Daniela Silvia Fella

Fachbereich Katholische Theologie / Praktische + Systematische Theologie
Hauptbetreuerin Ass. Prof.in Dr.in Silvia Arzt
Nebenbetreuer Univ.-Prof. Dr. Gregor Maria Hoff
Beginn WS 2014/15
Kontakt daniela.fella(at)stud.sbg.ac.at
Thema der Dissertation Weiblichkeitskonstruktionen im zeitgenössischen Arthouse-Kino. Eine Annäherung an das Verhältnis von Religion und Identität.

Abstract

Das Projekt geht den Fragen nach, wie religiöse Codes und Codierungen von Transzendenz im Film funktionieren und welche Relevanz sie für weibliche Identitätskonstruktionen in säkularen Gesellschaften besitzen. Entgegen der Säkularisierungsthese ist Religion nicht im Zuge der Modernisierung aus dem öffentlichen Raum verschwunden. Menschen greifen nach wie vor in der Konstruktion ihrer Identität auf religiöse Deutungsmuster zurück. Religiöse Erfahrungen sind vielsprachig geworden – innerhalb wie außerhalb von Religionsgemeinschaften. Diese Entwicklung spiegelt sich im Kino wider und wird von ihm mitproduziert. Das Projekt richtet seinen Blick aus einer kulturwissenschaftlich-theologischen Perspektive auf dieses Phänomen. Sein Anliegen ist es, das Verhältnis von Geschlecht, Religion und Identität genauer zu ergründen, stereotype Geschlechterdarstellungen als solche zu entlarven und, unter besonderer Berücksichtigung der Filmästhetik, das kritische und dekonstruierende Potential von Filmen herauszustellen.   

CV

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Geb. 1988 in Schweinfurt, Bayern. 2008 Studium der katholischen Theologie an der Universität Würzburg und Universität Münster. Daneben pädagogische Mitarbeiterin in verschiedenen Jugendbildungsstätten. Diverse Praktika, u.a. in der ökumenischen Tourismusseelsorge St. Peter und in der Jugendkirche SaM, Berlin-Kreuzberg. 2014 Praktikum im Verlag des Unternehmermagazins impulse in Hamburg. Kooperation mit der internationalen    Forschungsgruppe „Film und Theologie“. Seit Oktober 2014 Promotionsstipendiatin im Doktoratskolleg „Kulturen – Religion – Identitäten“ an der Universität Salzburg.  

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