Andreas Van-Hametner

Fachbereich Geographie und Geologie
Hauptbetreuer Univ.-Prof. Dr. Christian Zeller
Nebenbetreuer tba
Beginn Semesterangabe
Kontakt andreas.van-hametner(at)sbg.ac.at
Thema der Dissertation Smart specialization: regional innovation strategies in Salzburg.

Abstract

  • Das standortstrategische Konzept smart specialisation bzw. RIS3 (für  research and innovation strategies for smart specialisation) stellt derzeit eine wesentliche Komponente der regionalökonomischen Diskussion und praktischen FTI-Politik dar.
  • Das Konzept forciert regionale Spezialisierung und das Stärken bestehender und gewünschter regionaler Stärkefelder und wird in der europäischen FTI-Politik als ein Schlüssel künftigen regionalen endogenen Wirtschaftswachstums gesehen. Es ist Vorbedingung  für die Gewährung bestimmter Förderungen aus den europäischen Strukturfonds und erlangt somit unmittelbare Relevanz für die Regionen Europas.
  • Wie für andere regionalökonomische Konzepte, stellen auch hier räumlich-geographische Nähe von Akteuren sowie Agglomerationsvorteile einen wesentlichen argumentativen Aspekt dar. Weitere Prämisse ist die Relevanz und Effektivität (regional-)staatlicher FTI-Politik für (unternehmerische) Innovation. Eine Besonderheit stellt die Betonung eines partizipativen, quasi-unternehmerischen Aushandlungsprozesses regionaler (zu fördernder) Stärkefelder dar. Die Akzeptanz regionalpolitischer Wettbewerbslogik ist immanent.
  • Die auf Arbeiten von Dominique Foray basierenden Überlegungen wurden innert kürzester Zeit die neue „große Idee“ der Regionalentwicklung und forciert von EU-Kommission, OECD und Weltbank. Gerade diese rasche Überführung in die Praxis wirft viele Fragen auf. Ist RIS3 effektiv bei der Steigerung regionaler Wettbewerbsfähigkeit? Welche Rolle spielen die unterschiedlichen Akteure der Triple-Helix und die Zivilgesellschaft? Können neue Chancenfelder entstehen oder werden nur bestehende Stärken gefördert? Wie können diese in globale Wertschöpfungsketten integriert werden?
  • Mit diesem Dissertationsprojekt möchte Andreas Van-Hametner erstens einen Beitrag zum theoretischen Verständnis und zur Einordnung des neuen Konzepts im Regionalentwicklungsdiskurs beitragen, zweitens in einem regionalen Vergleich die politische Rezeption von RIS3 und dessen Umsetzung in österreichischen Regionen analysieren, drittens die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Wissenschaftssektors an Regionalentwicklung sowie die Bedeutung intelligenter Spezialisierung für regionale Wettbewerbsfähigkeit und die Integration in globale Wertschöpfungsketten evaluieren.

Forschungsinteressen

  • (Regionale) Innovationssysteme, und -politiken
  • Industrielle Restrukturierung & Regionalentwicklung
  • Ressourcenökonomie, Nachhaltigkeit und Verkehr
  • (Regionale) Wohnungsmärkte und -politiken

 

CV (Auszug)

  • Dissertant, AG Wirtschaftsgeographie, Universität Salzburg
  • Wissenschaftlicher Referent Industrie Interessensvertretung
  • Projektmitarbeiter FIW-Projekt „Internationalisierung der Österreichischen Pharmaindustrie“, AG Wirtschaftsgeographie, Universität Salzburg
  • Masterstudium Geographie mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialgeographie; Universität Salzburg; Abschlussarbeit: „Bahnreform in Österreich“
  • Bachelorstudium Geographie; Universität Salzburg

 

 

 

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