Alan Schink

Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie
Hauptbetreuerin Univ.-Prof. Dr. Kornelia Hahn
Nebenbetreuer tba
Beginn Semesterangabe
Kontakt alan.schink(at)sbg.ac.at
Thema der Dissertation Verschwörungsdenken und neue Netzwerkmedien. Eine ethnographische Studie über das Verhältnis von Konspirationismus und Internet-Aktivismus

Abstract

Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Verschwörungsdenken der Gesellschaft. Die Praktiken der sogenannten „conspiracy culture“ (Knight 2000) dieser Gesellschaft stellen dabei nur einen – undzwar den heterodoxen (Bourdieu 1993 [1976]) – Teilaspekt des Verschwörungsdenkens als einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen dar. Verschwörungstheorien werden sowohl als soziale Deutungsmuster (Anton 2011) begriffen, die lebensweltlich Sinn erzeugen, als auch als Diskursobjekte, vermittels derer gesellschaftliche (Macht-)Positionen reproduziert werden. Die politische Paranoia und der Internet-Aktivismus sogenannter 'Verschwörungstheoretiker' lassen sich insofern nicht separiert betrachten von der Konstruktion eben dieser als soziale, irrationale und diskreditierte Andere durch Leitmedien und/oder politische oder zivilgesellschaftliche Interessengruppen. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass sich die 'Rationalität' der gesellschaftlichen kryptodox-orthodoxen Verschwörungspraxis von der vermeintlichen 'Irrationalität' des heterodoxen theoretischen Verschwörungsdenkens nicht getrennt denken und begreifen lässt (Schink 2016c; vgl. Marcus 1999).  

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CV

Ausbildung

WS 2012 - SS 2014 Studium der Soziologei an der TU Berlin mit Abschluss (Master of Arts)
WS 2007 - SS 2011 Studium der Philosophie, Soziologie und Geschichte an der Universität Stuttgart, Abschluss in Philosophie (HF) und Soziologie (NF) (Bachelor of Arts)

Akademischer Werdegang

seit Oktober 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre und Dissertant an der Abteilung für Soziologie und Kulturwissenschaft der Universität Salzburg
Feb. – Sept. 2013 Studentische Hilfskraft im DFG-Exzellenz-Cluster „Emotionalisierung der Religion“ am Institut für Soziologie der TU Berlin bei Prof. Dr. Hubert Knoblauch
SS 2010 – SS 2011 Tutor am Institut für Philosophie der Universität Stuttgart bei Dr. Sandro Gaycken und Dr. Tillmann Pross

Forschungsaufenthalt

Februar 2016 Fellowship am Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) in Berlin

Weiterführende Informationen zu Alan Schink 

 

  • News
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    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
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    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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