderung - aktuelle Befunde: Vortragsunterlagen hier klicken

Univ.-Prof. Dr. Hubert Haider: Profilposter hier klicken

Workshop I: Multimodale Texte im Fremdsprachenunterricht - Theoretische Grundlagen und methodische Arbeitsanregungen: Workshopunterlagen hier klicken

Univ.-Prof. Dr. Hartmut Stöckl: Profilposter hier klicken

Jana Pflaeging: Profilposter hier klicken

Workshop II: Perspektiven beim Zweit- und Drittspracherwerb im schulischen Kontext: Workshopunterlagen hier klicken

Ass.-Prof.in Dr.in Tanja Angelovska: Profilposter hier klicken

Ass.-Prof.in Dr.in Michaela Rückl: Profilposter hier klicken

Workshop III: Neurolinguistische Befunde der Sprachverarbeitung - Konsequenzen für das Sprachenlernen: Workshopunterlagen hier und hier und hier und hier klicken

Univ.-Prof. Dr. Dietmar Roehm: Profilposter hier klicken

Dominik Freunberger MSc: Profilposter hier klicken

Hauptvortrag II: Mehrsprachigkeit - Deutsch im mehrsprachigen Kontext: Vortragsunterlagen hier klicken

Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Ender: Profilposter hier klicken

Workshop IV: Neue Medien und Fremdsprachenlernen: Zum Nutzen von Online-Lexikographie und -Sprachkorpora für Lehre und Lernen von Fremdsprachen: Workshopunterlagen hier und hier und hier klicken

Univ.-Prof. Dr. Matthias Heinz: Profilposter hier klicken

Univ.-Ass.in Dr.in Anne-Kathrin Gärtig: Profilposter hier klicken

Workshop V: Einstellungen zu Sprachnormen und sprachlicher Variation im Unterricht an (Berufsbildenden Höheren) Schulen in Österreich

Univ.-Prof. Dr. Stephan Elspaß: Profilposter hier klicken

Mag.a Eva Notburga Fuchs und Ass.-Prof. Dr. Peter Mauser: siehe Univ.-Prof. Dr. Stephan Elspaß

Workshop VI: Schriftsprachliche Kompetenzen - produktiv und rezeptiv: Workshopunterlagen hier klicken

Univ.-Ass.in Dr.in Irmtraud Kaiser: Profilposter hier klicken

 

Posterausstellung - Forschungsbasiertes Sprachenlernen in der Schule

Gebärdensprache als Fremdsprache (Krebs, 2016): Forschungsposter hier klicken

Inferentielle Verarbeitung: Qualitative Unterschiede zwischen schnellen und langsamen Lesern? (Diekman & Roehm, 2016): Forschungsposter hier klicken

PP10 - Perceptions of and attitudes towards varieties and languages at Austrian schools (Elspaß, 2016): Forschungsposter hier klicken

Welchen Einfluss hat das Gedächtnis darauf wie wir Sprache verstehen? (Schoknecht, 2016): Forschungsposter hier klicken

 

Anmeldung zur Tagung

Die Anmeldung für österreichische Landes- und BundeslehrerInnen aller Schulformen war bis spätestens 30. September 2016 per E-Mail als S-DAV über die Schulleitungen unter Nennung des Veranstaltungstitels „BBS001SE31 Was weiß die Linguistik über Sprachenlernen – was braucht die Schule? Forschungsbasierte linguistische Fortbildung für Sprachlehrpersonen an BMHS in Österreich (BMHS Bundesseminar)“ und der Matrikelnummer bei Frau Klaudia Rettenbacher (klaudia.rettenbacher(at)phsalzburg.at) möglich. Alle Lehrer/innen, die noch nicht an der PH Salzburg Stefan Zweig immatrikuliert waren, mussten sich zuerst an dieser immatrikulieren, um sich für die LV anmelden zu können. Das war über den eigenen Account der jeweiligen PH möglich.

Eine Anmeldung für MitarbeiterInnen bzw. Lehramtsstudierende an österreichischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen sowie MitarbeiterInnen in weiteren Bildungseinrichtungen bzw. –institutionen in Österreich war ebenso bis spätestens 30. September 2016 online über die Paris Lodron Universität Salzburg möglich.

 

Anmeldung zu den Workshops

Die TagungsteilnehmerInnen konnten sich im Rahmen der Registrierung direkt vor Ort am UNIPark Nonntal zu den Workshops anmelden. 

Es konnte am Vormittag und am Nachmittag jeweils ein Workshop pro TagungsteilnehmerIn besucht werden.

 

KONTAKT

Rückfragen per Email bitte an:

Priv.-Doz.in DDr.in Ulrike Greiner

fuwb.soe(at)sbg.ac.at

 

 

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    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst im Jänner und Februar 2021 insgesamt drei Online-Vorträge:
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    Prof. Dr. Hans van Ess (Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor am Institut für Sinologie) mit dem Thema "Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert" am Dienstag, den 19. Januar 2021 um 18:00 Uhr.
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
    Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
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  • 19.01.21 Pecha Kucha - Ideen kurz & knackig präsentieren
    19.01.21 Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert
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