Michael Streif

Fachbereich Anglistik und Amerikanistik
Hauptbetreuer Univ.-Prof. Dr. Ralph Poole
Nebenbetreuer Ao. Univ.-Prof. Dr. Hanna Wallinger
Beginn SS 2015
Kontakt michael.streif(at)sbg.ac.at
Thema der Dissertation Coming   Out   onto   the   Stage:  Theatrical  Activities  and   Homosociality   in Eighteenth-Century American Colleges.

Abstract

Im  Fokus des Dissertationsprojekts steht die Bedeutung des amerikanischen „College Dramas“ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der literarische Korpus setzt sich zusammen aus von den Universitäten offiziell aufgeführten dramatischen Dialogen und aus (meist britischen) Theaterstücken, die oft „heimlich“ von Mitgliedern studentischer Verbindungen auf die Bühne gebracht wurden. Im Mittelpunkt stehen dabei die gleichgeschlechtlichen Beziehungen zwischen den beteiligten Männern. Als Ausgangspunkt soll die sich verändernde Rolle des Mannes in jener Zeit neu verhandelt werden, insbesondere in Bezug auf Homosozialität und Homosexualität. Hier soll vor allem die Frage beantwortet werden, inwieweit Engagements im Bereich Theater diese Beziehungen verstärkten. Außerdem ist geplant, die Rolle der Universitäten als „totalitäre Institutionen“ (Erving Goffman) und die damit verbundenen Auswirkungen auf dramatische Aktivitäten und homosoziale Bindungen unter den Studenten zu untersuchen. Zudem hat das Dissertationsvorhaben das Ziel, Verbindungen zwischen studentischer Bühnenarbeit (und der damit verbundenen gleichgeschlechtlichen Beziehungen) und späteren Karrieren sowohl im Theaterbereich als auch in der Politik (vor allem in Hinblick auf die Unabhängigkeit Amerikas) zu erforschen.    

 

 

CV

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

 

Michael Streif ist Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Projekts „Gender and Comedy in the Age of the American Revolution“ am Fachbereich Anglistik & Amerikanistik an der Universität Salzburg. Im Jahr 2013 erhielt er den Fulbright Prize for Best Master’s Thesis in American Studies für seine Arbeit „The Hollwood Conque(e)ror: Marlene Dietrich and the Representation of (Homo)Sexuality and Gender Roles in Classical American Cinema.” Er verbringt das Studienjahr 2016/17 in Minneapolis an der University of Minnesota, USA (Minnesota Doctoral Research Fellowship, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.)  

 

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    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
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    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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